Seminar Dataedo Microsoft Fabric, Power BI und SQL Server

Das Seminar behandelt die strukturierte Katalogisierung einer Microsoft-Datenlandschaft und die durchgängige Analyse von Datenbank bis Bericht. Im Mittelpunkt stehen reproduzierbare Vorgehensweisen, klare Qualitätskriterien und eine Umsetzung, die sich auf reale Datenlandschaften übertragen lässt.

Inhaltsübersicht

  1. Lernziele
  2. Zielgruppen und Rollen
  3. Voraussetzungen
  4. Seminarinhalte
  5. Arbeitsschritt 1: SQL Server katalogisieren und analysieren
  6. Arbeitsschritt 2: Power BI-Metadaten und Berichtsabhängigkeiten
  7. Arbeitsschritt 3: Microsoft Fabric im Katalog abbilden
  8. Arbeitsschritt 4: Automatische Lineage aufbauen
  9. Arbeitsschritt 5: Impact Analysis und Ursachenanalyse
  10. Arbeitsschritt 6: Scheduler, Agent und Aufgabenplanung
  11. Arbeitsschritt 7: Schema Change Tracking
  12. Praxisübungen
  13. Arbeitsunterlagen und Praxisartefakte

Lernziele

  • SQL-Server-Objekte und Abhängigkeiten vollständig importieren.
  • Power-BI-Arbeitsbereiche, Modelle und Berichte katalogisieren.
  • Fabric-Artefakte in Domänen und Katalogkontext einordnen.
  • Systemübergreifende Lineage vom Ursprung bis zum Bericht prüfen.
  • Import-, Berechtigungs- und Betriebsstandards für die Microsoft-Landschaft definieren.

Zielgruppen und Rollen

Data Engineering, BI-Entwicklung, Fabric- und Power-BI-Administration, Datenbankadministration, Data Architecture und technische Data Stewards.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse zu SQL Server, Power BI oder Microsoft Fabric sowie zu Identitäten und Arbeitsbereichen.

Seminarinhalte

Die Inhalte werden in einer durchgängigen Folge aus Einordnung, Vorbereitung, Umsetzung, Kontrolle und Standardisierung bearbeitet.

Arbeitsschritt 1: SQL Server katalogisieren und analysieren

Datenbanken, Schemas, Tabellen, Prozeduren und Beziehungen vollständig in den Katalog übernehmen.

  1. 1. Ausgangslage klären: Datenbanken, Schemas, Tabellen, Prozeduren und Beziehungen vollständig in den Katalog übernehmen.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Instanzen, Datenbanken, Konten, Verschlüsselung, Filter und relevante Objektarten erfassen.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Connector konfigurieren, Metadaten importieren und technische Beziehungen aufbauen.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Objektumfang, Datentypen, Abhängigkeiten, Prozedurcode und fehlende Rechte prüfen.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Standardprofil für weitere SQL-Server-Quellen und regelmäßige Aktualisierung definieren.

Praxisaufgabe: Eine Beispielinstanz wird katalogisiert und bis zu ausgewählten Abhängigkeiten validiert.

Arbeitsschritt 2: Power BI-Metadaten und Berichtsabhängigkeiten

Arbeitsbereiche, semantische Modelle, Berichte und ihre Datenquellen nachvollziehbar dokumentieren.

  1. 1. Ausgangslage klären: Arbeitsbereiche, semantische Modelle, Berichte und ihre Datenquellen nachvollziehbar dokumentieren.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Mandantenzugriff, Identität, Arbeitsbereichsauswahl, Filter und Abnahmeobjekte vorbereiten.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Metadaten importieren und Berichte mit Modellen sowie verfügbaren Quellenbezügen verknüpfen.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Arbeitsbereiche, Datasetnamen, Berichtsseiten, Eigentümer und erkennbare Lineage prüfen.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Onboarding, Namenskonvention und Aktualisierungsrhythmus für Analytics-Inhalte festlegen.

Praxisaufgabe: Ein Berichtsportfolio wird katalogisiert und anhand einer fachlichen Kennzahl rückwärts analysiert.

Arbeitsschritt 3: Microsoft Fabric im Katalog abbilden

Fabric-Artefakte und ihre Beziehungen zu Quellsystemen und Analytics-Verbrauchern strukturiert erfassen.

  1. 1. Ausgangslage klären: Fabric-Artefakte und ihre Beziehungen zu Quellsystemen und Analytics-Verbrauchern strukturiert erfassen.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Workspaces, relevante Artefakttypen, Identität, Zugriffsgrenzen und Referenzfluss festlegen.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Metadaten importieren und Fabric-Objekte in den domänenbezogenen Katalogkontext einordnen.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Objektabdeckung, Namensauflösung, Quellbezüge und Übergänge zu Power BI kontrollieren.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Betriebs- und Governance-Regeln für neue Workspaces und Artefakte definieren.

