Seminar Genymotion Self-hosted / Device Image – Testfunktionen und Gerätesimulation

Die Plattform simuliert zahlreiche Android-relevante Zustände wie Standort, Batterie, Netzwerk, Telefonie, Identifikatoren, biometrische Eingaben, Kamera, Mikrofon und Datenträgerverhalten. Das Seminar überführt diese Funktionen in reproduzierbare Testfälle mit definierten Ausgangszuständen, Messpunkten und Rücksetzung.

Seminarziel

Simulationsfunktionen können manuell und automatisiert zu belastbaren Testdesigns kombiniert werden. Positiv-, Grenz-, Fehler- und Wiederherstellungsfälle werden mit klarer Aussagegrenze und wiederholbarem Reset umgesetzt.

Inhaltsübersicht

  1. 1. Simulationskatalog und Testziele
  2. 2. Ausgangszustand und Rücksetzung
  3. 3. Standort, Route und Bewegung
  4. 4. Netzwerk und Baseband
  5. 5. Batterie und Energiezustände
  6. 6. Telefonie, SMS und Identifikatoren
  7. 7. Biometrie und Authentisierungszustände
  8. 8. Kamera, Mikrofon und Medien
  9. 9. Datenträger, Rotation und Geräteeigenschaften
  10. 10. Kombinierte Szenarien und Automatisierung
  11. Praxisprojekt und Übungen
  12. Zielgruppe und Voraussetzungen
  13. Didaktik und Arbeitsweise

Fachliche Einordnung

Der Themenblock ist als eigenständiger Qualifizierungsbaustein für produktionsnahe Android-Test- und Betriebsumgebungen abgegrenzt. Konfigurationen werden nicht nur demonstriert, sondern mit Sollwerten, Negativtests, Rücksetzschritten und dokumentierten Prüfpunkten abgesichert. Dadurch bleiben die erarbeiteten Abläufe auf Self-hosted- und Device-Image-Szenarien übertragbar.

Seminarinhalte

1. Simulationskatalog und Testziele

Verfügbare Funktionen werden den fachlichen Risiken der Anwendung zugeordnet.

  1. Schritt 1: App-Funktionen und externe Abhängigkeiten erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Simulationen für Standort, Netz, Identität, Sensorik, Medien und Telefonie auswählen.
  3. Schritt 3: Jede Simulation als Positiv-, Grenz- oder Fehlerfall klassifizieren.
  4. Schritt 4: Priorisierten Katalog mit erwarteter App-Reaktion und Prüfmethode erstellen.

2. Ausgangszustand und Rücksetzung

Jeder Test startet und endet in einem bekannten Gerätezustand.

  1. Schritt 1: Referenzwerte für Orientierung, Netzwerk, Batterie, Standort und Identifikatoren festlegen.
  2. Schritt 2: App-Daten, Konten und Berechtigungen für den Test vorbereiten.
  3. Schritt 3: Ausgangszustand mit einer kurzen Kontrollsequenz bestätigen.
  4. Schritt 4: Reset-Schritte nach jedem Test ausführen und durch erneutes Lesen validieren.

3. Standort, Route und Bewegung

Standortabhängige Funktionen werden mit Einzelpunkt, Genauigkeit und Bewegungsverlauf geprüft.

  1. Schritt 1: Startposition, Zielposition, Genauigkeit, Richtung und Geschwindigkeit definieren.
  2. Schritt 2: Standortsimulation aktivieren und App-Anzeige beobachten.
  3. Schritt 3: Grenzfälle wie fehlender Fix, Sprung oder unplausible Geschwindigkeit ausführen.
  4. Schritt 4: Ergebnis mit Zeit, Koordinate und erwarteter Geschäftsregel dokumentieren.

4. Netzwerk und Baseband

Apps werden unter Bandbreiten-, Latenz-, Paketverlust- und Mobilfunkbedingungen geprüft.

  1. Schritt 1: Referenznetz und Zielstörung mit messbaren Parametern festlegen.
  2. Schritt 2: Netzprofil setzen und Verbindung vor dem Test messen.
  3. Schritt 3: Synchronisation, Retry, Offlineverhalten und Fehlermeldung beobachten.
  4. Schritt 4: Netzprofil zurücksetzen und ausstehende Datenübertragung kontrollieren.

5. Batterie und Energiezustände

Ladezustand, Energiequelle und kritische Batteriewerte werden in Geschäfts- und Hintergrundprozessen getestet.

  1. Schritt 1: Batteriestufen und Ladezustände für den Testfall definieren.
  2. Schritt 2: App in Vorder- und Hintergrundzustand vorbereiten.
  3. Schritt 3: Batteriewert und Ladeart setzen und Reaktion erfassen.
  4. Schritt 4: Benachrichtigung, Prozessverhalten und Wiederaufnahme nach Normalisierung prüfen.

