Seminar Endian UTM – Intensivseminar Betrieb, Resilienz und Troubleshooting

Das fünftägige Intensivseminar bündelt die betrieblichen Themen des Portfolios: virtuelle und cloudbasierte Bereitstellung, Updates, Sicherung, Wiederherstellung, Hochverfügbarkeit, WAN-Failover, Monitoring, Reporting, Performanceanalyse, systematisches Troubleshooting, Docker, die Migration von Endian Firewall Community zu Endian UTM sowie Versionsmigrationen. Eine durchgängige Betriebsfallstudie verbindet Normalbetrieb, geplante Änderung, Störung, Failover, Restore, Systemwechsel und Upgrade.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Seminarinhalte
  • Praxisübungen
  • Methodik

Lernziele

  • eine UTM-Plattform belastbar dimensionieren und betreiben
  • Backup, Restore, Updates und Lifecycle-Prozesse standardisieren
  • Hochverfügbarkeit und WAN-Failover sicher konfigurieren und testen
  • Monitoring, Logging, Reporting und Kapazitätssteuerung etablieren
  • Störungen, Performanceprobleme, Community-Ablösungen und Versionsmigrationen reproduzierbar bearbeiten

Zielgruppe

Endian- und Infrastrukturadministration, IT Operations, Netzwerkbetrieb, technische Serviceverantwortliche und Consultants

Voraussetzungen

Sichere Endian-UTM-Grundlagen, gute TCP/IP-Kenntnisse und Erfahrung mit Systembetrieb; für HA-Übungen ist eine vorbereitete Mehrknotenumgebung erforderlich

Seminarinhalte

Modul 1: Bereitstellungsmodell und Dimensionierung planen

  1. Standortanzahl, Benutzerzahlen, Durchsatz, gleichzeitige VPN-Verbindungen und aktivierte Sicherheitsdienste erfassen.
  2. Hardware-, virtuelle und cloudbasierte Bereitstellung anhand von Verfügbarkeit, Skalierung und Betriebsmodell vergleichen.
  3. Schnittstellen, Ressourcen, Speicherbedarf und Reserven für Wachstum sowie Protokollierung dimensionieren.
  4. Abnahmekriterien für Leistung, Ausfallsicherheit und Wiederherstellbarkeit festlegen.

Modul 2: Virtuelle UTM dimensionieren

  1. Benutzer, Standorte, Durchsatz, VPN, Proxys, IDS/IPS und Logging als Lasttreiber erfassen.
  2. Virtuelle CPU, Arbeitsspeicher, Datenträger und Netzadapter mit ausreichender Reserve planen.
  3. Überbuchung, Host-Abhängigkeiten und gemeinsame Speicher- oder Netzengpässe bewerten.
  4. Messbare Abnahmekriterien für Normal-, Spitzen- und Fehlerbetrieb festlegen.

Modul 3: Virtuelle Netzwerkanbindung entwerfen

  1. Zonen, Portgruppen, virtuelle Switches, VLANs und Uplinks eindeutig zuordnen.
  2. Promiscuous-, MAC- und Sicherheitsoptionen nur soweit technisch erforderlich freigeben.
  3. Management-, Synchronisations- und Datenverkehr voneinander trennen.
  4. Fehlverkabelung und unerwünschte Zonenbrücken mit Negativtests ausschließen.

Modul 4: Virtuelle Appliance bereitstellen und aktivieren

  1. Vorlage oder Installationsmedium kontrolliert importieren und Ressourcen zuweisen.
  2. Bootreihenfolge, virtuelle Datenträger und Netzadapter vor dem ersten Start prüfen.
  3. Erstkonfiguration, Lizenzierung, Registrierung und Updates durchführen.
  4. Baseline sichern und Konfigurationsstand dokumentieren.

Modul 5: Snapshot-, Backup- und Restore-Strategie abstimmen

  1. Unterschied zwischen Hypervisor-Snapshot und anwendungsnaher UTM-Sicherung klar trennen.
  2. Konsistente Sicherungsreihenfolge und zulässige Snapshot-Laufzeiten definieren.
  3. Restore in isolierter Umgebung prüfen und doppelte Adressen oder Identitäten vermeiden.
  4. Abhängigkeiten zu Zertifikaten, VPN-Gegenstellen und Lizenzen nach Wiederherstellung kontrollieren.

