Seminar emteria.OS + Device Hub – Gesamtintensivseminar von Installation bis Flottenbetrieb

Seminar / Training

Inhaltsverzeichnis

  1. Einordnung und Nutzen
  2. Lernziele
  3. Zielgruppe
  4. Voraussetzungen
  5. Seminarinhalte
  6. Praxisübungen

Einordnung und Nutzen

Dieses Intensivformat bildet den vollständigen technischen Lebenszyklus eines emteria-basierten Geräts ab. Es ersetzt die Fachseminare dort, wo ein breiter, arbeitsfähiger Gesamtüberblick innerhalb einer Woche benötigt wird.

Vom Hardwareentscheid über Installation, Produktkonfiguration und Provisioning bis zu Flottenrichtlinien, App- und OS-Rollout, Monitoring, API-Automatisierung und Störungsbehebung entsteht ein durchgängiges Betriebsszenario. Spezialthemen werden verdichtet, aber mit praktischen Kontrollpunkten behandelt.

Lernziele

  • Hardware, Installation und Aktivierung sicher beherrschen
  • Produktkonfiguration, Kiosk, Apps und Wartungszugänge integrieren
  • Provisioning, Lizenzen und Serienbereitstellung standardisieren
  • Workspaces, Gruppen, Rollen, Befehle und Richtlinien aufbauen
  • Monitoring, App-Verteilung und OTA-Updates kontrolliert betreiben
  • API-Automatisierung, Troubleshooting und Lifecycle-Prozesse verbinden

Zielgruppe

Technische Gesamtverantwortung, Systemadministration, Embedded-Engineering, Produktbetrieb, DevOps, Support und technische Projektleitung

Voraussetzungen

Gute Android-, Netzwerk- und Systemgrundkenntnisse. Unterstützte Testhardware, Installationsmedium, mehrere Gerätegruppen und administrativer Device-Hub-Zugang sind erforderlich.

Seminarinhalte

1. Architektur, Hardware und Zielbild

Der vollständige Lösungsrahmen aus Gerät, Betriebssystem, Apps, Device Hub und Betriebsprozessen wird festgelegt.

  1. Anwendungs- und Betriebsanforderungen erfassen
  2. Hardware und Plattform für Prototyp und Serie auswählen
  3. Zielbild für Produktbaseline und Flottenbetrieb erstellen

2. Installation, Aktivierung und Abnahme

Ein Testgerät wird neu installiert, aktiviert und in einen dokumentierten Ausgangszustand gebracht.

  1. Image und Installationsmedium vorbereiten
  2. Setup, Aktivierung und MDM-Anbindung durchführen
  3. Hardware-, Netzwerk- und Versionsstand abnehmen

3. Systemanpassung, Branding und Kiosk

Das Basissystem wird zum anwendungsorientierten Produktgerät konfiguriert.

  1. Settings, Properties und Branding umsetzen
  2. Zielanwendung, Berechtigungen und Autostart einrichten
  3. Kiosk, Presentation Mode und Wartungsausstieg testen

4. Fernzugriff und Hardwareintegration

Wartungszugänge und Peripherie werden kontrolliert integriert.

  1. SSH mit Schlüssel und grafischen Fernzugriff konfigurieren
  2. Root-Einsatz begrenzen und Produktionszustand schließen
  3. Display, Touch und ausgewählte Peripherie prüfen

5. Flottenstruktur, Rollen und Sicherheit

Der Device Hub erhält eine wartbare Organisations- und Berechtigungsstruktur.

  1. Workspace, Gruppen und Benennung aufbauen
  2. Pilot-, Produktions- und Quarantänegruppen anlegen
  3. Rollen, Zwei-Faktor-Schutz und API-Schlüssel absichern

6. Provisioning und Serienbereitstellung

Die geprüfte Gerätekonfiguration wird reproduzierbar auf weitere Geräte übertragen.

  1. Provisioning-Profil mit Apps, Branding und Einstellungen erstellen
  2. Universal License und Registrierungsweg vorbereiten
  3. Zweiten Bereitstellungslauf durchführen und vergleichen

7. Apps, Befehle und Richtlinien

Anwendungen und Sollzustände werden zentral gesteuert.

  1. Datei oder Repository bereitstellen und App installieren
  2. Einzel- und Gruppenbefehl sicher ausführen
  3. Basiskonfiguration als geordnete Richtlinie umsetzen

8. Monitoring, Fernwartung und Compliance

Betriebszustand und Abweichungen werden über zentrale Daten und Bildschirmzugriff analysiert.

  1. Status-, Versions- und Befehlsdaten auswerten
  2. Screen Mirroring für einen Supportfall verwenden
  3. Nicht konformes Gerät korrigieren und Nachkontrolle durchführen

9. OTA, Release-Ringe und API

Update- und Automatisierungsverfahren werden mit Schutzstufen verbunden.

  1. Release-Ringe und Wartungsfenster definieren
  2. Testupdate ausführen und Ergebnis verifizieren
  3. API-gestützten Inventar- oder Kontrollablauf erstellen

10. Troubleshooting und Lifecycle-Betrieb

Das End-to-End-Szenario wird mit Störung, Wiederherstellung und Betriebsübergabe abgeschlossen.

  1. Triage, Logs und Befehlsverlauf kombinieren
  2. Reparatur, Re-Provisioning oder Ersatz fachlich entscheiden
  3. Runbook, Kennzahlen und Übergabeunterlagen fertigstellen

Praxisübungen

  • End-to-End-Aufbau eines emteria.OS-Geräts mit Produktkonfiguration und Flottenaufnahme
  • Durchführung von Provisioning, App-Verteilung, Richtlinie, Fernwartung und OTA-Test
  • Abschlussprojekt: API-gestützte Bestandskontrolle und Wiederherstellung eines simuliert gestörten Geräts

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

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Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: CHF 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: CHF 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Technische Gesamtverantwortung, Systemadministration, Embedded-Engineering, Produktbetrieb, DevOps, Support und technische Projektleitung
Voraussetzungen: Gute Android-, Netzwerk- und Systemgrundkenntnisse. Unterstützte Testhardware, Installationsmedium, mehrere Gerätegruppen und administrativer Device-Hub-Zugang sind erforderlich.
Standorte: Basel, Bern, Luzern, Sankt Gallen, Winterthur, Zürich
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter +41 (800) 225127

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Sankt Gallen 5 Tage
Basel 5 Tage
Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
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