6. Telefonie, SMS und Identifikatoren

Kommunikations- und Geräteidentitätsfälle werden ohne reale Mobilfunkhardware reproduziert.

  1. Schritt 1: Testnummern, Nachrichteninhalte und erwartete App-Verarbeitung festlegen.
  2. Schritt 2: Anruf- oder SMS-Ereignis auslösen und UI sowie Logs beobachten.
  3. Schritt 3: Android-ID oder Gerätekennung in einem getrennten Testprofil ändern.
  4. Schritt 4: Caching, erneute Registrierung und Datenschutzverhalten der App prüfen.

7. Biometrie und Authentisierungszustände

Erfolg, Ablehnung, Abbruch und wiederholte biometrische Vorgänge werden abgedeckt.

  1. Schritt 1: App und Android-Keystore-Zustand für biometrische Authentisierung vorbereiten.
  2. Schritt 2: Erfolgreiche Erkennung auslösen und Sessionwechsel prüfen.
  3. Schritt 3: Ablehnung, Abbruch und wiederholten Fehlversuch simulieren.
  4. Schritt 4: Fallback, Sperre und erneute Freigabe gegen die Anforderung bewerten.

8. Kamera, Mikrofon und Medien

Medienabhängige Anwendungen werden mit kontrollierten Eingaben und Berechtigungsfällen geprüft.

  1. Schritt 1: Testmedium und erwartete Bild-, Audio- oder Erkennungsmerkmale festlegen.
  2. Schritt 2: Kamera- oder Mikrofoneingabe bereitstellen und Berechtigung prüfen.
  3. Schritt 3: App-Funktion mit gültigem und ungültigem Medium ausführen.
  4. Schritt 4: Aufzeichnung, Datenschutz und vollständige Entfernung der Testmedien kontrollieren.

9. Datenträger, Rotation und Geräteeigenschaften

I/O-Grenzen und Konfigurationswechsel werden in funktionale Tests integriert.

  1. Schritt 1: Speicher-, I/O-, Auflösungs- oder Orientierungszustand auswählen.
  2. Schritt 2: Ausgangswert messen und Zielwert setzen.
  3. Schritt 3: App-Verhalten bei Rotation, langsamer Speicherung oder Größenänderung beobachten.
  4. Schritt 4: Persistenz nach Neustart und Rückkehr zum Referenzprofil prüfen.

10. Kombinierte Szenarien und Automatisierung

Realistische Fehler entstehen häufig erst durch die Kombination mehrerer Zustände.

  1. Schritt 1: Geschäftsprozess in Phasen mit jeweils benötigten Gerätezuständen zerlegen.
  2. Schritt 2: Simulationen in sicherer Reihenfolge manuell oder per API setzen.
  3. Schritt 3: App-Messpunkte, Logs und Screenshots je Phase erfassen.
  4. Schritt 4: Gesamtszenario zurücksetzen und Wiederholbarkeit in einem zweiten Lauf bestätigen.

Praxisprojekt und Übungen

Die Übungen verwenden einen zusammenhängenden Laborfall. Jeder Arbeitsauftrag enthält Ausgangslage, Sollzustand, Durchführung, Prüfpunkte und eine kontrollierte Bereinigung. Fehlerfälle werden bewusst eingebaut, damit Diagnose und Rückfall nicht erst im Produktivbetrieb erprobt werden.

  1. Übung 1: Ein priorisierter Simulationskatalog wird aus den Risiken einer Beispielanwendung abgeleitet.
  2. Übung 2: Mehrere Einzeltests für GPS, Netzwerk, Batterie, Biometrie und Medien werden umgesetzt.
  3. Übung 3: Ein kombiniertes Ende-zu-Ende-Szenario wird automatisiert, beobachtet und vollständig zurückgesetzt.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Mobile QA, Testdesign, Testautomatisierung, Android-Entwicklung und Produktverantwortung.

Voraussetzungen: Kenntnisse zu Softwaretests und Android-Anwendungen; API-Grundkenntnisse sind hilfreich.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, Praxisübungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Für jeden wesentlichen Ablauf entstehen wiederverwendbare Checklisten, Konfigurationsnachweise oder Runbooks. Die Bearbeitung erfolgt ohne undokumentierte Sonderkonfigurationen und endet jeweils mit einer technischen Validierung des erreichten Zustands.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Mobile QA, Testdesign, Testautomatisierung, Android-Entwicklung und Produktverantwortung
Voraussetzungen: Kenntnisse zu Softwaretests und Android-Anwendungen; API-Grundkenntnisse sind hilfreich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.

Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
Stream live 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
Stream live 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Bern 3 Tage
Luzern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
Stream live 3 Tage
Stream live 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
Zürich 3 Tage
Stream live 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Luzern 3 Tage
Nach oben
Seminare als Stream SRI zertifiziert
© 2026 www.seminar-experts.ch All rights reserved.  | Kontakt | Impressum | Nach oben