Seminar One Data – Intensivseminar Plattform, Integration und Automatisierung

Seminar / Training

Dieses Intensivseminar bündelt die technischen Vertiefungen des Portfolios. Deployment, Installation, Administration, Integrationen, Metadatenextraktion, Code Automation, CI/CD, Plattformbetrieb, SAP Data Insights und SAP-BW-Migration werden in einer zusammenhängenden Zielarchitektur behandelt.

Der Praxisfall reicht von Infrastruktur und Identität über Quellsystemanbindung und automatisierten Build bis zu Monitoring, Migration, Validierung und kontrollierter Produktivsetzung.

Inhaltsverzeichnis

  1. Zielgruppe
  2. Voraussetzungen
  3. Seminarziele
  4. Seminarinhalte
  5. Kapitel 1: Betriebs- und Deploymentmodell auswählen
  6. Kapitel 2: Installation und Grundkonfiguration planen
  7. Kapitel 3: Identitäten, SSO, MFA und Zugriffsschutz
  8. Kapitel 4: Benutzerlebenszyklus administrieren
  9. Kapitel 5: Rollen- und Berechtigungskonzept umsetzen
  10. Kapitel 6: Audit, Konfigurationsänderungen und administrative Runbooks
  11. Kapitel 7: Integrationsarchitektur und Systeminventar
  12. Kapitel 8: Konnektoren und Extraction Plans konfigurieren
  13. Kapitel 9: Quellsysteme anbinden und Metadaten extrahieren
  14. Kapitel 10: Spezielle Integrationen und Erweiterungskonzept
  15. Kapitel 11: Integrationen testen, überwachen und betreiben
  16. Kapitel 12: Code Automation, Building Spaces und Automation Packages
  17. Kapitel 13: Automatisierten Build ausführen und Ergebnisse prüfen
  18. Kapitel 14: Git, CI/CD und Standards by Construction
  19. Kapitel 15: Sichere Integrationen, Secrets und KI-Unterstützung
  20. Kapitel 16: Registrierung, Qualitätsfeedback und Fehlerbehebung
  21. Kapitel 17: Monitoring, Backup, Update und Störungsbehebung
  22. Kapitel 18: SAP-BW-Landschaft anbinden und erfassen
  23. Kapitel 19: Abhängigkeiten, Nutzung und Modernisierungsrisiken analysieren
  24. Kapitel 20: SAP-Datenlandschaft priorisieren und Roadmap erstellen
  25. Kapitel 21: Migrationsscope und Zielarchitektur festlegen
  26. Kapitel 22: Migration Wizard und vollständige Source Lineage nutzen
  27. Kapitel 23: ABAP-Logik in Zielcode überführen und automatisieren
  28. Kapitel 24: Validieren, bereitstellen und kontrolliert umstellen
  29. Praxisübungen
  30. Methodik

Zielgruppe

  • Platform, Cloud und Data Engineers
  • DevOps- und Integrationsteams
  • SAP-Datenarchitekten
  • technische Solution Architects und Betrieb

Voraussetzungen

  • Grundkenntnisse von Kubernetes, Datenplattformen, Git und CI/CD
  • technisches Verständnis von SAP BW ist für den Migrationsanteil hilfreich

Seminarziele

  • eine tragfähige One-Data-Zielarchitektur und Betriebsverantwortung entwerfen
  • Plattform installieren, absichern, administrieren und überwachen
  • Enterprise-Integrationen und Extraction Plans produktionsgerecht umsetzen
  • Datenprodukt-Builds mit Automation Packages und CI/CD automatisieren
  • SAP-BW-Landschaften analysieren und Migrationen strukturiert vorbereiten
  • Code, Daten und Betrieb vor der Produktivsetzung vollständig validieren

Seminarinhalte

Die Inhalte werden in aufeinander aufbauenden Kapiteln bearbeitet. Jeder Arbeitsschritt wird anhand eines durchgängigen Szenarios nachvollzogen und anschließend praktisch überprüft.

