Seminar Maestro – Web- und Hybrid-App-Automatisierung

Inhaltsverzeichnis

  1. Seminarprofil
  2. Lernziele
  3. Seminarinhalte
  4. Praxisübungen
  5. Zielgruppe und Voraussetzungen
  6. Praxisnutzen

Seminarprofil

Dieses praxisorientierte Seminar behandelt funktionale Web-Flows im aktuellen Beta-Funktionsumfang sowie durchgängige Journeys über native Shell, WebView und Browser. Die Arbeit erfolgt schrittweise an ausführbaren Flows, klar definierten Testzuständen und nachvollziehbaren Diagnoseartefakten. Konfiguration, Testlogik und Betriebsanforderungen werden so verbunden, dass die erarbeiteten Muster in produktiven Teams weiterverwendbar bleiben.

Lernziele

  • Web-Ziel und Browserzustand reproduzierbar vorbereiten
  • CSS- und textbasierte Selektoren stabil einsetzen
  • responsive Varianten parametrisiert prüfen
  • Übergänge zwischen nativer App, WebView und Browser absichern

Seminarinhalte

Schritt 1: Einsatzbereiche und Systembild einordnen

Das Werkzeug wird als Black-Box-System für mobile und webbasierte Oberflächen eingeordnet. Der Schwerpunkt liegt auf reproduzierbaren Benutzerabläufen, einer lesbaren YAML-Beschreibung und der Trennung von Testabsicht, Testdaten und Ausführungsumgebung.

  • Studio, Kommandozeile und Cloud-Ausführung voneinander abgrenzen
  • native, Cross-Platform- und Web-Anwendungen fachlich zuordnen
  • geeignete Testfälle von ungeeigneten Prüfaufgaben unterscheiden

Schritt 2: Web-Testumgebung und Browserziel vorbereiten

Web-Flows werden mit einer kontrollierten Zieladresse, klaren Testdaten und einem reproduzierbaren Browserzustand eingerichtet. Der aktuelle Beta-Funktionsumfang und seine Grenzen gegenüber mobilen Systeminteraktionen werden transparent berücksichtigt.

  • Startadresse und Umgebung über Parameter zuführen
  • Sitzung, Cookies und Ausgangszustand kontrollieren
  • Browser- und Anwendungsfehler getrennt diagnostizieren

Schritt 3: Web-Selektoren und responsive Oberflächen prüfen

Text-, Attribut- und CSS-basierte Auswahl wird nach Stabilität bewertet. Responsive Varianten, dynamische Komponenten und verzögertes Laden werden mit einer gemeinsamen fachlichen Erwartung getestet.

  • CSS-Selektoren auf notwendige Stabilität begrenzen
  • Desktop- und mobile Ansichten über Parameter abbilden
  • dynamische Inhalte mit Zustandsprüfungen synchronisieren

Schritt 4: Stabile Selektoren entwickeln

Elemente werden bevorzugt über fachlich stabile Merkmale angesprochen. Text, Kennung und Zustand werden gegeneinander abgewogen; fragile Koordinaten und zufällige Bildschirmpositionen werden vermieden. Die Selektorstrategie wird als Teamregel dokumentiert.

  • Text- und ID-Selektion anhand der Oberfläche bewerten
  • reguläre Ausdrücke nur bei kontrollierten Varianten einsetzen
  • Eindeutigkeit vor jeder Interaktion mit einer Prüfung bestätigen

Schritt 5: Synchronisation ohne starre Pausen gestalten

Die integrierte Wartelogik wird bewusst genutzt und nur dort ergänzt, wo asynchrone Verarbeitung oder lange Hintergrundvorgänge dies erfordern. Feste Schlafzeiten werden durch beobachtbare Zustände ersetzt.

  • automatisches Warten und Animationsruhe verstehen
  • extendedWaitUntil für fachliche Zustände einsetzen
  • Timeouts begründen, begrenzen und als Diagnosehinweis dokumentieren

Schritt 6: Hybrid- und WebView-Übergänge abbilden

Übergänge zwischen nativer Shell, eingebetteter Weboberfläche und externem Browser werden als zusammenhängender Prozess getestet. Kontextwechsel werden durch eindeutige sichtbare Zustände abgesichert.

  • native und webbasierte Bereiche erkennen
  • Anmeldung und Rückkehr über mehrere Kontexte prüfen
  • plattformabhängige Unterschiede in Teilflows kapseln

Schritt 7: Parameter und Umgebungswerte sicher einsetzen

Varianten eines Tests werden über klar benannte Werte statt über Kopien gesteuert. Standardwerte, Pflichtwerte und Geheimnisse werden getrennt; lokale und automatisierte Ausführung erhalten dieselbe Schnittstelle.

  • Parameter über CLI und aufrufende Subflows übergeben
  • Umgebungsnamen konsistent und sprechend wählen
  • fehlende oder ungültige Werte früh prüfen

Schritt 8: Elementhierarchie und Ausführungsprotokoll diagnostisch nutzen

Fehlende oder falsch ausgewählte Elemente werden anhand der zugänglichen Hierarchie untersucht. Ausführungsprotokoll, Hierarchieausgabe und Screenshots werden zusammen betrachtet, bevor ein Selektor geändert wird.

  • Elementbaum zum Fehlerzeitpunkt erfassen
  • tatsächlichen Zustand mit erwarteter Oberfläche vergleichen
  • Selektoränderungen klein halten und mit Gegenfällen prüfen

Praxisübungen

  1. Web-Flow mit parametrisierter Zielumgebung und kontrollierter Sitzung erstellen
  2. Responsive Oberfläche in zwei Ansichtsvarianten mit stabilen Selektoren prüfen
  3. Native Anmeldung mit WebView- oder Browserübergang und Rückkehr als Journey automatisieren

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Web- und Mobile-Entwickler, QA Engineers sowie Testautomatisierer für Hybrid-Anwendungen.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Webanwendungen, CSS-Selektoren und mobilen UI-Tests; eine geeignete Testumgebung.

Praxisnutzen

Nach Abschluss stehen belastbare Vorgehensweisen, wiederverwendbare YAML-Bausteine und klare Prüfkriterien zur Verfügung. Tests können reproduzierbar ausgeführt, fachlich verständlich bewertet und bei Fehlern mit einer systematischen Diagnose bearbeitet werden.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Web- und Mobile-Entwickler, QA Engineers sowie Testautomatisierer für Hybrid-Anwendungen
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Webanwendungen, CSS-Selektoren und mobilen UI-Tests; eine geeignete Testumgebung
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, schrittweise Anleitungen, praktische Übungen und gemeinsame Fehleranalyse am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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