Seminar Maestro – Flutter-Apps zuverlässig testen

Inhaltsverzeichnis

  1. Seminarprofil
  2. Lernziele
  3. Seminarinhalte
  4. Praxisübungen
  5. Zielgruppe und Voraussetzungen
  6. Praxisnutzen

Seminarprofil

Dieses praxisorientierte Seminar behandelt plattformübergreifende End-to-End-Tests für Flutter-Anwendungen auf Android und iOS. Die Arbeit erfolgt schrittweise an ausführbaren Flows, klar definierten Testzuständen und nachvollziehbaren Diagnoseartefakten. Konfiguration, Testlogik und Betriebsanforderungen werden so verbunden, dass die erarbeiteten Muster in produktiven Teams weiterverwendbar bleiben.

Lernziele

  • Flutter-Builds und Gerätezustände reproduzierbar vorbereiten
  • Widget-basierte Oberflächen aus Benutzersicht auswählen
  • gemeinsame Flows mit kleinen Plattformzweigen erstellen
  • Animationen und asynchrone Zustände stabil synchronisieren

Seminarinhalte

Schritt 1: Einsatzbereiche und Systembild einordnen

Das Werkzeug wird als Black-Box-System für mobile und webbasierte Oberflächen eingeordnet. Der Schwerpunkt liegt auf reproduzierbaren Benutzerabläufen, einer lesbaren YAML-Beschreibung und der Trennung von Testabsicht, Testdaten und Ausführungsumgebung.

  • Studio, Kommandozeile und Cloud-Ausführung voneinander abgrenzen
  • native, Cross-Platform- und Web-Anwendungen fachlich zuordnen
  • geeignete Testfälle von ungeeigneten Prüfaufgaben unterscheiden

Schritt 2: Flutter-App und Geräteumgebung vorbereiten

Flutter-Builds werden für Android und iOS bereitgestellt und mit einer klaren Geräteauswahl verbunden. Debug-spezifische Besonderheiten werden von produktionsnahen End-to-End-Läufen getrennt.

  • Build-Artefakte je Plattform erzeugen und versionieren
  • Startzustand und App-Daten kontrollieren
  • zugängliche Beschriftungen und stabile Kennungen prüfen

Schritt 3: Stabile Selektoren entwickeln

Elemente werden bevorzugt über fachlich stabile Merkmale angesprochen. Text, Kennung und Zustand werden gegeneinander abgewogen; fragile Koordinaten und zufällige Bildschirmpositionen werden vermieden. Die Selektorstrategie wird als Teamregel dokumentiert.

  • Text- und ID-Selektion anhand der Oberfläche bewerten
  • reguläre Ausdrücke nur bei kontrollierten Varianten einsetzen
  • Eindeutigkeit vor jeder Interaktion mit einer Prüfung bestätigen

Schritt 4: Widget-basierte Oberflächen aus Benutzersicht testen

Auch ohne interne Widget-Kopplung werden Listen, Dialoge, Formulare und Navigation als sichtbare Benutzeroberfläche geprüft. Animationen und verzögerte Renderphasen werden durch Zustandsprüfungen synchronisiert.

  • dynamische Listen und wiederholte Karten auswählen
  • Dialoge, Snackbars und Navigationsübergänge prüfen
  • gemeinsame Flows für Android und iOS mit gezielten Abzweigungen gestalten

Schritt 5: Synchronisation ohne starre Pausen gestalten

Die integrierte Wartelogik wird bewusst genutzt und nur dort ergänzt, wo asynchrone Verarbeitung oder lange Hintergrundvorgänge dies erfordern. Feste Schlafzeiten werden durch beobachtbare Zustände ersetzt.

  • automatisches Warten und Animationsruhe verstehen
  • extendedWaitUntil für fachliche Zustände einsetzen
  • Timeouts begründen, begrenzen und als Diagnosehinweis dokumentieren

Schritt 6: Gemeinsame Flows mit gezielten Plattformzweigen gestalten

Fachlich gleiche Journeys werden soweit sinnvoll gemeinsam beschrieben. Abweichungen bei Systemdialogen, Navigation und Texten werden in kleinen, klar benannten Teilflows gekapselt.

  • gemeinsame Kernschritte identifizieren
  • Plattformbedingungen nur an tatsächlichen Abweichungen einsetzen
  • beide Varianten unabhängig ausführbar und diagnostizierbar halten

Schritt 7: Systemdialoge und plattformnahe Interaktionen steuern

Berechtigungsabfragen, Systemhinweise und externe Auswahlfenster werden als Bestandteil des End-to-End-Ablaufs modelliert. Plattformunterschiede werden gekapselt, damit der fachliche Flow verständlich bleibt.

  • Dialogzustände vor der Interaktion erkennen
  • Allow-, Deny- und erneute Anfragepfade testen
  • plattformspezifische Schritte in eigenständige Teilflows auslagern

Schritt 8: Elementhierarchie und Ausführungsprotokoll diagnostisch nutzen

Fehlende oder falsch ausgewählte Elemente werden anhand der zugänglichen Hierarchie untersucht. Ausführungsprotokoll, Hierarchieausgabe und Screenshots werden zusammen betrachtet, bevor ein Selektor geändert wird.

  • Elementbaum zum Fehlerzeitpunkt erfassen
  • tatsächlichen Zustand mit erwarteter Oberfläche vergleichen
  • Selektoränderungen klein halten und mit Gegenfällen prüfen

Praxisübungen

  1. Flutter-App auf Android und iOS mit identischem Startzustand bereitstellen
  2. Formular, Liste und Dialog als gemeinsamen Flow automatisieren
  3. Plattformabweichung bei Berechtigungen in einem kleinen Teilflow kapseln

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Flutter-Entwickler, QA Engineers, Testautomatisierer und Mobile-DevOps-Teams.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Flutter und mobilen Build-Prozessen; Testbuilds für Android und iOS.

Praxisnutzen

Nach Abschluss stehen belastbare Vorgehensweisen, wiederverwendbare YAML-Bausteine und klare Prüfkriterien zur Verfügung. Tests können reproduzierbar ausgeführt, fachlich verständlich bewertet und bei Fehlern mit einer systematischen Diagnose bearbeitet werden.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Flutter-Entwickler, QA Engineers, Testautomatisierer und Mobile-DevOps-Teams
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Flutter und mobilen Build-Prozessen; Testbuilds für Android und iOS
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, schrittweise Anleitungen, praktische Übungen und gemeinsame Fehleranalyse am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
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Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
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