Seminar Dataedo Data Classification und Datenschutz

Das Seminar behandelt Klassifikationsmodelle, Erkennung sensibler Daten, fachliche Bestätigung und den anschließenden Governance-Prozess. Im Mittelpunkt stehen reproduzierbare Vorgehensweisen, klare Qualitätskriterien und eine Umsetzung, die sich auf reale Datenlandschaften übertragen lässt.

Inhaltsübersicht

  1. Lernziele
  2. Zielgruppen und Rollen
  3. Voraussetzungen
  4. Seminarinhalte
  5. Arbeitsschritt 1: Klassifikationen und Taxonomien
  6. Arbeitsschritt 2: Sensible Daten erkennen und bearbeiten
  7. Arbeitsschritt 3: Domänen und Verantwortungsräume
  8. Arbeitsschritt 4: Governance-Workflows und Aufgabensteuerung
  9. Praxisübungen
  10. Arbeitsunterlagen und Praxisartefakte

Lernziele

  • Ein passendes Klassifikationsschema und Sensitivitätsstufen entwerfen.
  • Erkennungsmuster und Prüfrollen vorbereiten.
  • Treffer bewerten und Fehlklassifikationen nachvollziehbar korrigieren.
  • Befunde mit Eigentümern, Domänen und Aufgaben verbinden.
  • Wiederholungs- und Nachweisverfahren für den Regelbetrieb definieren.

Zielgruppen und Rollen

Datenschutz, Informationssicherheit, Data Stewards, Data Governance, Datenverantwortliche und technische Metadatenverwaltung.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse zu Datenkategorien und Schutzbedarf; Zugang zu einer geeigneten Übungsumgebung ist hilfreich.

Seminarinhalte

Die Inhalte werden in einer durchgängigen Folge aus Einordnung, Vorbereitung, Umsetzung, Kontrolle und Standardisierung bearbeitet.

Arbeitsschritt 1: Klassifikationen und Taxonomien

Datenbestände anhand fachlicher, regulatorischer und technischer Merkmale einheitlich kennzeichnen.

  1. 1. Ausgangslage klären: Datenbestände anhand fachlicher, regulatorischer und technischer Merkmale einheitlich kennzeichnen.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Klassifikationsschema, Wertebereiche, Vererbungsregeln und Pflegezuständigkeit definieren.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Klassifikationen an Assets anwenden, kombinieren und mit Beschreibungsregeln ergänzen.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Konsistenz, Abdeckung und widersprüchliche Werte mit gezielten Kontrollen erkennen.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Freigabe, Versionierung und Änderungsprozess für Taxonomien festlegen.

Praxisaufgabe: Ein mehrstufiges Klassifikationsschema wird auf einen Beispieldatenbestand angewendet und bereinigt.

Arbeitsschritt 2: Sensible Daten erkennen und bearbeiten

Schutzbedürftige Daten nachvollziehbar identifizieren, priorisieren und einer Bearbeitung zuführen.

  1. 1. Ausgangslage klären: Schutzbedürftige Daten nachvollziehbar identifizieren, priorisieren und einer Bearbeitung zuführen.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Erkennungsmuster, Sensitivitätsstufen, Prüfroutinen und Eskalationsweg vorbereiten.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Erkennung ausführen, Treffer bewerten, Fehlklassifikationen korrigieren und Eigentümer einbinden.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Trefferqualität, Abdeckung und offene Befunde anhand einer Stichprobe kontrollieren.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Wiederholungsintervall, Ausnahmeprozess und Nachweisführung für sensible Daten definieren.

Praxisaufgabe: Ein gemischter Datenbestand wird klassifiziert und in bestätigte, verworfene und offene Befunde aufgeteilt.

Arbeitsschritt 3: Domänen und Verantwortungsräume

Datenbestände in nachvollziehbare fachliche Verantwortungsbereiche gliedern.

  1. 1. Ausgangslage klären: Datenbestände in nachvollziehbare fachliche Verantwortungsbereiche gliedern.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Domänenschnitt, Kriterien, Eigentümer, Steward-Rollen und Übergabepunkte festlegen.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Domänen anlegen, Assets zuordnen und Verantwortlichkeiten auf den Objektseiten sichtbar machen.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Überschneidungen, Lücken und nicht zugeordnete Assets mit einer Domänenmatrix prüfen.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Änderungs- und Konfliktverfahren für Domänengrenzen vereinbaren.

Praxisaufgabe: Ein organisationsweiter Datenbestand wird in fachliche Domänen mit klaren Übergängen gegliedert.

Arbeitsschritt 4: Governance-Workflows und Aufgabensteuerung

Prüfung, Freigabe und Nachbearbeitung von Metadaten als nachvollziehbaren Arbeitsablauf organisieren.

  1. 1. Ausgangslage klären: Prüfung, Freigabe und Nachbearbeitung von Metadaten als nachvollziehbaren Arbeitsablauf organisieren.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Statusmodell, Rollen, Eingangsbedingungen, Fristen und Eskalationen vorbereiten.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Aufgaben erzeugen, zuweisen, bearbeiten, kommentieren und bis zur Freigabe führen.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Durchlaufzeit, Rückfragen, Abbruchfälle und Verantwortungswechsel kontrollieren.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Workflowvorlage, Serviceziel und Berichtswesen für den Regelbetrieb festlegen.

Praxisaufgabe: Ein Dokumentationsmangel wird als Aufgabe erfasst und vollständig durch den Freigabeprozess geführt.

Praxisübungen

  1. Übung 1: Aufbau einer mehrstufigen Taxonomie.
  2. Übung 2: Klassifikation eines gemischten Beispieldatenbestands.
  3. Übung 3: Triage bestätigter, verworfener und offener Befunde.

Arbeitsunterlagen und Praxisartefakte

Im Seminar entstehen wiederverwendbare Arbeitsunterlagen für Planung, Umsetzung, Qualitätssicherung und Betrieb.

  • Klassifikationsmodell
  • Trefferprüfliste
  • Befundregister
  • Eskalationsablauf
  • Nachweisplan

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Datenschutz, Informationssicherheit, Data Stewards, Data Governance, Datenverantwortliche und technische Metadatenverwaltung.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu Datenkategorien und Schutzbedarf; Zugang zu einer geeigneten Übungsumgebung ist hilfreich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Übungen, Fallstudien und praktische Arbeit am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Luzern 1 Tage
Bern 1 Tage
Inhaus / Firmenseminar 1 Tage
Sankt Gallen 1 Tage
Basel 1 Tage
Winterthur 1 Tage
Zürich 1 Tage
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