Seminar / Training
Der betriebliche Intensivpfad verbindet technische Zuverlässigkeit, Zugriffsschutz und organisatorische Verankerung. Produktiver Betrieb und nachhaltige Nutzung werden als ein gemeinsames Verantwortungsmodell behandelt.
Lernziele
- DataHub reproduzierbar mit Docker und Kubernetes bereitstellen
- Persistenz, Sicherung, Wiederherstellung und Skalierung beherrschen
- Monitoring, Fehleranalyse und Upgrades mit Runbooks absichern
- Authentifizierung, Rollen und Berechtigungen nach minimalen Rechten gestalten
- Pilot, Adoption, Betriebsübergabe und Rollout strukturiert planen
Zielgruppe
Administratoren, Plattformingenieure, DevOps- und SRE-Teams, Sicherheitsverantwortliche, technische Projektleiter und Einführungsverantwortliche.
Voraussetzungen
Sichere Linux-, Container- und Netzwerkgrundlagen sowie Grundkenntnisse in Kubernetes, Identitätsmanagement und verteilten Anwendungen.
Inhaltsübersicht
- Kapitel 1: Tag 1: Deployment mit Docker und Kubernetes
- Kapitel 2: Tag 2: Administration und Wiederherstellung
- Kapitel 3: Tag 3: Monitoring, Fehleranalyse und Upgrades
- Kapitel 4: Tag 4: Authentifizierung und Berechtigungen
- Kapitel 5: Tag 5: Einführung und Rollout
- Kapitel 6: Integriertes Betriebs- und Einführungsprogramm
Kapitel 1: Tag 1: Deployment mit Docker und Kubernetes
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Zielarchitektur festlegen; Docker-Umgebung bereitstellen; Kubernetes-Deployment umsetzen.
Schritt 1: Zielarchitektur festlegen
Komponenten, externe Dienste, Netzwerkzonen, Namensauflösung, TLS und Umgebungsgrenzen werden zu einem nachvollziehbaren Deployment-Entwurf verbunden. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: Docker-Umgebung bereitstellen
Images, Konfigurationen, Persistenz und Startreihenfolge werden reproduzierbar eingerichtet und mit technischen Gesundheitstests geprüft. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: Kubernetes-Deployment umsetzen
Namespaces, Workloads, Services, Ingress, Secrets, Konfiguration und Ressourcen werden kontrolliert ausgerollt und abgenommen. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Kapitel 2: Tag 2: Administration und Wiederherstellung
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Betriebszustand inventarisieren; Kapazität und Skalierung planen; Sicherung und Recovery testen.
Schritt 1: Betriebszustand inventarisieren
Dienste, Datenbanken, Suchindizes, Ereignisströme und Konfigurationen werden nach Kritikalität und Wiederaufbauoption bewertet. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: Kapazität und Skalierung planen
Asset-Zahl, Suchlast, API-Zugriffe und Ingestion-Volumen werden in Ressourcen, Grenzwerte und Reserven übersetzt. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: Sicherung und Recovery testen
Sicherungsumfang, Wiederanlaufreihenfolge, Indexabgleich und fachliche Plausibilitätskontrolle werden in einem Ausfallszenario durchgeführt. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Kapitel 3: Tag 3: Monitoring, Fehleranalyse und Upgrades
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Beobachtbarkeit aufbauen; Störung diagnostizieren; Upgrade kontrollieren.
Schritt 1: Beobachtbarkeit aufbauen
Metriken, Logs, Ereignisse, Synthetikprüfungen und Frischeindikatoren werden zu serviceorientierten Warnregeln verbunden. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: Störung diagnostizieren
Symptome werden entlang von Frontend, Service, Datenbank, Suche, Messaging und Ingestion systematisch bis zur Ursache eingegrenzt. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: Upgrade kontrollieren
Kompatibilität, Sicherungspunkt, Migrationsschritte, Tests, Rollback und Nachkontrolle werden in einem reproduzierbaren Releaseverfahren verankert. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Kapitel 4: Tag 4: Authentifizierung und Berechtigungen
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Identitätsfluss abbilden; Rollen und Policies gestalten; Zugriffe prüfen.
Schritt 1: Identitätsfluss abbilden
Anmeldung, Identitätsprovider, Gruppen, Attribute, Tokens und technische Konten werden mit Vertrauensgrenzen und Lebenszyklen dokumentiert. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: Rollen und Policies gestalten
Ressourcen, Aktionen, Bedingungen und Geltungsbereiche werden nach minimalen Rechten sowie Trennung kritischer Aufgaben modelliert. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: Zugriffe prüfen
Positiv- und Negativtests, Rezertifizierung, Notfallzugriff und Protokollauswertung werden zu einem wiederholbaren Kontrollverfahren verbunden. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Kapitel 5: Tag 5: Einführung und Rollout
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Pilot definieren; Adoption organisieren; Betrieb und Rollout übergeben.
Schritt 1: Pilot definieren
Priorisierte Use Cases, Pilotdomäne, Metadaten-Mindeststandard und messbare Erfolgskriterien werden festgelegt. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: Adoption organisieren
Zielgruppen, Lernpfade, Kommunikationsanlässe, Feedback und reguläre Arbeitsprozesse werden aufeinander abgestimmt. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: Betrieb und Rollout übergeben
Serviceverantwortung, Support, Governance, Rollout-Wellen, Kennzahlen und Entscheidungsforen werden in einer gemeinsamen Roadmap verankert. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Kapitel 6: Integriertes Betriebs- und Einführungsprogramm
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Risiken konsolidieren; Runbooks abstimmen; Produktionsfreigabe simulieren.
Schritt 1: Risiken konsolidieren
Technische, sicherheitsbezogene und organisatorische Risiken werden nach Eintritt, Auswirkung, Eigentümer und Gegenmaßnahme priorisiert. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: Runbooks abstimmen
Deployment, Recovery, Störung, Upgrade, Zugriff und Rollout erhalten gemeinsame Übergaben, Kommunikationswege und Freigabepunkte. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: Produktionsfreigabe simulieren
Eine vollständige Readiness-Prüfung bewertet Plattformzustand, Sicherheit, Betriebsfähigkeit, Pilotnutzen und verbleibende Auflagen. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Praxisübungen
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Anwendung, Prüfung und Dokumentation der behandelten Arbeitsschritte.
- Erstellung und Abnahme eines Docker- und Kubernetes-Deployments
- Durchführung einer Sicherungs- und Wiederherstellungsübung
- Diagnose eines mehrstufigen Plattformfehlers und Planung eines Upgrades
- Entwurf und Test eines rollenbasierten Berechtigungsmodells
- Ausarbeitung einer Pilot-, Betriebsübergabe- und Rollout-Roadmap
Methodik
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Vermittlungsform, Übungsorganisation und Qualitätssicherung.
Technische Labs, Sicherheitsreviews und Einführungsworkshops greifen ineinander. Alle Ergebnisse werden in einer gemeinsamen Readiness- und Betriebsdokumentation zusammengeführt.
Fachbereichsleitung / Leitung des Trainerteams / Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Administratoren, Plattformingenieure, DevOps- und SRE-Teams, Sicherheitsverantwortliche, technische Projektleiter und Einführungsverantwortliche. |
| Voraussetzungen: | Sichere Linux-, Container- und Netzwerkgrundlagen sowie Grundkenntnisse in Kubernetes, Identitätsmanagement und verteilten Anwendungen. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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