Seminar / Training
Mehrere Integrationen liefern nur dann ein verlässliches Lineage-Bild, wenn Identitäten und Verantwortlichkeiten abgestimmt sind. Das Seminar stellt deshalb die Harmonisierung vor die reine Konnektorkonfiguration.
Lernziele
- Metadatenbeiträge von dbt, Airflow und OpenLineage klar abgrenzen
- Asset-, Pipeline- und Umgebungsidentitäten konsistent gestalten
- dbt-Modelle einschließlich Dokumentation und Lineage integrieren
- Airflow- und OpenLineage-Ereignisse kontrolliert anbinden
- doppelte Assets, gebrochene Kanten und widersprüchliche Metadaten erkennen
Zielgruppe
Analytics Engineers, Data Engineers, Plattformingenieure, Orchestrierungsverantwortliche und Datenarchitekten.
Voraussetzungen
Praktische Grundkenntnisse in mindestens einem der Werkzeuge dbt oder Airflow sowie Verständnis von Datenpipelines, YAML und technischen Identitäten.
Inhaltsübersicht
- Kapitel 1: Integrationsbild und Identitäten
- Kapitel 2: dbt integrieren
- Kapitel 3: Airflow anbinden
- Kapitel 4: OpenLineage-Ereignisse verarbeiten
- Kapitel 5: Zusammenführung und Abnahme
Kapitel 1: Integrationsbild und Identitäten
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Metadatenquellen kartieren; Identitätsregeln festlegen; Konfliktstrategie definieren.
Schritt 1: Metadatenquellen kartieren
Modelle, Jobs, Tasks, Datenbestände, Ausführungen, Dokumentation und Lineage werden den jeweils autoritativen Quellsystemen zugeordnet. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: Identitätsregeln festlegen
Plattform, Instanz, Umgebung, Datenbank, Schema und Objektname werden über alle Integrationen hinweg vereinheitlicht. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: Konfliktstrategie definieren
Priorität, Zusammenführung und Schutz kuratierter Metadaten werden festgelegt, bevor mehrere Quellen dieselben Assets beschreiben. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Kapitel 2: dbt integrieren
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Artefakte bereitstellen; Modelle und Quellen abbilden; Lineage und Spaltenbezug prüfen.
Schritt 1: Artefakte bereitstellen
Manifest, Katalog, Laufergebnisse und weitere benötigte Artefakte werden vollständig, aktuell und mit kontrolliertem Zugriff bereitgestellt. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: Modelle und Quellen abbilden
dbt-Modelle, Sources, Tests, Beschreibungen, Tags und Eigentümerschaft werden den passenden DataHub-Entitäten zugeordnet. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: Lineage und Spaltenbezug prüfen
Abhängigkeiten und Spaltenbeziehungen werden anhand bekannter Transformationen validiert; temporäre oder ephemere Konstrukte werden bewusst behandelt. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Kapitel 3: Airflow anbinden
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Integrationsmodus auswählen; DAGs und Tasks zuordnen; Laufzeitverhalten testen.
Schritt 1: Integrationsmodus auswählen
Plugin-, Ereignis- oder metadatenbasierte Verfahren werden nach Airflow-Version, Betriebsmodell und gewünschter Aktualität bewertet. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: DAGs und Tasks zuordnen
DAG-, Task- und Datenasset-Identitäten werden stabil gebildet und mit Verantwortlichkeit sowie Laufkontext ergänzt. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: Laufzeitverhalten testen
Erfolgreiche, fehlgeschlagene, wiederholte und zurückgesetzte Läufe werden auf korrekte Metadaten- und Lineage-Ereignisse geprüft. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Kapitel 4: OpenLineage-Ereignisse verarbeiten
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Namensräume harmonisieren; Ereignisumfang steuern; Fehlerfälle beherrschen.
Schritt 1: Namensräume harmonisieren
Namespace, Jobname und Dataset-Kennung werden so abgebildet, dass bestehende Assets getroffen statt dupliziert werden. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: Ereignisumfang steuern
Start-, Abschluss- und Fehlerereignisse sowie Inputs, Outputs und Facets werden nach Relevanz und Datenvolumen gefiltert. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: Fehlerfälle beherrschen
Verspätete, doppelte oder unvollständige Ereignisse werden mit Idempotenz-, Retry- und Diagnoseverfahren behandelt. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Kapitel 5: Zusammenführung und Abnahme
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Gesamt-Lineage vergleichen; Duplikate beseitigen; Abnahmekriterien dokumentieren.
Schritt 1: Gesamt-Lineage vergleichen
Transformation, Orchestrierung und Laufzeitereignisse werden entlang einer bekannten Datenkette zusammengeführt und auf Lücken geprüft. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: Duplikate beseitigen
Abweichende Umgebungen, Instanzen oder Namenskonventionen werden identifiziert und mit kontrollierter Migration bereinigt. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: Abnahmekriterien dokumentieren
Vollständigkeit, Aktualität, Asset-Zahl, Lineage-Tiefe und Fehlerquote werden mit verantwortlichen Prüfern und Wiederholungsintervall festgelegt. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Praxisübungen
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Anwendung, Prüfung und Dokumentation der behandelten Arbeitsschritte.
- Entwurf einer quellenübergreifenden Identitätsmatrix
- Einbindung und Prüfung eines dbt-Projekts
- Zuordnung einer Airflow-DAG zu vorhandenen Datenassets
- Analyse von OpenLineage-Ereignissen und Namensräumen
- End-to-End-Abnahme einer kombinierten Lineage-Kette
Methodik
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Vermittlungsform, Übungsorganisation und Qualitätssicherung.
Architekturarbeit, Konfigurationsübungen und kontrollierte Integrationsläufe wechseln mit Lineage-Reviews. Abweichungen werden anhand eines festen Diagnose- und Abnahmeverfahrens bearbeitet.
Fachbereichsleitung / Leitung des Trainerteams / Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Analytics Engineers, Data Engineers, Plattformingenieure, Orchestrierungsverantwortliche und Datenarchitekten. |
| Voraussetzungen: | Praktische Grundkenntnisse in mindestens einem der Werkzeuge dbt oder Airflow sowie Verständnis von Datenpipelines, YAML und technischen Identitäten. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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