Seminar Versasec vSEC:CMS – Kompaktseminar Planung, Administration und Credential Lifecycle

Das dreitägige Kompaktseminar vermittelt einen zusammenhängenden Einstieg von der Architekturplanung über Installation und Grundadministration bis zum vollständigen Credential-Lifecycle. Die Inhalte verdichten die zentralen Grundlagen-, Administrations-, Integrations- und Betriebsaspekte für Teams, die in kurzer Zeit eine belastbare gemeinsame Arbeitsbasis benötigen.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • vSEC:CMS in eine bestehende IAM-, PKI- und Betriebsarchitektur einordnen.
  • Eine Laborumgebung installieren und mit Verzeichnisdienst sowie Zertifizierungsstelle verbinden.
  • Rollen, Credential-Templates und sichere Ausgabeprozesse konfigurieren.
  • Erneuerung, PIN-Unblock, Sperrung, Ersatz und Deprovisionierung praktisch durchführen.
  • Betriebs-, Monitoring-, Audit- und Rolloutanforderungen zu einem Einführungsplan verbinden.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Architektur, Use Cases und Zielbild

Schwerpunkt: Credential-Management-Aufgaben, Komponenten, Datenflüsse, physische und virtuelle Credentials, FIDO2, Integrationen und Schutzbedarf.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Architektur, Use Cases und Zielbild“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Credential-Management-Aufgaben, Komponenten, Datenflüsse, physische und virtuelle Credentials, FIDO2, Integrationen und Schutzbedarf modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein abgestimmtes Einführungs- und Architekturzielbild dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Plattformvorbereitung und Installation

Schwerpunkt: Windows Server, Datenbank, Dienstkonten, Netzwerk, TLS, Serverinstallation, Erstinitialisierung und Grundhärtung.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Plattformvorbereitung und Installation“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Windows Server, Datenbank, Dienstkonten, Netzwerk, TLS, Serverinstallation, Erstinitialisierung und Grundhärtung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine funktionsfähige und dokumentierte Laborinstanz dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. Verzeichnisdienst und PKI anbinden

Schwerpunkt: Active Directory oder LDAP, Attributmapping, Zertifizierungsstelle, Enrollment-Berechtigungen, Zertifikatsketten und Verbindungstests.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Verzeichnisdienst und PKI anbinden“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Active Directory oder LDAP, Attributmapping, Zertifizierungsstelle, Enrollment-Berechtigungen, Zertifikatsketten und Verbindungstests modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine geprüfte Ende-zu-Ende-Vertrauensbeziehung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Rollen, Governance und Audit

Schwerpunkt: System Owner, Operator, Funktionstrennung, Least Privilege, Freigabe, Audit-Trail und administrative Regelkontrollen.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Rollen, Governance und Audit“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von System Owner, Operator, Funktionstrennung, Least Privilege, Freigabe, Audit-Trail und administrative Regelkontrollen modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein minimales, aber belastbares Betriebs- und Berechtigungsmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. Credential- und Zertifikatstemplates

Schwerpunkt: Credential-Typ, Schlüssel, PIN, Zertifikatsprofil, Zielgruppe, Ausgabeweg, Gültigkeit und Lifecycle-Regeln.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Credential- und Zertifikatstemplates“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Credential-Typ, Schlüssel, PIN, Zertifikatsprofil, Zielgruppe, Ausgabeweg, Gültigkeit und Lifecycle-Regeln modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein einsatzfähiges Template für einen priorisierten Use Case dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Ausgabe, Self-Service und Rollout

Schwerpunkt: Identitätsprüfung, Operator-Ausgabe, Self-Service, Auto Enrollment, Pilotgruppe, Clientvoraussetzungen und Abnahme.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Ausgabe, Self-Service und Rollout“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Identitätsprüfung, Operator-Ausgabe, Self-Service, Auto Enrollment, Pilotgruppe, Clientvoraussetzungen und Abnahme modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Pilot- und Rolloutprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Lifecycle, Support und Notfall

Schwerpunkt: Erneuerung, PIN-Unblock, Verlust, Sperrung, Ersatz, temporärer Zugang, Rücknahme und Deprovisionierung.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Lifecycle, Support und Notfall“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Erneuerung, PIN-Unblock, Verlust, Sperrung, Ersatz, temporärer Zugang, Rücknahme und Deprovisionierung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen vollständigen Lifecycle mit Support- und Eskalationspfaden dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

8. Betrieb, Monitoring und nächste Ausbaustufen

Schwerpunkt: Health Checks, Logs, Backup, Restore, Störungsdiagnose, Kennzahlen, Change, Dokumentation und Spezialisierungsbedarf.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Betrieb, Monitoring und nächste Ausbaustufen“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Health Checks, Logs, Backup, Restore, Störungsdiagnose, Kennzahlen, Change, Dokumentation und Spezialisierungsbedarf modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen priorisierten Betriebs- und Qualifizierungsfahrplan dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Aufbau und Grundkonfiguration einer vSEC:CMS-Laborumgebung.
  • Anbindung einer Testidentitätsquelle und einer Zertifizierungsstelle.
  • Konfiguration und Ausgabe eines Test-Credentials einschließlich Zertifikat.
  • Durchspielen von Erneuerung, PIN-Unblock, Sperrung und Ersatz.
  • Erstellung eines kompakten Pilot-, Betriebs- und Rolloutplans.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Technische Projektleitung, System- und PKI-Administration, IAM-Verantwortliche, Betrieb sowie Informationssicherheit.

Voraussetzungen: Grundverständnis von Windows-Infrastrukturen, Verzeichnisdiensten, PKI und Mehrfaktorauthentifizierung.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, Praxisübungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als Betriebsstandard wiederholbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Technische Projektleitung, System- und PKI-Administration, IAM-Verantwortliche, Betrieb sowie Informationssicherheit
Voraussetzungen: Grundverständnis von Windows-Infrastrukturen, Verzeichnisdiensten, PKI und Mehrfaktorauthentifizierung
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Stream gespeichert 3 Tage
Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
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Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
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