Seminar eccenca Corporate Memory – Companion, LLM und MCP-gestützte Wissensarbeit

Seminar / Training

Sprachmodelle können den Zugang zu Graphen, Ressourcen, Vokabularen und Abfragen vereinfachen, ersetzen aber weder Datenmodell noch Berechtigungskonzept. Für einen kontrollierten Einsatz müssen Kontext, Werkzeuge, Modellgrenzen und Nachvollziehbarkeit gemeinsam betrachtet werden.

Das Seminar behandelt den Companion als chatbasierte Arbeitsoberfläche und ordnet MCP-gestützte Werkzeuge in die Wissensarbeit ein. Konfiguration, Toolauswahl, Promptgestaltung, Sicherheitsgrenzen und fachliche Qualitätsprüfung werden praxisnah verbunden.

Inhaltsübersicht

  1. Seminarziel
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Seminarinhalte
    1. Schritt 1: Einsatzrahmen für LLM-gestützte Grapharbeit
    2. Schritt 2: Konfiguration von Modellen und Diensten
    3. Schritt 3: Kontext aus Ansichten und Dokumenten
    4. Schritt 4: Werkzeuge und MCP-basierte Interaktion
    5. Schritt 5: Promptmuster für überprüfbare Arbeit
    6. Schritt 6: Sicherheit und Governance
    7. Schritt 7: Qualitätssicherung und Betriebsregeln
  5. Praxisübungen
  6. Arbeitsweise

Seminarziel

  • Companion-Funktionen und geeignete Einsatzszenarien fachlich einordnen
  • LLM- und Werkzeugkonfiguration kontrolliert planen
  • Fragen mit geeignetem Kontext, klaren Grenzen und überprüfbaren Ausgaben formulieren
  • Risiken durch Datenfreigabe, Halluzinationen und übermäßige Berechtigungen begrenzen

Zielgruppe

Knowledge Engineers, Datenverantwortliche, Fachbereichsexperten, Informationsarchitekten, KI-Verantwortliche und Administratoren, die LLM-gestützte Grapharbeit einführen oder steuern.

Voraussetzungen

Grundverständnis von Knowledge Graphs und Corporate Memory Explore. Für Konfigurationsübungen sind administrative Kenntnisse und eine vorbereitete LLM-Anbindung hilfreich.

Seminarinhalte

Schritt 1: Einsatzrahmen für LLM-gestützte Grapharbeit

Zuerst werden geeignete und ungeeignete Aufgaben getrennt. Der Companion wird als Orchestrator für Kontext und Werkzeuge betrachtet, nicht als unkontrollierte Ersatzquelle für Unternehmenswissen.

  • Recherche, Erklärung und Abfrageunterstützung
  • Grenzen generativer Antworten
  • fachliche Verantwortlichkeit

Schritt 2: Konfiguration von Modellen und Diensten

Die technische Anbindung wird anhand von Konfigurationsprofilen, Zugangsdaten, Netzwerkwegen und Modellparametern betrachtet. Datenflüsse und Speicherorte werden vor der Freigabe dokumentiert.

  • Provider- und Modellkonfiguration
  • Secrets, TLS und Netzwerkfreigaben
  • Datenfluss und Protokollierung

Schritt 3: Kontext aus Ansichten und Dokumenten

Companion-Anfragen werden mit dem aktuellen Graph-, Ressourcen- oder Query-Kontext angereichert. Zusätzlich bereitgestellte Dokumente werden nach Zweck, Schutzbedarf und Aktualität ausgewählt.

  • Ansichtskontext
  • Dokumente als Gesprächskontext
  • Kontextbegrenzung und Aktualität

Schritt 4: Werkzeuge und MCP-basierte Interaktion

Werkzeuge bestimmen, welche Aktionen und Informationszugriffe das Modell nutzen darf. Die Toolauswahl wird nach Minimalprinzip, Nachvollziehbarkeit und fachlichem Risiko gestaltet.

  • Werkzeugkatalog und Funktionsumfang
  • MCP-gestützte Bereitstellung
  • Allowlist und rollenbezogene Freigabe

Schritt 5: Promptmuster für überprüfbare Arbeit

Prompts werden mit Aufgabe, Geltungsbereich, erwarteter Struktur und Prüfkriterien formuliert. Mehrstufige Dialoge trennen Ermittlung, Bewertung und Ausführung.

  • Rollen- und Aufgabenbeschreibung
  • Ausgabeformat und Prüfschritte
  • Nachfragen und Unsicherheitsangaben

Schritt 6: Sicherheit und Governance

Berechtigungen des angemeldeten Kontos, verfügbare Werkzeuge und Modellzugriff werden gemeinsam bewertet. Sensible Daten, unbeabsichtigte Aktionen und Prompt-Injection werden in Schutzmaßnahmen überführt.

  • Least Privilege
  • Datenklassifikation und Freigabe
  • Schutz vor schädlichem Kontext

Schritt 7: Qualitätssicherung und Betriebsregeln

Antworten werden gegen Graphdaten, freigegebene Queries oder definierte Prüfregeln verifiziert. Für den Betrieb entstehen Richtlinien für Modellwechsel, Protokollierung, Kostenkontrolle und Störungsbehandlung.

  • Faktenprüfung und Belegbarkeit
  • Testfälle und Akzeptanzkriterien
  • Betriebs- und Änderungsregeln

Praxisübungen

  1. Entwurf eines rollenbezogenen Toolsets für eine fachliche Rechercheaufgabe
  2. Formulierung und Überarbeitung mehrstufiger Prompts mit festgelegten Prüfkriterien
  3. Risikoanalyse einer Companion-Konfiguration einschließlich Datenfluss und Berechtigungen

Arbeitsweise

Die Themen werden in aufeinander aufbauenden Arbeitsschritten vermittelt. Fachliche Einordnung, Demonstration, angeleitete Konfiguration und selbstständige Übungen wechseln sich ab. Jeder größere Arbeitsschritt wird mit einer Prüfung des erzeugten Ergebnisses und einer kurzen technischen Dokumentation abgeschlossen.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Knowledge Engineers, Datenverantwortliche, Fachbereichsexperten, Informationsarchitekten, KI-Verantwortliche und Administratoren, die LLM-gestützte Grapharbeit einführen oder steuern.
Voraussetzungen: Grundverständnis von Knowledge Graphs und Corporate Memory Explore. Für Konfigurationsübungen sind administrative Kenntnisse und eine vorbereitete LLM-Anbindung hilfreich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
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Luzern 2 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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