Seminar One Data – Enterprise-Integrationen und Konnektoren

Seminar / Training

Die Plattform entfaltet ihren Nutzen erst durch stabile Verbindungen zu Datenbanken, Cloud-Speichern, Data Platforms, SAP-Systemen, BI-Werkzeugen und Zielumgebungen. Das Seminar behandelt Integrationsarchitektur, standardisierte Konnektoren, Extraction Plans und spezielle Erweiterungen.

Netzwerk, Authentisierung, Mapping, Secrets, Test, Monitoring, Wiederanlauf, Versionswechsel und betriebliche Verantwortlichkeiten werden von Anfang an als zusammenhängender Produktionsprozess geplant.

Inhaltsverzeichnis

  1. Zielgruppe
  2. Voraussetzungen
  3. Seminarziele
  4. Seminarinhalte
  5. Kapitel 1: Integrationsarchitektur und Systeminventar
  6. Kapitel 2: Konnektoren und Extraction Plans konfigurieren
  7. Kapitel 3: Quellsysteme anbinden und Metadaten extrahieren
  8. Kapitel 4: Spezielle Integrationen und Erweiterungskonzept
  9. Kapitel 5: Identitäten, SSO, MFA und Zugriffsschutz
  10. Kapitel 6: Integrationen testen, überwachen und betreiben
  11. Praxisübungen
  12. Methodik

Zielgruppe

  • Integration Architects
  • Data und Platform Engineers
  • Datenbank- und Cloud-Administration
  • technischer Betrieb

Voraussetzungen

  • Grundkenntnisse von Datenbanken, APIs, Netzwerken und Authentisierung
  • Kenntnisse der angebundenen Quell- oder Zielsysteme

Seminarziele

  • eine vollständige Integrationslandkarte mit Verantwortlichkeiten erstellen
  • standardisierte Konnektoren und Extraction Plans sicher konfigurieren
  • Metadatenextraktion und Zielmodellabbildung prüfen
  • spezielle Anbindungen wartbar konzipieren
  • Credentials, Netzwerk und Rechte sicher handhaben
  • Integrationen testen, überwachen und kontrolliert ändern

Seminarinhalte

Die Inhalte werden in aufeinander aufbauenden Kapiteln bearbeitet. Jeder Arbeitsschritt wird anhand eines durchgängigen Szenarios nachvollzogen und anschließend praktisch überprüft.

1. Integrationsarchitektur und Systeminventar

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Quellen und Ziele; Metadaten- und Datenflüsse; Verantwortlichkeiten; Priorisierung.

  1. Schritt 1: Datenbanken, Cloud-Speicher, Data Platforms, BI-Werkzeuge, SAP-Systeme und weitere relevante Komponenten werden inventarisiert.
  2. Schritt 2: Für jedes System werden Metadatenfluss, Datenfluss, Authentisierung und Netzgrenzen beschrieben.
  3. Schritt 3: Technische Owner, fachliche Owner und Betriebsverantwortung werden zugeordnet.
  4. Schritt 4: Integrationen werden nach Nutzen, Risiko, Reife, Aufwand und Abhängigkeiten priorisiert.

2. Konnektoren und Extraction Plans konfigurieren

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: unterstützte Verbindungsmuster; Verbindungsparameter; Scope und Zeitplan; Abnahmetest.

  1. Schritt 1: Für das Zielsystem wird das geeignete standardisierte Verbindungsmuster ausgewählt.
  2. Schritt 2: Endpunkte, Konten, Zertifikate, Geheimnisse und Netzwerkfreigaben werden kontrolliert bereitgestellt.
  3. Schritt 3: Extraktionsumfang, Filter, Ausführungsplan und Zielstruktur werden festgelegt.
  4. Schritt 4: Verbindung, Extraktion, Fehlerbehandlung und Datenmodellabbildung werden mit einem definierten Abnahmetest geprüft.

3. Quellsysteme anbinden und Metadaten extrahieren

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Konnektorauswahl; Extraction Plans; Extraktionsumfang; Validierung der Ergebnisse.

