Seminarprofil
Das Grundlagenseminar erklärt, wie kontinuierliche Experience-Daten und betrieblicher Kontext zu entscheidungsfähiger Experience Intelligence werden. Der ITXM-Zyklus aus Messen, Teilen, Identifizieren und Verbessern bildet den methodischen Rahmen. Die Plattformnavigation wird mit den Kennzahlen Happiness, Lost Time und Response Volume sowie einem vollständigen ersten Verbesserungsfall verbunden.
Zielgruppe: IT-Leitung, ITSM- und DEX-Verantwortliche, Service-Owner, Continual-Improvement-Teams, Plattformnutzer und Projektbeteiligte
Voraussetzungen: Allgemeines Verständnis von IT-Services und betrieblichen Leistungskennzahlen; keine Plattformkenntnisse erforderlich
Didaktische Einordnung: Ein Tag ist für den fundierten Einstieg ausreichend, weil das Seminar bewusst auf Kernbegriffe, Plattformorientierung und einen exemplarischen End-to-End-Zyklus begrenzt ist.
Lernziele
- Experience Intelligence von CSAT, SLA und technischer Telemetrie abgrenzen
- Den ITXM-Zyklus und die Rollen im Verbesserungsprozess erklären
- Happiness, Lost Time und Response Volume korrekt lesen
- Dashboard, Measure, Share, Identify und Improve sicher zuordnen
- Einen ersten Experience-basierten Verbesserungsfall strukturieren
Inhaltsverzeichnis
- Experience Intelligence im IT-Kontext
- ITXM-Zyklus und Reifegrad
- Kernkennzahlen und Aussagegrenzen
- Plattformorientierung
- Erster Analyse- und Verbesserungsfall
- Einführungsplanung für die ersten 90 Tage
- Praxisprojekt und Leistungsnachweis
1. Experience Intelligence im IT-Kontext
Experience Intelligence verbindet kontinuierliche Rückmeldungen der Beschäftigten mit dem betrieblichen Kontext von Services, Kanälen, Teams, Standorten und Anbietern. Dadurch ergänzt sie Prozess- und Technikkennzahlen um die tatsächliche Wirkung auf Arbeit und Produktivität.
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Vorhandene SLA-, CSAT- und Telemetriedaten erfassen.
- Nicht sichtbare menschliche Auswirkungen benennen.
- Passende Experience-Signale zuordnen.
- Entscheidungen identifizieren, die heute auf Annahmen beruhen.
- Nutzenhypothese für Experience Intelligence formulieren.
Praxisaufgabe
Ein grünes SLA-Dashboard wird um die Experience-Perspektive ergänzt.
2. ITXM-Zyklus und Reifegrad
Der kontinuierliche ITXM-Zyklus umfasst Messen, Teilen, Identifizieren und Verbessern. Reife entsteht nicht allein durch Datenerhebung, sondern durch wiederholte Nutzung in Entscheidungen und Verbesserungen.
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Aktuellen Umgang mit Experience-Daten bewerten.
- Lücken in den vier Zyklusphasen markieren.
- Verantwortliche Rollen benennen.
- Erstes realistisches Reifeziel festlegen.
- Einen wiederkehrenden Steuerungsrhythmus definieren.
Praxisaufgabe
Eine kompakte Reifegrad-Selbsteinschätzung wird durchgeführt.
3. Kernkennzahlen und Aussagegrenzen
Happiness bildet die Verteilung positiver und negativer Bewertungen ab. Lost Time quantifiziert geschätzte Produktivitätsverluste. Response Volume zeigt Reichweite und Stabilität. Keine Kennzahl wird ohne Kontext interpretiert.
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Messbereich und Zeitraum prüfen.
- Happiness-Wert und Bewertungsverteilung lesen.
- Lost Time und betroffene Population erfassen.
- Antwortvolumen und mögliche Verzerrungen prüfen.
- Gemeinsame Aussage mit Einschränkungen formulieren.
Praxisaufgabe
Drei Kennzahlenbilder werden auf typische Fehlinterpretationen untersucht.
4. Plattformorientierung
Die Plattform folgt dem Arbeitsprozess von Überblick und Messkontrolle über Teilen und Identifizieren bis zur Steuerung von Verbesserungen.
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Dashboard für den Gesamtüberblick öffnen.
- Measure für Volumen und Rücklauf nutzen.
- Share für bereitgestellte Inhalte prüfen.
- Identify für Experience, Hotspots, Feedback und Benchmarks einsetzen.
- Improve für Ziele, Targets, Initiativen und XLAs zuordnen.
Praxisaufgabe
Ein Navigationsauftrag führt zu jeder Hauptfunktion und dokumentiert die passende Leitfrage.
5. Erster Analyse- und Verbesserungsfall
Ein einfacher End-to-End-Fall zeigt, wie aus einer Experience-Lücke eine priorisierte und überprüfbare Verbesserung entsteht.
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Auffälligen Messbereich auswählen.
- Betroffene Gruppe durch Filter eingrenzen.
- Experience-Indikatoren und Kommentare prüfen.
- Verbesserungshypothese und Ziel formulieren.
- Owner, Maßnahme und Nachmessung festlegen.
Praxisaufgabe
Ein Service-Desk-Fall wird als vollständiger Mini-Zyklus bearbeitet.
6. Einführungsplanung für die ersten 90 Tage
Eine begrenzte Einführung mit klarer Verantwortung und einem sichtbaren Quick Win schafft Akzeptanz und belastbare Arbeitsweisen.
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Pilot-Messbereich auswählen.
- Stakeholder und Happiness Owner benennen.
- Analyse- und Review-Rhythmus festlegen.
- Erstes Verbesserungsvorhaben mit Ziel definieren.
- Kommunikation und Nachmessung terminieren.
Praxisaufgabe
Eine 90-Tage-Roadmap wird mit vier Entscheidungspunkten erstellt.
7. Praxisprojekt und Leistungsnachweis
Ein vollständiger Einsteigerfall verbindet Kennzahlen, Navigation, Filter, qualitative Hinweise, Verbesserungsziel und 90-Tage-Roadmap. Der Leistungsnachweis besteht aus einer kurzen, datenbasierten Entscheidungsvorlage.
Prüfkriterien
- Nachvollziehbare Verbindung von Fragestellung, Datenbasis, Analyse und Entscheidung
- Dokumentierte Filter, Annahmen, Gegenproben und offene Unsicherheiten
- Klare Verantwortlichkeiten, Zielwerte und terminierte Nachprüfung
- Praktisch nutzbare Arbeitsunterlagen für den anschließenden Einsatz
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt. Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | IT-Leitung, ITSM- und DEX-Verantwortliche, Service-Owner, Continual-Improvement-Teams, Plattformnutzer und Projektbeteiligte |
| Voraussetzungen: | Allgemeines Verständnis von IT-Services und betrieblichen Leistungskennzahlen; keine Plattformkenntnisse erforderlich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, moderierte Analysen, praktische Übungen am System, Fallstudien und Transferaufgaben |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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