Seminar FHEM Intensiv – Geräteintegration, Schnittstellen und Entwicklung

Inhaltsverzeichnis

  1. Einordnung und Nutzen
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Seminarinhalte
  6. Praxisübungen
  7. Technische Arbeitsumgebung

Einordnung und Nutzen

Der Intensivpfad bündelt alle integrations- und entwicklungsorientierten Einzelseminare. Protokolle werden korrekt angebunden und über ein gemeinsames Reading- und Befehlsmodell vereinheitlicht.

Zielgruppe

Erfahrene FHEM-Anwender, Integratoren, Administratoren und Entwickler heterogener Gerätewelten.

Voraussetzungen

Gute FHEM-Grundkenntnisse, Netzwerkverständnis und Erfahrung mit einfachen Automationen.

Lernziele

Nach Abschluss des Seminars können die Teilnehmenden die folgenden Aufgaben systematisch bearbeiten:

  • Integrationsarchitektur: Geräte, Gateways und Datenwege erfassen. Kritische Befehle absichern.
  • MQTT2 und JSON: Topic-Hierarchie planen. JSON- und Retain-Probleme diagnostizieren.
  • HTTPMOD: Anfrage und Authentifizierung analysieren. Timeout und Tokenablauf behandeln.
  • HomeMatic und EnOcean: HMCCU und Direktanbindung unterscheiden. Funkfehler diagnostizieren.
  • Z-Wave und Zigbee: Controller, Coordinator und Mesh vergleichen. Funkdetails kapseln.
  • KNX und Modbus: KNX-Gruppenadressen und DPT übersetzen. Buslast und Timeout diagnostizieren.
  • Perl und Module: FHEM-Datenstrukturen in Perl verwenden. Test und Dokumentation erstellen.
  • Integrationsprojekt: Protokolle in ein gemeinsames Modell überführen. Betriebsgrenzen dokumentieren.

Seminarinhalte

Kapitel 1: Integrationsarchitektur

  1. Schritt 1: Geräte, Gateways und Datenwege erfassen.
  2. Schritt 2: IO- und logische Devices trennen.
  3. Schritt 3: Namens-, Reading- und Fehlerkonzept festlegen.
  4. Schritt 4: Abnahmeverfahren definieren.
  5. Schritt 5: Kritische Befehle absichern.

Kapitel 2: MQTT2 und JSON

  1. Schritt 1: Topic-Hierarchie planen.
  2. Schritt 2: MQTT2-IO einrichten und absichern.
  3. Schritt 3: MQTT2_DEVICE erzeugen und bereinigen.
  4. Schritt 4: setList und attrTemplate anwenden.
  5. Schritt 5: JSON- und Retain-Probleme diagnostizieren.

Kapitel 3: HTTPMOD

  1. Schritt 1: Anfrage und Authentifizierung analysieren.
  2. Schritt 2: Lesenden Abruf konfigurieren.
  3. Schritt 3: JSON in Readings überführen.
  4. Schritt 4: Validierte Set-Befehle erstellen.
  5. Schritt 5: Timeout und Tokenablauf behandeln.

Kapitel 4: HomeMatic und EnOcean

  1. Schritt 1: HMCCU und Direktanbindung unterscheiden.
  2. Schritt 2: RPC, Geräte und Datenpunkte prüfen.
  3. Schritt 3: EnOcean-Gateway und EEP einrichten.
  4. Schritt 4: Rückmeldungen und Erreichbarkeit normalisieren.
  5. Schritt 5: Funkfehler diagnostizieren.

Kapitel 5: Z-Wave und Zigbee

  1. Schritt 1: Controller, Coordinator und Mesh vergleichen.
  2. Schritt 2: Z-Wave-Gerät inkludieren.
  3. Schritt 3: Zigbee-Gerät über MQTT-Brücke integrieren.
  4. Schritt 4: Routing und Linkqualität bewerten.
  5. Schritt 5: Funkdetails kapseln.

Kapitel 6: KNX und Modbus

  1. Schritt 1: KNX-Gruppenadressen und DPT übersetzen.
  2. Schritt 2: Befehl und Rückmeldung trennen.
  3. Schritt 3: Modbus-Register und Endianness dokumentieren.
  4. Schritt 4: Polling und Schreibbefehle konfigurieren.
  5. Schritt 5: Buslast und Timeout diagnostizieren.

Kapitel 7: Perl und Module

  1. Schritt 1: FHEM-Datenstrukturen in Perl verwenden.
  2. Schritt 2: 99_myUtils-Funktion entwickeln.
  3. Schritt 3: Modulgrundgerüst mit Define, Set und Get erstellen.
  4. Schritt 4: Timer und nichtblockierende Verarbeitung einordnen.
  5. Schritt 5: Test und Dokumentation erstellen.

Kapitel 8: Integrationsprojekt

  1. Schritt 1: Protokolle in ein gemeinsames Modell überführen.
  2. Schritt 2: Automation gegen normalisierte Werte implementieren.
  3. Schritt 3: Ausfälle und Gerätetausch simulieren.
  4. Schritt 4: Eventlast und Polling optimieren.
  5. Schritt 5: Betriebsgrenzen dokumentieren.

Praxisübungen

  • MQTT2- und HTTP-Gerät normalisieren
  • Funk- und Feldbuskomponenten integrieren
  • Perl-Funktion und Modul erstellen
  • Protokollneutrale Automation mit Fehlerfällen

Technische Arbeitsumgebung

Die Übungen erfolgen in einer getrennten FHEM-Trainingsumgebung mit vorbereiteten Testgeräten, simulierten Ereignissen und kontrollierten Schnittstellen. Änderungen werden nach jedem Arbeitsschritt geprüft, gespeichert und anhand definierter Testfälle abgenommen.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Erfahrene FHEM-Anwender, Integratoren, Administratoren und Entwickler heterogener Gerätewelten.
Voraussetzungen: Gute FHEM-Grundkenntnisse, Netzwerkverständnis und Erfahrung mit einfachen Automationen.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfiguration, praktische Übungen am System, strukturierte Fehleranalyse
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
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Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
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