1. Betriebs- und Deploymentmodell auswählen

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Cloud, Kunden-Cloud oder On-Premises; Kubernetes- und Infrastrukturvoraussetzungen; Netz- und Sicherheitszonen; Verantwortungsmodell.

  1. Schritt 1: Regulatorische, technische und organisatorische Anforderungen an den Betriebsort werden erhoben.
  2. Schritt 2: Die Varianten Herstellerbetrieb, Kunden-Cloud und On-Premises werden anhand von Verantwortung, Sicherheit und Betriebskomplexität verglichen.
  3. Schritt 3: Kubernetes-, Speicher-, Netzwerk-, DNS-, Zertifikats- und Kapazitätsanforderungen werden in einer Checkliste zusammengeführt.
  4. Schritt 4: Das gewählte Modell wird mit Zuständigkeiten für Plattform, Infrastruktur, Identitäten, Updates und Support dokumentiert.

2. Installation und Grundkonfiguration planen

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Umgebungen; Basisdienste und Endpunkte; Konfiguration und Geheimnisse; Abnahme.

  1. Schritt 1: Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen werden mit klaren Übergängen und Verantwortlichkeiten geplant.
  2. Schritt 2: Erforderliche Infrastruktur-, Datenbank-, Speicher-, Netzwerk- und Ingress-Komponenten werden bereitgestellt.
  3. Schritt 3: Systemkonfiguration, Zertifikate, Secrets, Namensräume und Umgebungsparameter werden kontrolliert eingespielt.
  4. Schritt 4: Erreichbarkeit, Anmeldung, Basisfunktionen, Logging und Wiederanlauf werden über eine technische Abnahme bestätigt.

3. Identitäten, SSO, MFA und Zugriffsschutz

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Identity Provider; Authentisierung; Rollenabbildung; Least Privilege.

  1. Schritt 1: Benutzergruppen, technische Konten und externe Identitätsquellen werden inventarisiert.
  2. Schritt 2: SSO- und MFA-Anforderungen sowie Sitzungs- und Anmelderichtlinien werden festgelegt.
  3. Schritt 3: Gruppen und Claims werden auf Plattformrollen und Zuständigkeiten abgebildet.
  4. Schritt 4: Berechtigungen werden nach dem Least-Privilege-Prinzip getestet, dokumentiert und regelmäßig überprüft.

4. Benutzerlebenszyklus administrieren

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Onboarding; Rollenänderung; temporärer Zugriff; Offboarding.

  1. Schritt 1: Ein standardisierter Antrag für neue Benutzer und erforderliche Rollen wird erstellt.
  2. Schritt 2: Identität, organisatorische Zuordnung, Schulungsstand und Genehmigungen werden vor der Bereitstellung geprüft.
  3. Schritt 3: Rollenwechsel und befristete Berechtigungen werden mit Ablaufdatum und Rezertifizierung verwaltet.
  4. Schritt 4: Beim Offboarding werden Sitzungen, Rollen, Gruppen, Tokens und offene Verantwortlichkeiten kontrolliert entzogen oder übertragen.

5. Rollen- und Berechtigungskonzept umsetzen

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Rollenmatrix; Objekt- und Funktionsrechte; Trennung kritischer Aufgaben; Rezertifizierung.

  1. Schritt 1: Geschäfts- und Betriebsrollen werden in eine konsistente Berechtigungsmatrix überführt.
  2. Schritt 2: Rechte für Administration, Produktpflege, Freigabe, Nutzung und Governance werden getrennt zugeordnet.
  3. Schritt 3: Kritische Kombinationen und Interessenkonflikte werden erkannt und durch Funktionstrennung reduziert.
  4. Schritt 4: Regelmäßige Rezertifizierungen und dokumentierte Ausnahmen werden in den Betriebsprozess eingebaut.

