Seminar Gladys Assistant – Benutzer, Dashboards und Bedienkonzepte

Inhaltsübersicht

  1. Einordnung und Zielsetzung
  2. Lernziele
  3. Seminarinhalte
  4. Praxisübungen
  5. Zielgruppe
  6. Voraussetzungen
  7. Methodik

Einordnung und Zielsetzung

Das Seminar behandelt die strukturierte Einrichtung von Benutzern, Räumen, Geräten und Dashboards. Ziel ist eine Bedienoberfläche, die unterschiedliche Rollen und Alltagssituationen unterstützt, ohne sicherheitsrelevante Funktionen unnötig freizugeben.

Neben Widgets, Ansichten und mobilen Nutzungsszenarien werden Namenskonventionen, Informationsdichte, barrierearme Gestaltung, Freigabeprozesse und ein standardisierter Abnahmetest erarbeitet.

Lernziele

  • Benutzer, Räume und Geräte nachvollziehbar strukturieren
  • Dashboards für unterschiedliche Rollen und Endgeräte konzipieren
  • Widgets, Messwerte, Befehle und Kamerabilder zweckmäßig kombinieren
  • Bedienfehler durch klare Benennung und reduzierte Komplexität vermeiden
  • Änderungen kontrolliert testen und freigeben
  • Ein wiederverwendbares Dashboard- und Bedienkonzept dokumentieren

Seminarinhalte

1. Informationsarchitektur und Namenskonventionen

Eine konsistente Struktur bildet die Grundlage für verständliche Dashboards und robuste Automationen.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Räume, Bereiche, Geräte und Funktionen inventarisieren
  2. Namensregeln für Geräte, Sensoren und Aktionen definieren
  3. Doppelte oder technisch geprägte Bezeichnungen bereinigen
  4. Kritische und unkritische Funktionen kennzeichnen
  5. Struktur in einem Sollkatalog dokumentieren

Arbeitsprodukt

Freigegebener Struktur- und Namenskatalog

2. Benutzer und Rollenbezogene Bedienung

Unterschiedliche Nutzungssituationen werden in getrennte Bedienpfade und Freigaben übersetzt.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Benutzergruppen und typische Aufgaben beschreiben
  2. Administrative, alltägliche und nur lesende Tätigkeiten trennen
  3. Sichtbare Informationen auf den jeweiligen Bedarf begrenzen
  4. Kritische Aktionen mit zusätzlicher Bestätigung oder separater Ansicht versehen
  5. Testkonten für die Rollenprüfung anlegen und dokumentieren

Arbeitsprodukt

Rollenmatrix mit Bedien- und Prüfanforderungen

3. Dashboard-Grundaufbau

Ein erstes Dashboard wird vom Informationsbedarf bis zur funktionsfähigen Ansicht aufgebaut.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Zweck und Zielgerät des Dashboards festlegen
  2. Informationshierarchie und Raster skizzieren
  3. Widgets für Zustände, Messwerte und Schaltfunktionen auswählen
  4. Reihenfolge nach Häufigkeit und Dringlichkeit optimieren
  5. Dashboard auf Desktop, Tablet und Smartphone prüfen
  6. Überflüssige Elemente entfernen und Beschriftungen vereinheitlichen

Arbeitsprodukt

Funktionsfähiges Basisdashboard für einen definierten Alltagseinsatz

4. Messwerte, Verläufe und Statusdarstellung

Zeitreihen und Zustände werden so dargestellt, dass Abweichungen schnell erkannt werden.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Relevante Messwerte und geeignete Zeitfenster auswählen
  2. Einheiten, Rundung und Grenzwerte vereinheitlichen
  3. Kurzfristige Zustände von langfristigen Trends trennen
  4. Fehlende, veraltete oder unplausible Werte sichtbar machen
  5. Statusdarstellung mit einem definierten Prüfszenario validieren

Arbeitsprodukt

Geprüfte Messwert- und Verlaufsansicht

5. Bedienkonzepte für Szenen und Geräte

Bedienaktionen werden nach Risiko, Häufigkeit und Rückmeldungsbedarf gestaltet.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Direkte Gerätebefehle und übergeordnete Szenen unterscheiden
  2. Mehrdeutige Schalter und widersprüchliche Zustände identifizieren
  3. Rückmeldung nach jeder kritischen Aktion sicherstellen
  4. Fehlbedienung und unbeabsichtigte Mehrfachauslösung testen
  5. Notfall- und Rückfallbedienung festlegen

Arbeitsprodukt

Bedienkonzept mit geprüften Rückmeldungen und Rückfallwegen

6. Qualitätssicherung und Freigabe

Dashboards werden anhand eines standardisierten Testkatalogs abgenommen und versionssicher dokumentiert.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Testfälle für Rollen, Endgeräte und Netzwerkausfall formulieren
  2. Sichtbarkeit und Bedienbarkeit mit Testkonten prüfen
  3. Darstellung bei fehlenden Geräten und veralteten Werten testen
  4. Änderungen mit Screenshot und Änderungsgrund dokumentieren
  5. Freigabe- und Rücksetzverfahren festlegen

Arbeitsprodukt

Abnahmeprotokoll und wiederverwendbare Dashboard-Checkliste

Praxisübungen

  1. Ein rollenbezogenes Dashboard für Bewohner, Betrieb oder Schulungsumgebung entwerfen
  2. Messwert- und Schaltwidgets mit einheitlichen Namen und Rückmeldungen konfigurieren
  3. Mobile Darstellung, Rechte und Fehlerzustände anhand eines Testkatalogs prüfen

Zielgruppe

Administratoren, Key-User, Smart-Home-Verantwortliche, technische Redakteure und Projektteams

Voraussetzungen

Grundkenntnisse der Gladys-Assistant-Oberfläche sowie Zugriff auf eine vorbereitete Laborinstanz

Methodik

Fachliche Einordnung, geführte Demonstrationen, schrittweise Laborübungen, dokumentierte Kontrollpunkte, Negativtests und strukturierte Fehleranalyse werden miteinander verbunden. Jede technische Änderung beginnt mit einer Vorprüfung und endet mit einer nachvollziehbaren Validierung.

Fachbereichsleitung / Trainerteam / Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Administratoren, Key-User, Smart-Home-Verantwortliche, technische Redakteure und Projektteams
Voraussetzungen: Grundkenntnisse der Gladys-Assistant-Oberfläche sowie Zugriff auf eine vorbereitete Laborinstanz
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, schrittweise Praxisübungen, Kontrollpunkte und strukturierte Fehleranalyse
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation als Download oder auf Datenträger
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen, wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
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