Seminar TUXEDO OS – Migrationsplanung von der Ubuntu- zur Debian-Basis

Das Seminar bereitet Organisationen und fortgeschrittene Anwender auf einen Plattformwechsel vor, bei dem eine saubere Neuinstallation statt eines Crossgrades erforderlich ist. Bestandsaufnahme, Datensicherung, Paket- und Anwendungszuordnung, KDE-Profiltransfer, Btrfs-Snapshots, Pilotierung und alternative Zielpfade werden belastbar geplant.

Inhaltsverzeichnis

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Bestandsinstallationen vollständig inventarisieren und bewerten.
  • Daten, Anwendungen, Paketquellen und lokale Anpassungen migrationsfähig dokumentieren.
  • Eine saubere Neuinstallation mit Btrfs- und Snapshot-Zielbild planen.
  • Pilot, Abnahme, Rollback und alternative Migrationspfade definieren.
  • Ein ausführbares Migrationsrunbook erstellen.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Ausgangslage und Migrationsentscheidung

Schwerpunkt: Ubuntu-basierte Bestandsstände, Supportstatus, angekündigte Debian-Basis, fehlender sicherer Crossgrade-Pfad, Neuinstallation, Zeitfenster und alternative Zielplattform.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „Ausgangslage und Migrationsentscheidung“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: Ubuntu-basierte Bestandsstände, Supportstatus, angekündigte Debian-Basis, fehlender sicherer Crossgrade-Pfad, Neuinstallation, Zeitfenster und alternative Zielplattform.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine nachvollziehbare Migrations- und Zielentscheidung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

2. System-, Paket- und Hardwareinventar

Schwerpunkt: Gerätemodell, Kernel, Treiber, TUXEDO-Pakete, APT-Quellen, Flatpaks, lokale Pakete, Dienste, Benutzer, Netzwerk und Firmware.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „System-, Paket- und Hardwareinventar“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: Gerätemodell, Kernel, Treiber, TUXEDO-Pakete, APT-Quellen, Flatpaks, lokale Pakete, Dienste, Benutzer, Netzwerk und Firmware.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein vollständiges technisches Bestandsinventar dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

3. Daten- und Profilübernahme

Schwerpunkt: Home-Verzeichnisse, versteckte Konfiguration, KDE-Einstellungen, Browser, Mail, Schlüssel, SSH, Anwendungsdaten, Dateirechte, ACL und Datenschutz.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „Daten- und Profilübernahme“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: Home-Verzeichnisse, versteckte Konfiguration, KDE-Einstellungen, Browser, Mail, Schlüssel, SSH, Anwendungsdaten, Dateirechte, ACL und Datenschutz.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen geprüften Daten- und Profilübernahmeplan dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

4. Zielinstallation mit Debian und Btrfs

Schwerpunkt: ISO oder WebFAI, Partitionierung, LUKS, Btrfs, Subvolumes, Snapper, Paketquellen, TUXEDO-Komponenten, Benutzer und Systembaseline.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „Zielinstallation mit Debian und Btrfs“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: ISO oder WebFAI, Partitionierung, LUKS, Btrfs, Subvolumes, Snapper, Paketquellen, TUXEDO-Komponenten, Benutzer und Systembaseline.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein dokumentiertes Zielinstallations- und Snapshot-Design dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

5. Paket- und Anwendungsmapping

Schwerpunkt: Paketnamen, Versionen, Abhängigkeiten, Fremdquellen, Flatpak-Alternativen, Entwicklungsumgebungen, proprietäre Anwendungen, Treiber und Funktionsgleichheit.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „Paket- und Anwendungsmapping“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: Paketnamen, Versionen, Abhängigkeiten, Fremdquellen, Flatpak-Alternativen, Entwicklungsumgebungen, proprietäre Anwendungen, Treiber und Funktionsgleichheit.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine freigegebene Paket- und Anwendungsmigrationsmatrix dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

6. Pilotmigration und technische Abnahme

Schwerpunkt: Testgerät, Sicherung, Neuinstallation, Datenrückspielung, Funktionstests, Hardware, KDE, Anwendungen, Netzwerk, Performance und Benutzerakzeptanz.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „Pilotmigration und technische Abnahme“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: Testgerät, Sicherung, Neuinstallation, Datenrückspielung, Funktionstests, Hardware, KDE, Anwendungen, Netzwerk, Performance und Benutzerakzeptanz.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen vollständig geprüften Pilotmigrationsablauf dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

7. Rollout, Rückfall und Betriebsübergabe

Schwerpunkt: Migrationswellen, Ersatzgerät, Freeze, Cutover, Rückfall auf Bestandsgerät, optionaler Kubuntu-Pfad, Support, Kommunikation, Kennzahlen und Nachsorge.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „Rollout, Rückfall und Betriebsübergabe“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: Migrationswellen, Ersatzgerät, Freeze, Cutover, Rückfall auf Bestandsgerät, optionaler Kubuntu-Pfad, Support, Kommunikation, Kennzahlen und Nachsorge.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein ausführbares Migrations- und Rolloutrunbook dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Erstellung eines System-, Paket- und Dateninventars einer Ubuntu-basierten Beispielinstallation.
  • Entwurf eines Debian- und Btrfs-Zielsystems mit Snapshot- und Restore-Regeln.
  • Durchführung einer Pilotmigration mit Daten- und KDE-Profiltransfer.
  • Aufbau einer Go-/No-Go-Matrix mit Rückfall- und Ersatzgeräteszenario.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Linux-Administration, Workplace-Architektur, Migrationsteams, Service Management, Informationssicherheit und technische Projektleitung.

Voraussetzungen: Gute Linux-Administrationskenntnisse; Erfahrung mit Paketverwaltung, Datensicherung und Neuinstallation.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als Betriebsstandard wiederholbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Linux-Administration, Workplace-Architektur, Migrationsteams, Service Management, Informationssicherheit und technische Projektleitung
Voraussetzungen: Gute Linux-Administrationskenntnisse; Erfahrung mit Paketverwaltung, Datensicherung und Neuinstallation
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Bern 2 Tage
Luzern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
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