6. Audit, Konfigurationsänderungen und administrative Runbooks

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Änderungsnachweis; Audit-Trail; Standardaufgaben; Eskalation.

  1. Schritt 1: Administrative Änderungen werden mit Anlass, Genehmigung, Durchführung und Prüfergebnis dokumentiert.
  2. Schritt 2: Zugriffs- und Änderungshistorien werden für interne Kontrolle und Revision aufbereitet.
  3. Schritt 3: Wiederkehrende Aufgaben werden als Runbooks mit Voraussetzungen, Prüfpunkten und Rückfallplan beschrieben.
  4. Schritt 4: Abweichungen und Sicherheitsereignisse werden über definierte Eskalations- und Kommunikationswege bearbeitet.

7. Integrationsarchitektur und Systeminventar

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Quellen und Ziele; Metadaten- und Datenflüsse; Verantwortlichkeiten; Priorisierung.

  1. Schritt 1: Datenbanken, Cloud-Speicher, Data Platforms, BI-Werkzeuge, SAP-Systeme und weitere relevante Komponenten werden inventarisiert.
  2. Schritt 2: Für jedes System werden Metadatenfluss, Datenfluss, Authentisierung und Netzgrenzen beschrieben.
  3. Schritt 3: Technische Owner, fachliche Owner und Betriebsverantwortung werden zugeordnet.
  4. Schritt 4: Integrationen werden nach Nutzen, Risiko, Reife, Aufwand und Abhängigkeiten priorisiert.

8. Konnektoren und Extraction Plans konfigurieren

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: unterstützte Verbindungsmuster; Verbindungsparameter; Scope und Zeitplan; Abnahmetest.

  1. Schritt 1: Für das Zielsystem wird das geeignete standardisierte Verbindungsmuster ausgewählt.
  2. Schritt 2: Endpunkte, Konten, Zertifikate, Geheimnisse und Netzwerkfreigaben werden kontrolliert bereitgestellt.
  3. Schritt 3: Extraktionsumfang, Filter, Ausführungsplan und Zielstruktur werden festgelegt.
  4. Schritt 4: Verbindung, Extraktion, Fehlerbehandlung und Datenmodellabbildung werden mit einem definierten Abnahmetest geprüft.

9. Quellsysteme anbinden und Metadaten extrahieren

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Konnektorauswahl; Extraction Plans; Extraktionsumfang; Validierung der Ergebnisse.

  1. Schritt 1: Die zu integrierenden Quellsysteme werden nach Technik, Kritikalität, Volumen und Verantwortlichkeit priorisiert.
  2. Schritt 2: Verbindungsvoraussetzungen, Konten, Netzwerkpfade und erforderliche Leserechte werden vorbereitet.
  3. Schritt 3: Ein Extraction Plan wird mit Scope, Zeitplan und Zielmodell konzipiert und ausgeführt.
  4. Schritt 4: Die extrahierten Assets werden auf Vollständigkeit, Typisierung, Beziehungen und Aktualität geprüft.

10. Spezielle Integrationen und Erweiterungskonzept

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: SDK-orientierte Anbindung; Mapping in das Metadatenmodell; Fehler- und Versionskonzept; Wartbarkeit.

  1. Schritt 1: Fehlende Standardkonnektoren werden anhand konkreter Metadaten- und Betriebsanforderungen beschrieben.
  2. Schritt 2: Quellfelder und Beziehungen werden auf das Ziel-Metadatenmodell abgebildet.
  3. Schritt 3: Authentisierung, Paginierung, Wiederanlauf, Fehlercodes und Versionsänderungen werden im Integrationsdesign berücksichtigt.
  4. Schritt 4: Testdaten, Dokumentation, Monitoring und Verantwortlichkeiten werden so festgelegt, dass die Erweiterung dauerhaft wartbar bleibt.