Modul 6: Updates, Subscriptions und Lifecycle Management organisieren

  1. Versionsstand, verfügbare Aktualisierungen, Supportstatus und Abhängigkeiten regelmäßig erfassen.
  2. Updatefenster, Vorabtests, Sicherung, Freigabe und Rollback verbindlich planen.
  3. Endian Network für Lizenz-, Update-, Upgrade- und Supportprozesse kontrolliert einbinden.
  4. Nachkontrollen, Dokumentation und Übergabe an den Regelbetrieb durchführen.

Modul 7: Sicherungsumfang und Wiederherstellungsziele festlegen

  1. Konfiguration, Zertifikate, Berichte, Protokolle und betrieblich relevante Zusatzdaten klassifizieren.
  2. Wiederanlaufzeit, zulässigen Datenverlust und Aufbewahrungsfristen je Sicherungsart definieren.
  3. Speicherorte, Zugriffsschutz, Verschlüsselung und Trennung vom Produktivsystem planen.
  4. Verantwortlichkeiten für Erstellung, Kontrolle, Freigabe und Löschung dokumentieren.

Modul 8: Manuelle und geplante Sicherungen einrichten

  1. Sicherungsoptionen nach Änderungsfrequenz und Wiederherstellungsbedarf auswählen.
  2. Tägliche, wöchentliche oder monatliche Sicherungspläne mit geeigneter Rotation konfigurieren.
  3. Sicherungen auf zulässige externe Medien oder definierte Übertragungswege auslagern.
  4. Erfolg, Dateigröße, Lesbarkeit und Vollständigkeit automatisiert oder manuell kontrollieren.

Modul 9: Wiederherstellung und Notfallverfahren testen

  1. Testsystem und Rückfallplan vorbereiten, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden.
  2. Konfiguration vollständig oder selektiv wiederherstellen und abhängige Dienste prüfen.
  3. Netzwerk, Firewall, VPN, Zertifikate und Authentifizierung nach dem Restore validieren.
  4. Abweichungen dokumentieren und Wiederherstellungsanweisung auf einen reproduzierbaren Stand bringen.

Modul 10: Hochverfügbarkeitsarchitektur planen

  1. Geschäftskritische Dienste, zulässige Unterbrechungen und Abhängigkeiten von Uplinks sowie Nachbarsystemen erfassen.
  2. Aktiv-passives Clusterdesign, Knotenanzahl, Synchronisationspfade und Managementzugänge festlegen.
  3. Adressierung, Switch-Anbindung, Upstream-Routing und mögliche Split-Brain-Risiken bewerten.
  4. Abnahme- und Rückfallkriterien für geplante sowie ungeplante Umschaltungen dokumentieren.

Modul 11: Hochverfügbarkeit konfigurieren

  1. Primär- und Sekundärknoten mit eindeutigen Rollen und gesicherten Kommunikationswegen einrichten.
  2. Virtuelle Adressen, Synchronisation und Überwachungsparameter schrittweise konfigurieren.
  3. Clusterstatus, Rollen und Replikationszustand nach jeder Änderung kontrollieren.
  4. Normale Betriebszustände und definierte Warnlagen dokumentieren.

Modul 12: Failover, Failback und Wartung testen

  1. Ausfall des aktiven Knotens, Linkverlust und Neustart in kontrollierter Reihenfolge simulieren.
  2. Erreichbarkeit, Sitzungen, Dienste und Protokolle während und nach der Umschaltung prüfen.
  3. Rückkehr des Knotens und geplantes Failback ohne konkurrierende Aktivität testen.
  4. Wartungsverfahren mit Rollenwechsel, Sicherung und Nachkontrolle festlegen.

Modul 13: WAN-Failover mit Hochverfügbarkeit abstimmen

  1. Knoten- und Leitungsfehler als getrennte Ereignisse modellieren.
  2. Prüfziele, Prioritäten und automatische Rückkehr für mehrere Uplinks konfigurieren.
  3. Kombinierte Fehlerbilder aus Gateway-, Provider- und Clusterperspektive testen.
  4. Routing, NAT und VPN nach jedem Pfadwechsel anhand definierter Testfälle kontrollieren.