  1. Schritt 1: Die zu integrierenden Quellsysteme werden nach Technik, Kritikalität, Volumen und Verantwortlichkeit priorisiert.
  2. Schritt 2: Verbindungsvoraussetzungen, Konten, Netzwerkpfade und erforderliche Leserechte werden vorbereitet.
  3. Schritt 3: Ein Extraction Plan wird mit Scope, Zeitplan und Zielmodell konzipiert und ausgeführt.
  4. Schritt 4: Die extrahierten Assets werden auf Vollständigkeit, Typisierung, Beziehungen und Aktualität geprüft.

4. Spezielle Integrationen und Erweiterungskonzept

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: SDK-orientierte Anbindung; Mapping in das Metadatenmodell; Fehler- und Versionskonzept; Wartbarkeit.

  1. Schritt 1: Fehlende Standardkonnektoren werden anhand konkreter Metadaten- und Betriebsanforderungen beschrieben.
  2. Schritt 2: Quellfelder und Beziehungen werden auf das Ziel-Metadatenmodell abgebildet.
  3. Schritt 3: Authentisierung, Paginierung, Wiederanlauf, Fehlercodes und Versionsänderungen werden im Integrationsdesign berücksichtigt.
  4. Schritt 4: Testdaten, Dokumentation, Monitoring und Verantwortlichkeiten werden so festgelegt, dass die Erweiterung dauerhaft wartbar bleibt.

5. Identitäten, SSO, MFA und Zugriffsschutz

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Identity Provider; Authentisierung; Rollenabbildung; Least Privilege.

  1. Schritt 1: Benutzergruppen, technische Konten und externe Identitätsquellen werden inventarisiert.
  2. Schritt 2: SSO- und MFA-Anforderungen sowie Sitzungs- und Anmelderichtlinien werden festgelegt.
  3. Schritt 3: Gruppen und Claims werden auf Plattformrollen und Zuständigkeiten abgebildet.
  4. Schritt 4: Berechtigungen werden nach dem Least-Privilege-Prinzip getestet, dokumentiert und regelmäßig überprüft.

6. Integrationen testen, überwachen und betreiben

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Funktions- und Lasttest; Monitoring; Fehlerbehandlung; Änderungsmanagement.

  1. Schritt 1: Verbindungs-, Vollständigkeits-, Berechtigungs- und Performance-Tests werden mit erwarteten Ergebnissen definiert.
  2. Schritt 2: Ausführungen, Laufzeiten, Fehler, Mengen und Aktualität werden in ein Betriebsmonitoring übernommen.
  3. Schritt 3: Wiederanlauf, Eskalation und manuelle Korrektur werden für typische Störungen festgelegt.
  4. Schritt 4: Änderungen an Quellen, Zielsystemen, Zertifikaten und Schemas werden über einen kontrollierten Release-Prozess eingeführt.

Praxisübungen

  • Systeminventar mit Daten-, Metadaten-, Netzwerk- und Verantwortungsflüssen erstellen
  • Extraction Plan für ein Quellsystem mit Scope, Filter und Abnahmetest entwerfen
  • Mapping- und Fehlerkonzept für eine spezielle Integration ausarbeiten
  • Security- und Secret-Check für technische Konten durchführen
  • Monitoring-, Wiederanlauf- und Change-Verfahren definieren

Methodik

Trainergeführte Erläuterungen, strukturierte Demonstrationen, fachliche und technische Fallstudien sowie praktische Übungen werden miteinander kombiniert. Prüflisten, Rollenmodelle, Spezifikationen und Betriebsabläufe entstehen direkt aus den Übungsfällen und werden im Seminar gemeinsam kontrolliert.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Integration Architects; Data und Platform Engineers; Datenbank- und Cloud-Administration; technischer Betrieb
Voraussetzungen: Grundkenntnisse von Datenbanken, APIs, Netzwerken und Authentisierung; Kenntnisse der angebundenen Quell- oder Zielsysteme
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
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Stream gespeichert 3 Tage
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