Inhaltsübersicht
- Einordnung und Zielsetzung
- Lernziele
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Methodik
Einordnung und Zielsetzung
Das Seminar behandelt Präsenzmodelle, Alarmzustände und sicherheitsbezogene Automationen in Gladys Assistant. Sensoren und Anwesenheitsinformationen werden nicht als absolute Wahrheit, sondern als bewertete Signale mit Gültigkeit, Unsicherheit und Rückfallwegen modelliert.
Ziel ist eine nachvollziehbare Sicherheitslogik mit Zuständen, Zeitfenstern, Bestätigungen, Benachrichtigungen, manueller Übersteuerung und umfassenden Negativtests.
Lernziele
- Präsenzsignale nach Qualität und Datenschutz bewerten
- Mehrstufige Anwesenheits- und Alarmzustände modellieren
- Szenen mit klaren Bedingungen, Sperren und Rücksetzwegen erstellen
- Benachrichtigungen und Eskalationen kontrolliert testen
- Fehlalarme, Sensorausfall und widersprüchliche Signale behandeln
- Betriebs- und Freigabeverfahren für Sicherheitsautomationen dokumentieren
Seminarinhalte
1. Bedrohungs- und Schutzbedarfsanalyse
Sicherheitsziele, zu schützende Bereiche und zulässige Reaktionen werden vor der Automatisierung festgelegt.
Schrittweise Bearbeitung
- Schutzobjekte, Bereiche und typische Ereignisse erfassen
- Komfort-, Informations- und Alarmfunktionen voneinander trennen
- Mögliche Auswirkungen einer Fehl- oder Nichtauslösung bewerten
- Manuelle und technische Rückfallwege festlegen
- Freigabegrenzen für automatische Aktionen dokumentieren
Arbeitsprodukt
Schutzbedarfs- und Automationsfreigabematrix
2. Präsenzsignale und Datenschutz
Anwesenheit wird aus mehreren Signalen mit dokumentierter Qualität abgeleitet.
Schrittweise Bearbeitung
- Verfügbare Signale wie Gerätepräsenz, Sensoren und manuelle Zustände inventarisieren
- Aktualität, Reichweite, Zuverlässigkeit und Personenbezug bewerten
- Signalverarbeitung auf das notwendige Maß begrenzen
- Gültigkeitsdauer und Verhalten bei fehlendem Signal definieren
- Widersprüchliche Signale in Testfällen abbilden
- Aufbewahrungs- und Sichtregeln dokumentieren
Arbeitsprodukt
Präsenzsignal-Katalog mit Qualitäts- und Datenschutzbewertung
3. Zustandsmodell für Anwesenheit und Alarm
Statt einzelner Schalter wird ein eindeutiges Zustandsmodell mit erlaubten Übergängen entwickelt.
Schrittweise Bearbeitung
- Zustände wie anwesend, abwesend, Nacht, scharf und Alarm definieren
- Erlaubte und verbotene Übergänge festlegen
- Ein- und Austrittsverzögerungen modellieren
- Manuelle Übersteuerung und Rücksetzung definieren
- Zustandsanzeige und Protokollierung festlegen
- Übergangstabelle mit Normal- und Fehlerfällen prüfen
Arbeitsprodukt
Geprüftes Präsenz- und Alarmzustandsmodell
4. Sicherheitsbezogene Szenen
Szenen werden mit mehreren Bedingungen, Sperren und begrenzten Aktionen aufgebaut.
Schrittweise Bearbeitung
- Unkritischen Laboralarm mit definiertem Auslöser erstellen
- Präsenzzustand, Zeitfenster und Scharfschaltung als Bedingungen ergänzen
- Benachrichtigung und sichtbare Statusänderung auslösen
- Automatische Aktionen auf reversible Maßnahmen begrenzen
- Rücksetz- und Quittierungsweg implementieren
- Szenen gegen doppelte und verspätete Ereignisse testen
Arbeitsprodukt
Sicherheitszene mit Quittierung und Rücksetzlogik
5. Benachrichtigung und Eskalation
Meldungen werden nach Priorität, Empfängerkreis und Wiederholungsregel strukturiert.
Schrittweise Bearbeitung
- Informations-, Warn- und Alarmstufen definieren
- Empfänger und zulässige Inhalte je Stufe festlegen
- Testereignisse mit Zeitstempel und Kontext versenden
- Verzögerung, Dublette und fehlgeschlagene Zustellung simulieren
- Eskalation und automatische Beendigung begrenzen
- Benachrichtigungsprotokoll und Datenschutz prüfen
Arbeitsprodukt
Geprüfte Benachrichtigungs- und Eskalationsmatrix
6. Negativtests und Betriebsfreigabe
Die Sicherheitslogik wird gegen Sensorausfall, Fehlalarm und widersprüchliche Zustände geprüft.
Schrittweise Bearbeitung
- Sensor offline, veralteten Wert und flackerndes Signal simulieren
- Gleichzeitige An- und Abwesenheitssignale testen
- Scharfschaltung bei offenem Kontakt oder fehlendem Signal prüfen
- Netzwerk- und Plattformneustart während eines Zustandswechsels testen
- Manuelle Rücksetzung und lokale Bedienung nachweisen
- Freigabe-, Prüf- und Änderungsverfahren dokumentieren
Arbeitsprodukt
Negativtest- und Betriebsfreigabeprotokoll
Praxisübungen
- Präsenzsignale bewerten und ein mehrstufiges Zustandsmodell entwickeln
- Sicherheitszene mit Scharfschaltung, Verzögerung, Benachrichtigung und Quittierung aufbauen
- Fehlalarm, Sensorausfall und widersprüchliche Signale testen
- Betriebsfreigabe und manuelle Rückfallbedienung dokumentieren
Zielgruppe
Smart-Home-Administratoren, Sicherheitsverantwortliche, Gebäudeautomations- und Betriebsteams
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in Gladys Assistant und Szenen, Verständnis von Sensoren, Netzwerken und grundlegenden Datenschutzanforderungen
Methodik
Fachliche Einordnung, geführte Demonstrationen, schrittweise Laborübungen, dokumentierte Kontrollpunkte, Negativtests und strukturierte Fehleranalyse werden miteinander verbunden. Jede technische Änderung beginnt mit einer Vorprüfung und endet mit einer nachvollziehbaren Validierung.
Fachbereichsleitung / Trainerteam / Ansprechpersonen
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Smart-Home-Administratoren, Sicherheitsverantwortliche, Gebäudeautomations- und Betriebsteams |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in Gladys Assistant und Szenen, Verständnis von Sensoren, Netzwerken und grundlegenden Datenschutzanforderungen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, Demonstrationen, schrittweise Praxisübungen, Kontrollpunkte und strukturierte Fehleranalyse |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation als Download oder auf Datenträger |
| Teilnahmezertifikat: | ja |
| Verpflegung: | Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen, wahlweise vegetarisch |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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