Seminar / Training
Der technische Integrationspfad führt von belastbaren Identitäten und Metadatenstrukturen über Standardkonnektoren bis zur eigenen Erweiterung. Die einzelnen Verfahren werden nicht isoliert, sondern als gemeinsame Lieferkette betrachtet.
Lernziele
- DataHub-Architektur, Entitäten, Aspekte und Änderungsmodelle sicher einordnen
- Ingestion-Pipelines mit CLI, Recipes, Zustand und Monitoring betreiben
- dbt, Airflow und OpenLineage ohne Identitätsbrüche integrieren
- APIs und SDKs für Abfragen und kontrollierte Änderungen einsetzen
- Custom Sources, Transformer und Actions produktionsreif entwickeln
Zielgruppe
Data Engineers, Python-Entwickler, Analytics Engineers, Plattformingenieure und Integrationsarchitekten.
Voraussetzungen
Sichere Python-Grundlagen, Erfahrung mit APIs, YAML, Datenpipelines und Kommandozeile. Kenntnisse in dbt oder Airflow sind hilfreich.
Inhaltsübersicht
- Kapitel 1: Tag 1: Architektur und Metadatenmodell
- Kapitel 2: Tag 2: Ingestion und Betrieb
- Kapitel 3: Tag 3: dbt, Airflow und OpenLineage
- Kapitel 4: Tag 4: APIs und SDKs
- Kapitel 5: Tag 5: Custom Sources und Actions
- Kapitel 6: Integrierte technische Abnahme
Kapitel 1: Tag 1: Architektur und Metadatenmodell
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Komponenten und Datenflüsse erfassen; Entitäten und Aspekte modellieren; Identitätsregeln festlegen.
Schritt 1: Komponenten und Datenflüsse erfassen
Frontend, Metadata Service, Graph, Suche, Ereignisverarbeitung und Ingestion werden mit Schnittstellen und Verantwortlichkeiten kartiert. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: Entitäten und Aspekte modellieren
URNs, Entitätstypen, Aspekte, Beziehungen und Änderungsoperationen werden an konkreten Metadatenfällen unterschieden. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: Identitätsregeln festlegen
Plattform, Instanz, Umgebung und Objektpfad werden zu einer stabilen, quellenübergreifenden Identitätsstrategie verbunden. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Kapitel 2: Tag 2: Ingestion und Betrieb
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Recipe aufbauen; Zustand und Löschung steuern; Pipeline überwachen.
Schritt 1: Recipe aufbauen
Konnektor, Filter, Secrets, Transformer und Ziel werden in einer versionierbaren Konfiguration umgesetzt und vor dem Lauf validiert. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: Zustand und Löschung steuern
Bestandsvergleich, Soft-Delete, Wiederaufnahme und Schutz vor unbeabsichtigter Massenlöschung werden praktisch erprobt. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: Pipeline überwachen
Dauer, Entitätszahlen, Warnungen, Fehler und Frische werden mit Sollwerten versehen und in ein Wiederanlaufverfahren überführt. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Kapitel 3: Tag 3: dbt, Airflow und OpenLineage
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: dbt-Metadaten integrieren; Airflow-Kontext anbinden; OpenLineage harmonisieren.
Schritt 1: dbt-Metadaten integrieren
Modelle, Quellen, Tests, Dokumentation und Spaltenbeziehungen werden aus den relevanten Artefakten abgebildet. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: Airflow-Kontext anbinden
DAGs, Tasks, Runs und Datenassets werden mit konsistenten Identitäten und kontrollierten Laufzeitinformationen verknüpft. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: OpenLineage harmonisieren
Namespaces, Jobs, Datasets und Ereignisse werden so zugeordnet, dass bestehende Assets ergänzt statt dupliziert werden. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Kapitel 4: Tag 4: APIs und SDKs
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Abfrageschnittstelle auswählen; Metadaten lesen und ändern; Automatisierung absichern.
Schritt 1: Abfrageschnittstelle auswählen
GraphQL, REST und SDK-Funktionen werden nach Abfrageform, Änderungsfall, Typisierung und Betriebsanforderung verglichen. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: Metadaten lesen und ändern
Assets, Beziehungen und Aspekte werden paginiert abgefragt und mit minimalen, idempotenten Änderungsoperationen aktualisiert. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: Automatisierung absichern
Authentifizierung, Berechtigungen, Retry, Rate Limits, Fehlerbehandlung, Protokollierung und Tests werden in eine robuste Client-Struktur eingebaut. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Kapitel 5: Tag 5: Custom Sources und Actions
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Eigene Quelle implementieren; Anreicherung entwickeln; Action automatisieren.
Schritt 1: Eigene Quelle implementieren
Eine proprietäre Quelle wird gelesen, auf stabile Entitäten abgebildet und mit prüfbaren Metadatenvorschlägen ausgegeben. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: Anreicherung entwickeln
Transformer ergänzen oder normalisieren Metadaten nach transparenten Regeln und schützen kuratierte Informationen. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: Action automatisieren
Ein Ereignisfilter und ein sicherer Seiteneffekt werden mit Wiederholschutz, Fehlerstrategie und Betriebsmetriken umgesetzt. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Kapitel 6: Integrierte technische Abnahme
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Gesamtkette ausführen; Konsistenz prüfen; Betrieb übergeben.
Schritt 1: Gesamtkette ausführen
Standardquelle, proprietäre Quelle, Orchestrierung, Transformation und API-Automatisierung werden in definierter Reihenfolge ausgeführt. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: Konsistenz prüfen
Asset-Zahlen, Identitäten, Metadatenabdeckung, Lineage, Duplikate und Ereignisverarbeitung werden gegen eine Abnahmematrix geprüft. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: Betrieb übergeben
Konfiguration, Secrets, Monitoring, Verantwortlichkeit, Rollback und bekannte Grenzen werden in einem technischen Übergabepaket dokumentiert. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Praxisübungen
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Anwendung, Prüfung und Dokumentation der behandelten Arbeitsschritte.
- Modellierung einer quellenübergreifenden Identitätsstrategie
- Aufbau einer zustandsbehafteten Ingestion-Pipeline
- End-to-End-Integration von dbt-, Airflow- und OpenLineage-Metadaten
- Entwicklung eines robusten API-Clients
- Implementierung einer Custom Source und einer ereignisgesteuerten Action
Methodik
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Vermittlungsform, Übungsorganisation und Qualitätssicherung.
Architekturarbeit, Konfiguration, Live-Coding, eigenständige Implementierung und technische Abnahme werden in einer durchgängigen Integrationsstrecke verbunden. Tägliche Reviews verhindern Identitäts- und Betriebsfehler.
Fachbereichsleitung / Leitung des Trainerteams / Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Data Engineers, Python-Entwickler, Analytics Engineers, Plattformingenieure und Integrationsarchitekten. |
| Voraussetzungen: | Sichere Python-Grundlagen, Erfahrung mit APIs, YAML, Datenpipelines und Kommandozeile. Kenntnisse in dbt oder Airflow sind hilfreich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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