Modul 14: Dashboard und Systemstatus interpretieren

  1. System-, Netzwerk-, Dienst- und VPN-Status regelmäßig nach einer festen Prüfreihenfolge auswerten.
  2. CPU, Arbeitsspeicher, Datenträger, Schnittstellen und Verbindungszahlen gegen Baselines vergleichen.
  3. Warnungen, Ausfälle und ungewöhnliche Zustandswechsel priorisieren.
  4. Beobachtungen mit Zeitstempel und betroffenen Diensten dokumentieren.

Modul 15: Netzwerkaktivität und Bandbreite analysieren

  1. Aktive Benutzer, Anwendungen, Verbindungen und Bandbreitenverbrauch auswerten.
  2. Top-Verbraucher und zeitliche Muster von echten Störungen unterscheiden.
  3. Auffällige Kommunikationsbeziehungen mit Firewall- und DNS-Daten korrelieren.
  4. Kapazitäts- oder Richtlinienmaßnahmen aus nachvollziehbaren Messwerten ableiten.

Modul 16: Live-Logs und Fachprotokolle gezielt verwenden

  1. Relevante Protokollbereiche für System, Firewall, VPN, Proxy und Sicherheitsdienste auswählen.
  2. Filter nach Zeit, Quelle, Ziel, Dienst, Benutzer und Meldung einsetzen.
  3. Zusammengehörige Ereignisse über mehrere Protokollquellen hinweg korrelieren.
  4. Ergebnisse für Ticket, Änderung oder Vorfall strukturiert sichern.

Modul 17: Berichte und Zusammenfassungen konfigurieren

  1. Berichtsbedarf für System, Web, Mail, Angriffe, Viren, Benutzer und Verbindungen festlegen.
  2. Zeiträume, Empfänger, Zugriffsschutz und Aufbewahrung definieren.
  3. Berichtswerte mit Rohprotokollen und Statusdaten auf Plausibilität prüfen.
  4. Wiederkehrende Abweichungen in Maßnahmen und Trendbeobachtung überführen.

Modul 18: Remote Syslog und SNMP integrieren

  1. Zentrale Log- und Monitoringziele, Transportwege und Vertrauensgrenzen festlegen.
  2. Remote-Syslog-Ausleitung und SNMP-Zugriff auf erforderliche Quellen und Daten begrenzen.
  3. Zeitstempel, Verlustverhalten und Erreichbarkeit des Zielsystems kontrollieren.
  4. Alarmierung und Verantwortlichkeiten im zentralen Monitoring abstimmen.

Modul 19: Ereignismeldungen und Automatisierung einrichten

  1. Relevante Geräte-, Dienst- und Benutzerereignisse nach Priorität klassifizieren.
  2. E-Mail-, SMS- oder andere verfügbare Benachrichtigungskanäle zielgerichtet konfigurieren.
  3. Skripte nur für klar definierte, getestete und protokollierte Reaktionen einsetzen.
  4. Alarmflut, fehlende Zustellung und Eskalationswege regelmäßig testen.

Modul 20: Systematische Fehleranalyse vorbereiten

  1. Fehlerbild, Zeitpunkt, betroffene Nutzer, Dienste und letzte Änderungen präzise erfassen.
  2. Hypothesen nach Schichten, Abhängigkeiten und Wahrscheinlichkeit priorisieren.
  3. Messpunkte und Tests so wählen, dass jeweils nur eine Annahme geprüft wird.
  4. Befunde, Änderungen und Ergebnisse fortlaufend dokumentieren.

Modul 21: Konnektivität, Routing und Namensauflösung prüfen

  1. Linkstatus, Adressen, VLANs, Gateways und ARP-Nachbarschaften kontrollieren.
  2. Routen und Rückwege für Quelle und Ziel nachvollziehen.
  3. DNS-Auflösung und Zeitdienste getrennt von der Anwendungskommunikation testen.
  4. Paketpfad und Verbindungszustand an geeigneten Punkten vergleichen.

Modul 22: Firewall- und NAT-Fehler eingrenzen

  1. Passenden Regelbereich und erwartete Regel anhand der Kommunikationsmatrix bestimmen.
  2. Objekte, Reihenfolge, Dienste, Zeitbedingungen und Protokollierung prüfen.
  3. NAT-Übersetzung, Portweiterleitung und Rückverkehr mit Verbindungstabellen nachvollziehen.
  4. Temporäre Diagnoseänderungen eng begrenzen und nach dem Test vollständig zurücknehmen.