11. Integrationen testen, überwachen und betreiben

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Funktions- und Lasttest; Monitoring; Fehlerbehandlung; Änderungsmanagement.

  1. Schritt 1: Verbindungs-, Vollständigkeits-, Berechtigungs- und Performance-Tests werden mit erwarteten Ergebnissen definiert.
  2. Schritt 2: Ausführungen, Laufzeiten, Fehler, Mengen und Aktualität werden in ein Betriebsmonitoring übernommen.
  3. Schritt 3: Wiederanlauf, Eskalation und manuelle Korrektur werden für typische Störungen festgelegt.
  4. Schritt 4: Änderungen an Quellen, Zielsystemen, Zertifikaten und Schemas werden über einen kontrollierten Release-Prozess eingeführt.

12. Code Automation, Building Spaces und Automation Packages

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Spezifikation als Eingang; Building Space; Automation Package; Zielumgebung und Rückmeldung.

  1. Schritt 1: Die vollständige Datenproduktspezifikation wird als automatisierbarer Eingang geprüft.
  2. Schritt 2: Aufgabe und Grenzen des Building Space werden im Gesamtprozess eingeordnet.
  3. Schritt 3: Ein passendes Automation Package wird anhand von Zielplattform, Standards und gewünschtem Output ausgewählt.
  4. Schritt 4: Datenfluss, Codeerzeugung, Ausführung, Ergebnisrückgabe und Registrierung werden als End-to-End-Prozess dargestellt.

13. Automatisierten Build ausführen und Ergebnisse prüfen

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Paketkonfiguration; standardisierte Übergabe; generierte Artefakte; technische Validierung.

  1. Schritt 1: Zielumgebung, Package-Version, Parameter und erforderliche Berechtigungen werden vorbereitet.
  2. Schritt 2: Die freigegebene Spezifikation wird standardisiert an das Automation Package übergeben.
  3. Schritt 3: Generierter Transformationscode, Qualitätsskripte, Schemas und Pipeline-Artefakte werden inventarisiert.
  4. Schritt 4: Code, Beispieldaten, Schema und technische Protokolle werden geprüft und Abweichungen zur Spezifikation dokumentiert.

14. Git, CI/CD und Standards by Construction

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Repository-Struktur; Naming und Templates; Tests und Releases; Deployment.

  1. Schritt 1: Repository, Branching, Ordnerstruktur und Verantwortlichkeiten werden für automatisierte Ergebnisse festgelegt.
  2. Schritt 2: Namenskonventionen, Qualitätsvorlagen und wiederverwendbare Muster werden im Package verankert.
  3. Schritt 3: Automatisierte Tests, Review-Schritte, Release-Regeln und Freigabekriterien werden definiert.
  4. Schritt 4: Das erzeugte Datenprodukt wird über die vorgesehene Pipeline in die Zielumgebung überführt und protokolliert.

15. Sichere Integrationen, Secrets und KI-Unterstützung

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Service Accounts; Credential Management; Automation Packages; freigegebene KI-Provider.

  1. Schritt 1: Technische Konten werden mit minimalen Rechten, klarer Ownership und kontrollierter Laufzeit eingerichtet.
  2. Schritt 2: Secrets, Tokens und Zertifikate werden ausschließlich in vorgesehenen sicheren Speichern verwaltet.
  3. Schritt 3: Automation Packages, generierter Code und Abhängigkeiten werden vor der produktiven Nutzung geprüft.
  4. Schritt 4: KI-Funktionen werden nur mit freigegebenen Providern, definierten Datenklassen und nachvollziehbaren Kontrollpunkten eingesetzt.

16. Registrierung, Qualitätsfeedback und Fehlerbehebung

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: automatische Registrierung; Metadatenextraktion; Qualitätsergebnisse; Wiederanlauf und Support.

