Inhaltsübersicht
- Einordnung und Zielsetzung
- Lernziele
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Methodik
Einordnung und Zielsetzung
Das Seminar behandelt die Entwicklung eigener Funktionen und Integrationen für Gladys Assistant. Im Mittelpunkt stehen die interne Architektur, die HTTP-API, Services, Geräte- und Ereignismodelle sowie eine reproduzierbare Entwicklungs- und Testumgebung.
Über vier Tage entsteht eine vollständige Beispielintegration: von der fachlichen Anforderung über Backend-Service und Geräteerkennung bis zur Bedienoberfläche, automatisierten Tests, Fehlerbehandlung und Paketierung für den kontrollierten Betrieb.
Lernziele
- Architektur, Datenflüsse und Erweiterungspunkte der Plattform sicher einordnen
- Eine lokale Entwicklungsumgebung reproduzierbar aufbauen und diagnostizieren
- HTTP-API, Ereignisse, Gerätefunktionen und Zustandsdaten kontrolliert verwenden
- Einen eigenen Service mit Initialisierung, Lebenszyklus und Konfiguration entwickeln
- Backend- und Frontend-Anteile verbinden und automatisiert testen
- Integrationen wartbar dokumentieren, versionieren und für Updates absichern
Seminarinhalte
1. Entwicklungsarchitektur und Quellcode-Struktur
Die Plattform wird als Zusammenspiel aus Backend, Benutzeroberfläche, Datenhaltung, Ereignisverarbeitung und Integrationsservices analysiert.
Schrittweise Bearbeitung
- Repository-Struktur, Paketgrenzen und zentrale Startpunkte erfassen
- Backend auf Basis von Node.js und Express sowie Frontend auf Basis von Preact zuordnen
- Datenhaltung für Konfiguration und Zeitreihen voneinander abgrenzen
- Lebenszyklus eines Integrationsservices vom Start bis zum kontrollierten Stopp nachvollziehen
- Abhängigkeiten, Konfiguration und Laufzeitprotokolle in einem Architekturdiagramm dokumentieren
Arbeitsprodukt
Architekturkarte mit Komponenten, Datenflüssen und Erweiterungspunkten
2. Entwicklungsumgebung und reproduzierbarer Build
Eine lokale Umgebung wird so eingerichtet, dass Quellcodeänderungen, Tests und Fehlersuche nachvollziehbar durchgeführt werden können.
Schrittweise Bearbeitung
- Arbeitsverzeichnis, Laufzeit, Paketverwaltung und Umgebungsvariablen vorbereiten
- Abhängigkeiten installieren und Entwicklungsdienste kontrolliert starten
- Backend- und Frontend-Protokolle getrennt erfassen
- Testdaten und lokale Konfiguration von produktiven Daten trennen
- Start-, Test- und Rücksetzablauf als wiederholbares Laborverfahren dokumentieren
Arbeitsprodukt
Funktionsfähige Entwicklungsumgebung mit Start- und Rücksetzprotokoll
3. HTTP-API, Authentifizierung und Ereignisse
Die vorhandenen Programmierschnittstellen werden für Zustandsabfragen, Befehle und Ereignisverarbeitung eingesetzt.
Schrittweise Bearbeitung
- API-Endpunkte und erforderliche Berechtigungen systematisch inventarisieren
- Authentifizierte Testanfragen mit ungefährlichen Laborobjekten ausführen
- Geräte, Räume, Zustände und Szenen über die API lesen
- Befehle mit Eingabevalidierung und eindeutiger Fehlerauswertung senden
- Ereignisse abonnieren und asynchrone Rückmeldungen nachvollziehbar protokollieren
- Grenzfälle wie Zeitüberschreitung, fehlendes Gerät und ungültige Nutzdaten testen
Arbeitsprodukt
API-Testkatalog mit positiven und negativen Testfällen
4. Eigener Backend-Service
Ein eigener Integrationsservice wird mit Konfiguration, Initialisierung, Geräteerkennung und sauberem Lebenszyklus umgesetzt.