Modul 23: Proxy- und Sicherheitsdienste analysieren

  1. Dienststatus, Konfigurationsabhängigkeiten und Ressourcenverbrauch kontrollieren.
  2. HTTP-, SMTP-, DNS-, IDS/IPS- oder Hotspot-Protokolle gezielt filtern.
  3. Fehler zwischen Client, UTM, Upstream-Dienst und Zielsystem isolieren.
  4. Konfiguration oder Ausnahmen nur nach reproduzierbarem Befund ändern.

Modul 24: VPN-Verbindungen diagnostizieren

  1. Erreichbarkeit, Zeit, Zertifikate, Benutzerstatus und vorgeschaltete Firewall prüfen.
  2. Aushandlung, Authentifizierung, Tunnelaufbau und Routenzuweisung getrennt bewerten.
  3. VPN-Firewall, NAT, DNS und Rückwege nach erfolgreichem Tunnelaufbau kontrollieren.
  4. Fehler mit Client-, Server- und Gegenstellenprotokollen zeitlich korrelieren.

Modul 25: Leistung und Kapazität bewerten

  1. CPU, Arbeitsspeicher, Datenträger, Schnittstellen, Verbindungen und Dienstlast erfassen.
  2. Durchsatz mit und ohne rechenintensive Sicherheitsfunktionen vergleichbar messen.
  3. Engpässe durch Regelwerk, Proxys, Verschlüsselung, Logging oder virtuelle Ressourcen isolieren.
  4. Optimierungen gegen Sicherheitswirkung und betriebliche Reserven abwägen.

Modul 26: Docker-Einsatz auf EndianOS vorbereiten

  1. Geschäftszweck, Vertrauensgrenzen, Ressourcenbedarf und externe Abhängigkeiten der Edge-Anwendung erfassen.
  2. Verfügbarkeit der Docker-Funktion, Speicher, CPU, Arbeitsspeicher und Netzschnittstellen prüfen.
  3. Image-Quellen, Versionsstrategie und Freigabeverfahren nach Sicherheitsanforderungen festlegen.
  4. Betriebs- und Verantwortungsgrenzen zwischen Gateway, Container und Anwendung dokumentieren.

Modul 27: Containerbetrieb überwachen und warten

  1. Status, Ressourcenverbrauch, Neustarts und Anwendungsprotokolle regelmäßig kontrollieren.
  2. Image- und Anwendungsversionen mit einem nachvollziehbaren Updateverfahren verwalten.
  3. Fehleranalyse zwischen Container, Netzwerk, Firewall und Host systematisch durchführen.
  4. Stilllegung, Datenexport und sichere Bereinigung als Teil des Lebenszyklus festlegen.

Modul 28: Community-Installation und Zielanforderungen analysieren

  1. Version, Hardware, Zonen, Regeln, VPNs, Proxys, Benutzer und Betriebsprozesse inventarisieren.
  2. Genutzte Community-Funktionen und fehlende Anforderungen an Support, Sicherheit und Management erfassen.
  3. Technische Schulden, veraltete Regeln und nicht dokumentierte Abhängigkeiten bewerten.
  4. Migrationsumfang und priorisierte Erfolgskriterien festlegen.

Modul 29: Zielarchitektur für Endian UTM entwerfen

  1. Bereitstellungsmodell, Dimensionierung, Lizenzen und Sicherheitsdienste auswählen.
  2. Zonen-, Routing-, Firewall-, VPN- und Identitätskonzept auf einen bereinigten Sollzustand ausrichten.
  3. Neue UTM-Funktionen nur mit fachlichem Zweck und messbarer Abnahme einplanen.
  4. Parallelbetrieb, Testnetz und Rückfallmöglichkeit vorbereiten.

Modul 30: Konfiguration strukturiert übertragen

  1. Objekte, Regeln, Netze, Zertifikate, Benutzer und Dienstparameter nach Abhängigkeit sortieren.
  2. Nicht übertragbare oder nicht mehr benötigte Einstellungen kennzeichnen.
  3. Konfiguration bevorzugt kontrolliert neu aufbauen und jeden Funktionsblock einzeln testen.
  4. Abweichungen zwischen Alt- und Zielsystem nachvollziehbar dokumentieren.