  1. Schritt 1: Das erzeugte Zielasset wird automatisch oder kontrolliert in der Plattform registriert.
  2. Schritt 2: Schema, Lineage und technische Metadaten werden nach dem Build erneut extrahiert.
  3. Schritt 3: Qualitätsresultate und Build-Status werden dem Datenprodukt zugeordnet und gegen die Freigabekriterien geprüft.
  4. Schritt 4: Fehlerfälle werden anhand von Protokollen, Paketparametern, Zielsystemstatus und Berechtigungen eingegrenzt und reproduzierbar behoben.

17. Monitoring, Backup, Update und Störungsbehebung

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Verfügbarkeit und Kapazität; Protokolle und Alarme; Sicherung und Wiederherstellung; Release und Incident.

  1. Schritt 1: Verfügbarkeits-, Kapazitäts-, Fehler- und Laufzeitkennzahlen werden mit Schwellenwerten definiert.
  2. Schritt 2: Logs, Alarme und technische Zuständigkeiten werden in den bestehenden Betriebsprozess integriert.
  3. Schritt 3: Sicherungsumfang, Wiederherstellungsziele und regelmäßige Restore-Tests werden festgelegt.
  4. Schritt 4: Updates und Störungen werden über Runbooks, Change-Verfahren, Rollback und nachvollziehbare Incident-Dokumentation bearbeitet.

18. SAP-BW-Landschaft anbinden und erfassen

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Systemscope; Objekte und Metadaten; ABAP- und Transformationslogik; Extraktionsprüfung.

  1. Schritt 1: Zu analysierende SAP-BW-Systeme, Mandanten, Bereiche und Objektarten werden festgelegt.
  2. Schritt 2: Verbindung, Berechtigungen und Extraktionsumfang werden vorbereitet.
  3. Schritt 3: Metadaten, Objektbeziehungen, Transformationen und relevante Logik werden strukturiert erfasst.
  4. Schritt 4: Vollständigkeit, Aktualität und technische Plausibilität der extrahierten Landschaft werden geprüft.

19. Abhängigkeiten, Nutzung und Modernisierungsrisiken analysieren

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Lineage; aktive und ungenutzte Assets; Komplexität; Geschäftsrelevanz.

  1. Schritt 1: Upstream- und Downstream-Abhängigkeiten kritischer BW-Objekte werden nachvollzogen.
  2. Schritt 2: Aktiv genutzte, selten genutzte und veraltete Assets werden voneinander getrennt.
  3. Schritt 3: Komplexe Transformationsketten, redundante Logik und technische Risiken werden markiert.
  4. Schritt 4: Technische Ergebnisse werden mit fachlicher Relevanz, Ownern und betroffenen Berichten verknüpft.

20. SAP-Datenlandschaft priorisieren und Roadmap erstellen

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Wert und Kosten; Risiko und Abhängigkeiten; Migrationswellen; Entscheidungsvorlage.

  1. Schritt 1: Objekte und Use Cases werden nach Geschäftswert, Nutzung, Kosten, Risiko und Modernisierungsbedarf bewertet.
  2. Schritt 2: Abhängigkeiten und notwendige Vorarbeiten werden in eine umsetzbare Reihenfolge gebracht.
  3. Schritt 3: Stilllegung, Beibehaltung, Vereinfachung und Migration werden als getrennte Handlungsoptionen geplant.
  4. Schritt 4: Eine Roadmap mit Wellen, Verantwortlichen, Entscheidungszeitpunkten und Erfolgskriterien wird erstellt.

21. Migrationsscope und Zielarchitektur festlegen

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Business Scope; Quell- und Zielplattform; Objektauswahl; Abnahmekriterien.

  1. Schritt 1: Geschäftskritische Berichte, Kennzahlen und Prozesse werden als fachlicher Migrationsscope festgelegt.
  2. Schritt 2: Zielplattform, Zielsprachen, Engineering-Standards und Betriebsmodell werden beschrieben.
  3. Schritt 3: Zu migrierende, zu vereinfachende und stillzulegende BW-Objekte werden getrennt erfasst.
  4. Schritt 4: Fachliche Gleichwertigkeit, technische Qualität, Performance und Betriebsfähigkeit werden als Abnahmekriterien vereinbart.

