Seminar FHEM Automatisierung mit DOIF, notify und at

Inhaltsverzeichnis

  1. Einordnung und Nutzen
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Seminarinhalte
  6. Praxisübungen
  7. Technische Arbeitsumgebung

Einordnung und Nutzen

Automationsregeln werden als klar modellierte Ereignis- und Zustandslogik aufgebaut. Trigger, Prioritäten, Wartezeiten, manuelle Sperren und Fehlerpfade bleiben transparent.

Zielgruppe

FHEM-Anwender, Administratoren und Automatisierungsverantwortliche mit ersten Regelkenntnissen.

Voraussetzungen

Sichere Bedienung von FHEMWEB sowie Grundkenntnisse zu Devices, Readings, Events, set, get und Attributen.

Lernziele

Nach Abschluss des Seminars können die Teilnehmenden die folgenden Aufgaben systematisch bearbeiten:

  • Ereignismodell analysieren: Devices, Readings, Events und Zustände unterscheiden. Testereignisse ohne unkontrollierte Aktorwirkung erzeugen.
  • notify-Regeln aufbauen: Ein einfaches Gerätemuster definieren. Definitionen mit Testfällen dokumentieren.
  • Zeitsteuerung mit at: Einmalige und wiederkehrende Termine anlegen. Feiertage, Abwesenheit und Sperren berücksichtigen.
  • DOIF-Grundlagen: Bedingung, Aktion und Alternativzweig erstellen. Zustandsbezeichnungen und Wiederholungsverhalten festlegen.
  • Timer und Zustandsautomaten: Verzögerungen, Mindestlaufzeiten und Nachlaufzeiten definieren. Ersatzpfade für fehlende Messwerte ergänzen.
  • Wiederverwendung und Test: Wiederkehrende Muster über Parameter vereinheitlichen. Betriebsdokumentation erstellen.

Seminarinhalte

Kapitel 1: Ereignismodell analysieren

  1. Schritt 1: Devices, Readings, Events und Zustände unterscheiden.
  2. Schritt 2: Relevante Ereignisse im Event Monitor filtern.
  3. Schritt 3: Stabile Trigger aus realen Ereignissen ableiten.
  4. Schritt 4: Testereignisse ohne unkontrollierte Aktorwirkung erzeugen.

Kapitel 2: notify-Regeln aufbauen

  1. Schritt 1: Ein einfaches Gerätemuster definieren.
  2. Schritt 2: Reguläre Ausdrücke für Reading und Wert verfeinern.
  3. Schritt 3: Bedingungen und mehrere Aktionen ergänzen.
  4. Schritt 4: Schleifen und Mehrfachauslösungen vermeiden.
  5. Schritt 5: Definitionen mit Testfällen dokumentieren.

Kapitel 3: Zeitsteuerung mit at

  1. Schritt 1: Einmalige und wiederkehrende Termine anlegen.
  2. Schritt 2: Relative Zeiten, Wochentage und Sonnenzeiten verarbeiten.
  3. Schritt 3: Zeitfenster mit Zuständen kombinieren.
  4. Schritt 4: Feiertage, Abwesenheit und Sperren berücksichtigen.

Kapitel 4: DOIF-Grundlagen

  1. Schritt 1: Bedingung, Aktion und Alternativzweig erstellen.
  2. Schritt 2: Reading-, Status-, Zeit- und Ereignisbedingungen unterscheiden.
  3. Schritt 3: Mehrere Zweige priorisieren.
  4. Schritt 4: Zustandsbezeichnungen und Wiederholungsverhalten festlegen.

Kapitel 5: Timer und Zustandsautomaten

  1. Schritt 1: Verzögerungen, Mindestlaufzeiten und Nachlaufzeiten definieren.
  2. Schritt 2: Erneute Trigger während laufender Timer behandeln.
  3. Schritt 3: Manuelle Bedienung gegen automatische Rücksetzung absichern.
  4. Schritt 4: Mehrstufige Abläufe als Zustandsautomat modellieren.
  5. Schritt 5: Ersatzpfade für fehlende Messwerte ergänzen.

Kapitel 6: Wiederverwendung und Test

  1. Schritt 1: Wiederkehrende Muster über Parameter vereinheitlichen.
  2. Schritt 2: Hilfsfunktionen kontrolliert einsetzen.
  3. Schritt 3: Normal-, Grenz-, Neustart- und Sensorausfall testen.
  4. Schritt 4: Eventmenge und Laufzeit optimieren.
  5. Schritt 5: Betriebsdokumentation erstellen.

Praxisübungen

  • Lichtsteuerung mit Bewegung, Helligkeit und Sperre
  • Beschattungslogik mit Sicherheitsposition
  • Mehrstufige Anwesenheitsautomation

Technische Arbeitsumgebung

Die Übungen erfolgen in einer getrennten FHEM-Trainingsumgebung mit vorbereiteten Testgeräten, simulierten Ereignissen und kontrollierten Schnittstellen. Änderungen werden nach jedem Arbeitsschritt geprüft, gespeichert und anhand definierter Testfälle abgenommen.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: FHEM-Anwender, Administratoren und Automatisierungsverantwortliche mit ersten Regelkenntnissen.
Voraussetzungen: Sichere Bedienung von FHEMWEB sowie Grundkenntnisse zu Devices, Readings, Events, set, get und Attributen.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfiguration, praktische Übungen am System, strukturierte Fehleranalyse
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
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Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
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