Modul 31: Umschaltung und Rückfall durchführen

  1. Sicherungen, Wartungsfenster, Kommunikationsplan und Abbruchkriterien festlegen.
  2. Provider, interne Netze und Veröffentlichungen in definierter Reihenfolge umschalten.
  3. Kernkommunikation, VPN, Proxy und Sicherheitsdienste unmittelbar prüfen.
  4. Bei kritischer Abweichung auf den dokumentierten Ausgangszustand zurückkehren.

Modul 32: Migration fachlich und technisch abschließen

  1. Vollständige Testmatrix aus Altbetrieb und Zielanforderungen abarbeiten.
  2. Performance, Protokollierung, Alarmierung und Supportprozesse kontrollieren.
  3. Altsystem sicher außer Betrieb nehmen und verbleibende Daten behandeln.
  4. As-built-Dokumentation und Betriebsübergabe aktualisieren.

Modul 33: Ausgangsversion und Upgradepfad bewerten

  1. Geräte, virtuelle Instanzen, Softwarestände, Lizenzen, Subscriptions und Erweiterungen erfassen.
  2. Abhängigkeiten von Hardware, Konfigurationsfunktionen, Zertifikaten und Gegenstellen prüfen.
  3. Unterstützten Upgradepfad und notwendige Zwischenstände festlegen.
  4. Risiken, Wartungsfenster und Abbruchkriterien dokumentieren.

Modul 34: Upgrade im Testsystem proben

  1. Repräsentative Konfiguration in isolierter Umgebung bereitstellen.
  2. Upgrade in der vorgesehenen Reihenfolge durchführen und Meldungen sichern.
  3. Netzwerk, Firewall, VPN, Proxys, Authentifizierung und Berichte nach dem Versionswechsel testen.
  4. Abweichungen und erforderliche Nacharbeiten in die Produktivplanung übernehmen.

Modul 35: Produktivupgrade kontrolliert umsetzen

  1. Änderungsfreigabe, Wartungsfenster, Sicherung und Kommunikationsplan abschließend prüfen.
  2. Upgrade schrittweise durchführen und nach jedem Meilenstein Systemzustand bewerten.
  3. Kernfunktionen anhand priorisierter Smoke-Tests freigeben.
  4. Bei nicht erfüllten Kriterien den definierten Rückfallweg auslösen.

Modul 36: Wiederherstellung und Eskalation steuern

  1. Sicheren Zwischenzustand und Geschäftsprioritäten bei längerem Ausfall festlegen.
  2. Dienstneustart, Konfigurationsrücknahme, Restore oder Failover nach Risiko auswählen.
  3. Diagnosedaten und Versionsinformationen für Support oder Herstellereskalation vollständig vorbereiten.
  4. Ursache, Lösung, Nachkontrolle und vorbeugende Maßnahme dokumentieren.

Praxisübungen

  • Dimensionierung und Bereitstellung einer virtuellen UTM mit Abnahmetest
  • Konfiguration von Backup, Restore, Updates und Ereignismeldungen
  • Aufbau und kontrollierter Ausfalltest eines HA- und Multi-WAN-Szenarios
  • Analyse einer mehrschichtigen Störung mit Logs, Status und Paketpfad
  • Durchführung eines Testupgrades und dokumentierte Betriebsfreigabe

Methodik

Fachliche Einordnung, nachvollziehbare Demonstrationen, schrittweise Konfiguration, praktische Übungen am System, Positiv- und Negativtests, strukturierte Fehleranalyse sowie dokumentierte Abnahme der erarbeiteten Konfiguration.

Fachbereichsleitung / Leitung der Trainer / Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Endian- und Infrastrukturadministration, IT Operations, Netzwerkbetrieb, technische Serviceverantwortliche und Consultants
Voraussetzungen: Sichere Endian-UTM-Grundlagen, gute TCP/IP-Kenntnisse und Erfahrung mit Systembetrieb; für HA-Übungen ist eine vorbereitete Mehrknotenumgebung erforderlich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
Stream live 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
Luzern 5 Tage
Bern 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Sankt Gallen 5 Tage
Basel 5 Tage
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Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
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Stream gespeichert 5 Tage
Luzern 5 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Sankt Gallen 5 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
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