Das dreitägige Seminar vermittelt einen methodischen Performance-Engineering-Prozess. Workload-Baseline, Ausführungspläne, Schätzwerte, tatsächliche Operatorwerte, Statistiken, Pushdown, Join-Strategien, dynamische Filter, Speicher, Parallelität, Dateilayout und Workload-Steuerung werden anhand reproduzierbarer Messungen optimiert.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Repräsentative Performance-Baselines und Messkriterien definieren.
- EXPLAIN- und EXPLAIN-ANALYZE-Ausgaben systematisch interpretieren.
- Statistiken, CBO, Pushdown und Dynamic Filtering gezielt verbessern.
- Join-, Speicher-, Parallelitäts- und Dateilayoutprobleme beheben.
- Regressionstests und Tuning-Runbooks für Änderungen etablieren.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Workload-Profil und Performance-Baseline
Schwerpunkt: Query-Klassen, Datenvolumen, Concurrency, Latenz, Durchsatz, CPU, Speicher, Netzwerk, Cache, Warm-up und Messwiederholungen.
- Ausgangslage, fachliche Ziele, technische Abhängigkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Workload-Profil und Performance-Baseline“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Konfigurationsparameter anhand von Query-Klassen, Datenvolumen, Concurrency, Latenz, Durchsatz, CPU, Speicher, Netzwerk, Cache, Warm-up und Messwiederholungen. modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, SQL-Abfrage oder Prozessfolge im Laborsystem schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand dokumentieren.
- Funktion, Ausführungsplan, Datenzugriff, Berechtigungen, Ressourcenverbrauch und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine reproduzierbare Ausgangsbasis mit Zielwerten dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
2. EXPLAIN und Planstruktur
Schwerpunkt: Planfragmente, Exchanges, Scans, Filter, Aggregationen, Joins, Verteilungen, Partitionierung, Estimates und connectorabhängige Operatoren.
- Ausgangslage, fachliche Ziele, technische Abhängigkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „EXPLAIN und Planstruktur“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Konfigurationsparameter anhand von Planfragmente, Exchanges, Scans, Filter, Aggregationen, Joins, Verteilungen, Partitionierung, Estimates und connectorabhängige Operatoren. modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, SQL-Abfrage oder Prozessfolge im Laborsystem schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand dokumentieren.
- Funktion, Ausführungsplan, Datenzugriff, Berechtigungen, Ressourcenverbrauch und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen strukturierten Planlese- und Reviewprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
3. EXPLAIN ANALYZE und Laufzeitdaten
Schwerpunkt: CPU, Scheduled Time, Blocked Time, Input, Output, Netzwerk, Speicher, Skew, Operatorstatistiken und Hotspot-Erkennung.
- Ausgangslage, fachliche Ziele, technische Abhängigkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „EXPLAIN ANALYZE und Laufzeitdaten“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Konfigurationsparameter anhand von CPU, Scheduled Time, Blocked Time, Input, Output, Netzwerk, Speicher, Skew, Operatorstatistiken und Hotspot-Erkennung. modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, SQL-Abfrage oder Prozessfolge im Laborsystem schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand dokumentieren.
- Funktion, Ausführungsplan, Datenzugriff, Berechtigungen, Ressourcenverbrauch und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine faktenbasierte Laufzeit- und Engpassanalyse dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
4. Tabellenstatistiken und Cost-Based Optimizer
Schwerpunkt: SHOW STATS, ANALYZE, NDV, Nullwerte, Min/Max, Datenvolumen, Join-Reihenfolge, Join-Verteilung und fehlerhafte Schätzungen.
- Ausgangslage, fachliche Ziele, technische Abhängigkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Tabellenstatistiken und Cost-Based Optimizer“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Konfigurationsparameter anhand von SHOW STATS, ANALYZE, NDV, Nullwerte, Min/Max, Datenvolumen, Join-Reihenfolge, Join-Verteilung und fehlerhafte Schätzungen. modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, SQL-Abfrage oder Prozessfolge im Laborsystem schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand dokumentieren.
- Funktion, Ausführungsplan, Datenzugriff, Berechtigungen, Ressourcenverbrauch und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein belastbares Statistik- und Optimizer-Wartungsmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
5. Pushdown und Dynamic Filtering
Schwerpunkt: Predicate, Projection, Aggregation, Join, Limit und Top-N Pushdown, Runtime-Filter, Partition Pruning und Connector-Grenzen.
- Ausgangslage, fachliche Ziele, technische Abhängigkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Pushdown und Dynamic Filtering“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Konfigurationsparameter anhand von Predicate, Projection, Aggregation, Join, Limit und Top-N Pushdown, Runtime-Filter, Partition Pruning und Connector-Grenzen. modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, SQL-Abfrage oder Prozessfolge im Laborsystem schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand dokumentieren.
