Inhaltsverzeichnis
- Seminarprofil
- Lernziele
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Praxisnutzen
Seminarprofil
Dieses praxisorientierte Seminar behandelt zugängliche, lokalisierte und visuell konsistente mobile Oberflächen. Die Arbeit erfolgt schrittweise an ausführbaren Flows, klar definierten Testzuständen und nachvollziehbaren Diagnoseartefakten. Konfiguration, Testlogik und Betriebsanforderungen werden so verbunden, dass die erarbeiteten Muster in produktiven Teams weiterverwendbar bleiben.
Lernziele
- zugängliche Namen und Zustände prüfen
- Sprach- und Regionsvarianten stabil ausführen
- visuelle Baseline-Prüfungen belastbar gestalten
- dynamische Bildbereiche und Textvarianten kontrollieren
Seminarinhalte
Schritt 1: Barrierearme Bedienpfade und zugängliche Elemente prüfen
Die Testsuite kontrolliert, ob zentrale Bedienelemente über verständliche Namen und Zustände erreichbar sind. Zusätzlich werden Fokusreihenfolge, vergrößerte Darstellung und alternative Texte in repräsentativen Journeys berücksichtigt.
- zugängliche Namen und Rollen für Kernaktionen prüfen
- große Schrift und veränderte Anzeigegrößen testen
- Fehler als gemeinsame Aufgabe von Entwicklung und Qualitätssicherung behandeln
Schritt 2: Stabile Selektoren entwickeln
Elemente werden bevorzugt über fachlich stabile Merkmale angesprochen. Text, Kennung und Zustand werden gegeneinander abgewogen; fragile Koordinaten und zufällige Bildschirmpositionen werden vermieden. Die Selektorstrategie wird als Teamregel dokumentiert.
- Text- und ID-Selektion anhand der Oberfläche bewerten
- reguläre Ausdrücke nur bei kontrollierten Varianten einsetzen
- Eindeutigkeit vor jeder Interaktion mit einer Prüfung bestätigen
Schritt 3: Lokalisierung, Region und Zeitzone absichern
Sprachvarianten werden ohne fragile Volltextkopplung getestet. Datums-, Zahlen- und Währungsformate sowie Textlängen werden in geeigneten Geräteprofilen geprüft.
- Textselektoren von stabilen Kennungen ergänzen
- lange Übersetzungen und Rechts-nach-links-Darstellung berücksichtigen
- Region und Zeitzone in Testdaten und Erwartungen einbeziehen
Schritt 4: Geräte-, Sprach- und Regionsmatrix festlegen
Geräteprofile werden aus realen Zielgruppen und Risikoklassen abgeleitet. Betriebssystem, Formfaktor, Sprache, Region und Zeitzone werden gezielt kombiniert, statt jede mögliche Variante ungeprüft auszuführen.
- repräsentative Kern- und Randgeräte definieren
- Sprache, Region und Zeitzone als Testparameter behandeln
- Matrix regelmäßig anhand von Nutzungs- und Fehlerdaten anpassen
Schritt 5: Visuelle Regression mit Baseline-Bildern prüfen
Screenshots werden an stabilen Zuständen erstellt und gegen freigegebene Baseline-Bilder verglichen. Dynamische Bereiche, Geräteauflösung und Toleranzen werden kontrolliert, damit echte Layoutabweichungen von erwartbaren Variationen unterscheidbar bleiben.
- stabile Aufnahmezeitpunkte und Bildausschnitte festlegen
- dynamische Inhalte maskieren oder gezielt ausschließen
- Änderungsfreigabe und Pflege der Baseline-Bilder regeln
Schritt 6: Screenshots und Aufzeichnungen gezielt einsetzen
Bildmaterial wird nicht als Ersatz für Assertions, sondern als Diagnose- und Dokumentationsmittel genutzt. Aufnahmezeitpunkt, Dateibenennung und sensible Bildinhalte werden kontrolliert.
- aussagekräftige Screenshots an fachlichen Übergängen erzeugen
- Aufzeichnungen für schwer reproduzierbare Fehler erstellen
- Artefakte nach Lauf, Gerät und Szenario eindeutig ordnen
Schritt 7: Berichte und Laufartefakte auswertbar machen
Testergebnisse werden für Entwickler, Qualitätssicherung und Betrieb unterschiedlich aufbereitet. Maschinenlesbare Berichte, Screenshots, Protokolle und Geräteinformationen bilden zusammen einen nachvollziehbaren Fehlerkontext.
- Berichtsformat passend zur Zielplattform wählen
- Artefakte auch bei abgebrochenen Läufen sichern
- Aufbewahrung und Zugriff auf sensible Daten regeln
Schritt 8: Governance und Qualitätsregeln festlegen
Namenskonventionen, Reviewpflicht, Eigentümerschaft, Freigaben und Umgang mit instabilen Tests werden als verbindlicher Betriebsrahmen beschrieben. Die Regeln sind kurz, messbar und in den Entwicklungsablauf integrierbar.
- Definition of Done für neue Flows vereinbaren
- Verantwortung für Tests und Testdaten zuordnen
- Quarantäne und Rückführung instabiler Tests regeln
Praxisübungen
- Zentralen Bedienpfad mit großen Schriftgrößen und zugänglichen Namen prüfen
- Denselben Flow in zwei Sprachen und unterschiedlichen Regionen ausführen
- Baseline-Bilder mit kontrolliertem Bildausschnitt erstellen und Abweichungen bewerten
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: QA Engineers, Accessibility-Verantwortliche, Mobile-Entwickler, Produktteams und Testautomatisierer.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in UI-Tests; Testbuilds mit mehreren Sprachen und geeigneten Accessibility-Eigenschaften.
Praxisnutzen
Nach Abschluss stehen belastbare Vorgehensweisen, wiederverwendbare YAML-Bausteine und klare Prüfkriterien zur Verfügung. Tests können reproduzierbar ausgeführt, fachlich verständlich bewertet und bei Fehlern mit einer systematischen Diagnose bearbeitet werden.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | QA Engineers, Accessibility-Verantwortliche, Mobile-Entwickler, Produktteams und Testautomatisierer |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in UI-Tests; Testbuilds mit mehreren Sprachen und geeigneten Accessibility-Eigenschaften |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, Demonstrationen, schrittweise Anleitungen, praktische Übungen und gemeinsame Fehleranalyse am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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