Praxisaufgabe: Ein Fabric-basierter Datenfluss wird katalogisiert und mit SQL- sowie Power-BI-Objekten verbunden.

Arbeitsschritt 4: Automatische Lineage aufbauen

Technische Datenflüsse aus unterstützten Quellen und Transformationen reproduzierbar ableiten.

  1. 1. Ausgangslage klären: Technische Datenflüsse aus unterstützten Quellen und Transformationen reproduzierbar ableiten.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Quellen, Parservoraussetzungen, Verbindungsbezüge und Importreihenfolge vorbereiten.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Metadaten importieren, automatische Lineage ausführen und Quell-Ziel-Beziehungen zusammenführen.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Erkannte Verbindungen, Spaltenzuordnung, Transformationsschritte und Lücken stichprobenartig prüfen.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Ausführungsreihenfolge, Wiederholung und Abnahmeprotokoll für automatische Lineage standardisieren.

Praxisaufgabe: Eine mehrstufige Verarbeitungskette wird importiert und bis zur Spaltenebene validiert.

Arbeitsschritt 5: Impact Analysis und Ursachenanalyse

Änderungsfolgen sowie Ursachen eines Datenproblems anhand der Lineage systematisch bewerten.

  1. 1. Ausgangslage klären: Änderungsfolgen sowie Ursachen eines Datenproblems anhand der Lineage systematisch bewerten.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Analyseobjekt, Änderungsart, Reichweite, Kritikalität und betroffene Rollen festlegen.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Upstream- und Downstream-Pfade verfolgen, betroffene Assets sammeln und Abhängigkeiten priorisieren.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Ergebnisse mit Systemwissen, Eigentümern und Stichproben gegen die reale Verarbeitung abgleichen.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Ein einheitliches Impact-Protokoll mit Entscheidung, Risiko und Folgemaßnahme definieren.

Praxisaufgabe: Eine geplante Spaltenänderung wird bis zu Berichten und Kennzahlen verfolgt und bewertet.

Arbeitsschritt 6: Scheduler, Agent und Aufgabenplanung

Wiederkehrende Importe, Lineage- und Qualitätsläufe zuverlässig zeitlich steuern.

  1. 1. Ausgangslage klären: Wiederkehrende Importe, Lineage- und Qualitätsläufe zuverlässig zeitlich steuern.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Aufgabentypen, Abhängigkeiten, Zeitfenster, Agent-Zuordnung und Fehlerreaktion festlegen.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Aufgaben anlegen, Reihenfolge konfigurieren, Lauf starten und Protokolle auswerten.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Laufstatus, Dauer, Abhängigkeiten, Wiederholung und Benachrichtigung kontrollieren.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Betriebskalender, Namensschema und Eskalation für fehlgeschlagene Aufgaben definieren.

Praxisaufgabe: Eine mehrstufige Nachtverarbeitung wird geplant, ausgeführt und mit einem Fehlerfall getestet.

Arbeitsschritt 7: Schema Change Tracking

Strukturänderungen zwischen Metadatenständen erkennen, bewerten und nachvollziehbar behandeln.

  1. 1. Ausgangslage klären: Strukturänderungen zwischen Metadatenständen erkennen, bewerten und nachvollziehbar behandeln.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Vergleichsintervall, relevante Objektarten, Kritikalität und zuständige Rollen festlegen.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Zwei Scans ausführen, Änderungen vergleichen und neue, geänderte sowie entfernte Objekte klassifizieren.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Falsch positive Befunde, abhängige Dokumentation und mögliche Lineage-Auswirkungen prüfen.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Änderungsbericht, Freigabe und Nachpflege als Governance-Ablauf standardisieren.

Praxisaufgabe: Eine geplante und eine unerwartete Schemaänderung werden erkannt und getrennt bearbeitet.

Praxisübungen

  1. Übung 1: Katalogisierung einer SQL-Server-Quelle.
  2. Übung 2: Import eines Beispiel-Berichtsportfolios.
  3. Übung 3: Verknüpfung eines Fabric-Flusses mit SQL- und Power-BI-Objekten.
  4. Übung 4: Rückwärtsanalyse einer Kennzahl bis zur Quelle.

Arbeitsunterlagen und Praxisartefakte

Im Seminar entstehen wiederverwendbare Arbeitsunterlagen für Planung, Umsetzung, Qualitätssicherung und Betrieb.

  • Microsoft-Quellenprofil
  • Import- und Berechtigungsmatrix
  • End-to-End-Lineage
  • Impact-Protokoll
  • Betriebsplan

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Data Engineering, BI-Entwicklung, Fabric- und Power-BI-Administration, Datenbankadministration, Data Architecture und technische Data Stewards.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu SQL Server, Power BI oder Microsoft Fabric sowie zu Identitäten und Arbeitsbereichen.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Übungen, Fallstudien und praktische Arbeit am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
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Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
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Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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