22. Migration Wizard und vollständige Source Lineage nutzen

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Quellasset; Upstream-Auflösung; Zielstruktur; Warnungen und Lücken.

  1. Schritt 1: Das zu migrierende Ausgangsasset wird im Use Case Builder ausgewählt.
  2. Schritt 2: Die vollständige vorgelagerte Datenkette wird automatisch unterstützt oder kontrolliert ergänzt.
  3. Schritt 3: Quellobjekte werden auf eine geplante Zielstruktur und künftige Datenprodukte abgebildet.
  4. Schritt 4: Warnungen, fehlende Beziehungen, unbekannte Logik und Scope-Lücken werden vor der Umsetzung bearbeitet.

23. ABAP-Logik in Zielcode überführen und automatisieren

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Transformationslogik; Zielsprache; Automation Package; Code Review.

  1. Schritt 1: Relevante ABAP- und Transformationslogik wird fachlich verstanden und nach Komplexität klassifiziert.
  2. Schritt 2: Zielsprache und Ausführungsumgebung werden entsprechend der Zielplattform festgelegt.
  3. Schritt 3: Die Spezifikation wird an ein geeignetes Automation Package übergeben und Zielcode wird erzeugt.
  4. Schritt 4: Generierter SQL-, Python- oder PySpark-Code wird auf Semantik, Standards, Sicherheit und Wartbarkeit geprüft.

24. Validieren, bereitstellen und kontrolliert umstellen

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Datenabgleich; Qualitäts- und Performance-Test; Deployment; Cutover und Rückfall.

  1. Schritt 1: Quell- und Zielergebnisse werden mit Kontrollsummen, Stichproben und fachlichen Kennzahlen abgeglichen.
  2. Schritt 2: Qualität, Aktualität, Laufzeit, Skalierung und Fehlerverhalten werden getestet.
  3. Schritt 3: Code, Pipeline, Datenprodukt und Metadaten werden in der Zielumgebung bereitgestellt und registriert.
  4. Schritt 4: Cutover, Parallelbetrieb, Kommunikation, Monitoring und Rückfallplan werden für die produktive Umstellung festgelegt.

Praxisübungen

  • Deployment- und Betriebsarchitektur einschließlich SSO, Secrets und Monitoring erstellen
  • Quellsystemanbindung mit Extraction Plan und Abnahmetest planen
  • automatisierten Datenprodukt-Build mit CI/CD- und Registrierungsprozess entwerfen
  • SAP-BW-Landschaft anhand von Abhängigkeiten und Nutzung priorisieren
  • Migration von Source Lineage bis Code-Review, Validierung und Cutover planen

Methodik

Trainergeführte Erläuterungen, strukturierte Demonstrationen, fachliche und technische Fallstudien sowie praktische Übungen werden miteinander kombiniert. Prüflisten, Rollenmodelle, Spezifikationen und Betriebsabläufe entstehen direkt aus den Übungsfällen und werden im Seminar gemeinsam kontrolliert.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Platform, Cloud und Data Engineers; DevOps- und Integrationsteams; SAP-Datenarchitekten; technische Solution Architects und Betrieb
Voraussetzungen: Grundkenntnisse von Kubernetes, Datenplattformen, Git und CI/CD; technisches Verständnis von SAP BW ist für den Migrationsanteil hilfreich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Sankt Gallen 5 Tage
Basel 5 Tage
Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
Stream live 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
Luzern 5 Tage
Bern 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Sankt Gallen 5 Tage
Basel 5 Tage
Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
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Stream gespeichert 5 Tage
Luzern 5 Tage
Bern 5 Tage
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Bern 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
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