- Funktion, Ausführungsplan, Datenzugriff, Berechtigungen, Ressourcenverbrauch und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine messbare Reduktion unnötiger Datenbewegung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
6. Join-, Aggregations- und Sortierstrategien
Schwerpunkt: Broadcast, Partitioned Join, Skew, Pre-Aggregation, Distinct, Grouping, Window, Distributed Sort und Abfrageumschreibung.
- Ausgangslage, fachliche Ziele, technische Abhängigkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Join-, Aggregations- und Sortierstrategien“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Konfigurationsparameter anhand von Broadcast, Partitioned Join, Skew, Pre-Aggregation, Distinct, Grouping, Window, Distributed Sort und Abfrageumschreibung. modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, SQL-Abfrage oder Prozessfolge im Laborsystem schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand dokumentieren.
- Funktion, Ausführungsplan, Datenzugriff, Berechtigungen, Ressourcenverbrauch und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen optimierten SQL- und Verteilungsplan dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
7. Speicher, Parallelität und resiliente Ausführung
Schwerpunkt: Query Memory, Revocable Memory, Task Concurrency, Splits, Writer Scaling, Spill-Einordnung, Retry und Exchange Manager.
- Ausgangslage, fachliche Ziele, technische Abhängigkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Speicher, Parallelität und resiliente Ausführung“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Konfigurationsparameter anhand von Query Memory, Revocable Memory, Task Concurrency, Splits, Writer Scaling, Spill-Einordnung, Retry und Exchange Manager. modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, SQL-Abfrage oder Prozessfolge im Laborsystem schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand dokumentieren.
- Funktion, Ausführungsplan, Datenzugriff, Berechtigungen, Ressourcenverbrauch und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein abgestimmtes Ressourcen- und Ausführungsprofil dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
8. Datenlayout und Connector-Performance
Schwerpunkt: Partitionierung, Dateigrößen, Sortierung, Kompression, Metadaten, Caching, Object Storage, JDBC-Quellen und Remote-Systemlast.
- Ausgangslage, fachliche Ziele, technische Abhängigkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Datenlayout und Connector-Performance“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Konfigurationsparameter anhand von Partitionierung, Dateigrößen, Sortierung, Kompression, Metadaten, Caching, Object Storage, JDBC-Quellen und Remote-Systemlast. modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, SQL-Abfrage oder Prozessfolge im Laborsystem schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand dokumentieren.
- Funktion, Ausführungsplan, Datenzugriff, Berechtigungen, Ressourcenverbrauch und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein datenquellenspezifisches Optimierungsmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
9. Resource Groups und Regressionstests
Schwerpunkt: Workload-Klassen, Queueing, Concurrency, Limits, Session-Regeln, Benchmark-Suite, Change-Vergleich, Akzeptanzgrenzen und Dokumentation.
- Ausgangslage, fachliche Ziele, technische Abhängigkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Resource Groups und Regressionstests“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Konfigurationsparameter anhand von Workload-Klassen, Queueing, Concurrency, Limits, Session-Regeln, Benchmark-Suite, Change-Vergleich, Akzeptanzgrenzen und Dokumentation. modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, SQL-Abfrage oder Prozessfolge im Laborsystem schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand dokumentieren.
- Funktion, Ausführungsplan, Datenzugriff, Berechtigungen, Ressourcenverbrauch und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen kontinuierlichen Performance- und Regressionstestprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Erstellung einer Benchmark-Baseline für mehrere Query-Klassen.
- Analyse und Korrektur fehlerhafter Join-Reihenfolge und Join-Verteilung.
- Optimierung einer Lakehouse-Abfrage mit Statistiken, Pushdown und Dynamic Filtering.
- Entwurf einer Resource-Group-Struktur für interaktive und Batch-Workloads.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Performance Engineering, Data Engineering, Trino-Administration, Datenbankadministration, Analytics Engineering und Plattformarchitektur.
Voraussetzungen: Gute SQL-Kenntnisse, Trino-Grundlagen und Erfahrung mit Ausführungsplänen oder Datenbank-Performanceanalyse.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurations- oder SQL-Schritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als technischer Standard wiederholbar bleiben.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Performance Engineering, Data Engineering, Trino-Administration, Datenbankadministration, Analytics Engineering und Plattformarchitektur |
| Voraussetzungen: | Gute SQL-Kenntnisse, Trino-Grundlagen und Erfahrung mit Ausführungsplänen oder Datenbank-Performanceanalyse |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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