Schrittweise Bearbeitung
- Fachliche Anforderungen in Servicefunktionen und Konfigurationsfelder zerlegen
- Servicegerüst mit Start-, Stopp- und Zustandsfunktionen anlegen
- Konfiguration validieren und sensible Werte getrennt behandeln
- Geräteerkennung und Zuordnung zu bestehenden Geräten implementieren
- Befehle, Rückmeldungen und Statusänderungen über Gladys-Funktionen verarbeiten
- Fehlerklassen, Wiederholungen und aussagekräftige Protokolle ergänzen
Arbeitsprodukt
Lauffähiger Backend-Service mit Geräteerkennung und Befehlsverarbeitung
5. Benutzeroberfläche und Konfigurationsdialog
Die Beispielintegration erhält eine verständliche Konfiguration und Statusdarstellung in der Oberfläche.
Schrittweise Bearbeitung
- Benutzerfluss von der Aktivierung bis zur ersten Gerätezuordnung entwerfen
- Konfigurationsansicht mit Pflichtfeldern und Validierung erstellen
- Lade-, Erfolgs- und Fehlerzustände getrennt darstellen
- Statusinformationen und Diagnosehinweise auf das notwendige Maß begrenzen
- Tastaturbedienung, Beschriftungen und verständliche Fehlermeldungen prüfen
- Frontend und Backend über klar definierte API-Aufrufe verbinden
Arbeitsprodukt
Bedienbarer Konfigurationsdialog mit Status- und Fehleranzeige
6. Tests, Qualitätssicherung und Wartbarkeit
Automatisierte Prüfungen sichern Kernfunktionen, Grenzfälle und die langfristige Pflege der Integration ab.
Schrittweise Bearbeitung
- Unit-Tests für Konfigurationsvalidierung und Umwandlungslogik schreiben
- Mocks für externe Geräte oder Dienste definieren
- Integrationsprüfungen für Service-Start, Geräteerkennung und Befehle umsetzen
- End-to-End-Ablauf für die zentrale Benutzeraktion formulieren
- Linting, Testausführung und Fehlerberichte in einen reproduzierbaren Ablauf integrieren
- Update-, Rückwärtskompatibilitäts- und Rückbaukonzept dokumentieren
Arbeitsprodukt
Getestete Beispielintegration mit Wartungs- und Rückbauplan
Praxisübungen
- Eine ungefährliche Laborintegration mit mindestens einem Sensorwert und einem schaltbaren Gerät entwickeln
- Fehlerfälle durch ungültige Konfiguration, Zeitüberschreitung und nicht erreichbares Gerät reproduzieren
- Automatisierte Tests ausführen und einen absichtlich eingebauten Fehler lokalisieren
- Paketierung, Dokumentation und kontrollierten Rollback der Integration erproben
Zielgruppe
Softwareentwickler, Integrationsentwickler, technische Architekten und Betreiber mit Entwicklungsverantwortung
Voraussetzungen
Sichere JavaScript- oder TypeScript-Kenntnisse, Node.js-Grundlagen, HTTP- und JSON-Verständnis, Git sowie Erfahrung mit automatisierten Tests
Methodik
Fachliche Einordnung, geführte Demonstrationen, schrittweise Laborübungen, dokumentierte Kontrollpunkte, Negativtests und strukturierte Fehleranalyse werden miteinander verbunden. Jede technische Änderung beginnt mit einer Vorprüfung und endet mit einer nachvollziehbaren Validierung.
Fachbereichsleitung / Trainerteam / Ansprechpersonen
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt. Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Softwareentwickler, Integrationsentwickler, technische Architekten und Betreiber mit Entwicklungsverantwortung |
| Voraussetzungen: | Sichere JavaScript- oder TypeScript-Kenntnisse, Node.js-Grundlagen, HTTP- und JSON-Verständnis, Git sowie Erfahrung mit automatisierten Tests |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, Demonstrationen, schrittweise Praxisübungen, Kontrollpunkte und strukturierte Fehleranalyse |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation als Download oder auf Datenträger |
| Teilnahmezertifikat: | ja |
| Verpflegung: | Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen, wahlweise vegetarisch |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
