Seminar Kroki – Netzwerk-, Paket- und Rack-Diagramme

Netzwerkstrukturen und Protokolldetails konsistent dokumentieren

Netzwerkdokumentation muss logische Zonen, physische Einbauorte und technische Protokolldetails auseinanderhalten. Das Seminar zeigt, wie NwDiag, PacketDiag, RackDiag, BlockDiag und SeqDiag über Kroki für klar abgegrenzte Sichten eingesetzt werden.

Zwei Tage sind notwendig, um mehrere Spezialnotationen mit einem gemeinsamen Infrastrukturmodell zu verbinden. Begriffe, Adressen, Gerätekürzel und Schnittstellen werden über alle Sichten hinweg abgestimmt und in einem formalen Review geprüft.

Inhaltsübersicht

  • Logische, physische und protokollbezogene Netzwerksichten
  • NwDiag für Netze, Zonen, Geräte und Schnittstellen
  • PacketDiag für Paket- und Protokollfelder
  • RackDiag für Einbauorte und Höheneinheiten
  • BlockDiag für technische Komponentenübersichten
  • SeqDiag für Kommunikationsabläufe
  • Benennung, Detailgrenzen und Versionsverwaltung
  • Kroki-Rendering, Review und Infrastrukturfallstudie

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Netzwerkadministratoren, Systemarchitekten, Security-Fachkräfte, Rechenzentrumsverantwortliche, technische Redakteure und Entwickler von Netzwerkprotokollen oder Infrastrukturautomatisierung.

Voraussetzungen

Erforderlich sind Grundkenntnisse zu IP-Netzen, Netzwerkgeräten und technischen Schnittstellen. Für PacketDiag sind grundlegende Kenntnisse zu Protokollfeldern hilfreich. Erfahrungen mit textbasierten Diagrammen sind nicht notwendig.

Lernstrecke Schritt für Schritt

  1. Schritt 1: Sichtarten und Informationsgrenzen festlegen. Logische Netzstruktur, physischer Rackeinbau, Paketformat und Kommunikationsablauf erhalten getrennte Darstellungen. Jede Sicht beantwortet eine konkrete Betriebs- oder Planungsfrage.
  2. Schritt 2: NwDiag-Netze und Gruppen modellieren. Netze, Adressbereiche, Geräte und Verbindungen werden in einer ersten Topologie beschrieben. Fachliche Zonen und technische Subnetze werden eindeutig benannt.
  3. Schritt 3: Schnittstellen und Mehrfachanbindungen ergänzen. Geräte mit mehreren Netzen, Gateways und Übergängen werden nachvollziehbar modelliert. Pfeilrichtung und Verbindungsaussage bleiben eindeutig.
  4. Schritt 4: Sicherheitszonen darstellen. Interne, externe und besonders geschützte Bereiche werden gruppiert. Die Grafik ersetzt keine Regelbasis, zeigt aber relevante Kommunikationsgrenzen.
  5. Schritt 5: PacketDiag für Paketfelder verwenden. Headerfelder, Bitbreiten, Reihenfolge und optionale Bereiche werden aus einer Protokollbeschreibung abgeleitet und gegen die Spezifikation geprüft.
  6. Schritt 6: RackDiag-Racks aufbauen. Rackeinheiten, Gerätehöhen, Einbaupositionen und freie Bereiche werden beschrieben. Konflikte und unplausible Belegungen werden sichtbar.
  7. Schritt 7: BlockDiag für Komponentenübersichten nutzen. Technische Baugruppen, Verbindungen und Verantwortungsbereiche werden als kompakte Blockdarstellung ergänzt.
  8. Schritt 8: SeqDiag für Kommunikationsabläufe einsetzen. Ein Verbindungsaufbau oder Fehlerfall wird als Nachrichtenfolge modelliert. Netzwerk- und Anwendungsschritte werden klar unterschieden.
  9. Schritt 9: Begriffe und Kennungen vereinheitlichen. Gerätename, Rolle, Netz, Rackposition und Schnittstellenkennung folgen einem gemeinsamen Schema. Abkürzungen werden in einem Glossar dokumentiert.
  10. Schritt 10: Detailtiefe reduzieren. Überladene Gesamtbilder werden in Übersichts-, Zonen- und Detailsichten aufgeteilt. Verweise erfolgen über stabile Namen statt über manuelle Pfeilketten.
  11. Schritt 11: Rendering und Ablage standardisieren. Quelltypen, Dateiendungen, Ausgabeformate und Zielverzeichnisse werden festgelegt. Diagramme werden über Kroki reproduzierbar erzeugt.
  12. Schritt 12: Eine Infrastrukturfallstudie reviewen. Netztopologie, Paketaufbau, Rackbelegung und Kommunikationsablauf werden auf gemeinsame Geräte, Adressen und Schnittstellen abgeglichen.

Praxisaufgaben

  • Eine mehrzonige Netzstruktur mit Übergängen und Mehrfachanbindungen in NwDiag erstellen.
  • Ein Paketformat mit Pflicht-, Options- und reservierten Feldern in PacketDiag modellieren.
  • Ein Rack mit Geräten, Höheneinheiten und freien Bereichen in RackDiag aufbauen.
  • Einen Kommunikationsablauf einschließlich Fehlerpfad als SeqDiag darstellen.
  • Alle Sichten anhand eines gemeinsamen Infrastrukturglossars prüfen.

Kompetenzziele

  • Netzwerk-, Paket-, Rack- und Ablaufdarstellungen fachlich trennen.
  • NwDiag für Zonen, Netze, Geräte und Schnittstellen einsetzen.
  • Paketfelder und Rackbelegungen nachvollziehbar modellieren.
  • Kommunikationsabläufe mit einer geeigneten Sequenznotation darstellen.
  • Infrastruktursichten über Kroki konsistent rendern, versionieren und reviewen.

Fachbereichsleitung / Leitung der Trainer / Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Netzwerkadministratoren, Systemarchitekten, Security-Fachkräfte und Rechenzentrumsverantwortliche
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu IP-Netzen, Netzwerkgeräten und technischen Schnittstellen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, praktische Übungen, Live-Konfiguration und Review am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
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Winterthur 2 Tage
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Bern 2 Tage
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