Seminar Curity Identity Server

Das Schulungsportfolio deckt Architektur, Installation, Administration, OAuth und OpenID Connect, Authentisierung, Federation, API Security, User Management, Containerbetrieb, Automatisierung, Erweiterung, Monitoring und Wiederherstellung des Curity Identity Server ab. Einzelseminare ermöglichen gezielte Spezialisierungen; das Kompaktseminar und vier Intensivpfade bündeln die Themen für zusammenhängende Rollenprofile.

Inhaltsübersicht

  • Struktur des Seminarportfolios
  • Empfohlene Besuchsreihenfolge
  • Rollenbasierte Qualifizierungswege
  • Kompakt- und Intensivformate
  • Einordnung der Seminarlängen

Struktur des Seminarportfolios

Die Einzelseminare sind nach klar abgegrenzten Aufgabenfeldern aufgebaut. Eintägige Formate vermitteln Architekturgrundlagen oder einen fokussierten Sicherheitscheck. Zweitägige Formate verbinden Konfiguration, Integration, Betrieb und Fehleranalyse eines begrenzten Themenbereichs. Dreitägige Formate behandeln komplexe Protokoll-, Deployment-, Authentication-, Entwicklungs- oder Anwendungsintegrationen in einer zusammenhängenden Laborumgebung. Fünftägige Intensivseminare fassen die Module zu vollständigen Rollenpfaden zusammen.

Empfohlene Besuchsreihenfolge

  1. Grundlage schaffen: Zuerst Architektur und Grundlagen bearbeiten, um Profile, Service Roles, Endpoints, Facilities und Vertrauensgrenzen einheitlich einzuordnen.
  2. Protokolle beherrschen: Danach OAuth 2.0 und OpenID Connect Grundlagen absolvieren und einen vollständigen Authorization-Code- sowie Machine-to-Machine-Pfad aufbauen.
  3. Plattform bereitstellen: Installation, Docker und Kubernetes Deployment mit Datenquellen, TLS und einem kontrollierten Go-Live verbinden.
  4. Administration standardisieren: Rollen, NACM, Governance und Automatisierung mit CLI, RESTCONF und GitOps ergänzen.
  5. Benutzerpfad ausbauen: Authentication Service, MFA und Passkeys sowie bei Bedarf SAML Federation und User Management mit SCIM und GraphQL bearbeiten.
  6. Token- und API-Sicherheit vertiefen: Scopes, Claims, policy-gesteuerte Token-Ausgabe, Financial-grade OAuth sowie Phantom-, Split- und Token-Exchange-Muster ergänzen.
  7. Betrieb professionalisieren: Kryptografie, Clustering, Security Hardening, Observability sowie Migration und Wiederherstellung in den Regelbetrieb übernehmen.
  8. Entwicklung und neue Anwendungsfälle: Web- und Mobile-Integration, Scripting und Plugins sowie kontrollierte Verifiable-Credential-Pilotierung nach dem jeweiligen Projektbedarf anschließen.
  9. Expertise konsolidieren: Abschließend den passenden Intensivpfad für Betrieb, Identity, OAuth/API Security oder Engineering absolvieren.

Rollenbasierte Qualifizierungswege

Administration, Plattform und Betrieb

Empfohlen werden Architektur und Grundlagen, Installation und Deployment, Administration und Governance, Datenquellen, Kryptografie, Clustering, Security Hardening, Observability sowie Migration und Wiederherstellung.

OAuth, OpenID Connect und API Security

Empfohlen werden OAuth- und OIDC-Grundlagen, Scopes und Claims, Financial-grade OAuth sowie API Security mit Phantom-, Split- und Token-Exchange-Mustern.

Authentication, Federation und User Lifecycle

Empfohlen werden Authentication Service, MFA und Passkeys, SAML Federation, Datenquellen und Account Manager sowie User Management mit SCIM, GraphQL und Self-Service.

Automation, Development und Application Integration

Empfohlen werden Automatisierung mit CLI und RESTCONF, Scripting und Plugins sowie Web- und Mobile-Integration mit Token Handler und HAAPI. Verifiable Credentials ergänzen den Pfad für Pilot- und Innovationsvorhaben.

Kompakt- und Intensivformate

Das dreitägige Kompaktseminar bildet Architektur, Grundinstallation, Administration, Authentication und OAuth in verdichteter Form ab. Die vier fünftägigen Intensivseminare decken gemeinsam das vollständige Portfolio ab und ordnen die Inhalte nach Betreiber-, Identity-, Protokoll- und Engineering-Rollen.

Einordnung der Seminarlängen

Die Dauer folgt dem erforderlichen Praxisanteil und der Zahl voneinander abhängiger Konfigurationsschritte. Architekturgrundlagen und ein abgegrenzter Go-Live-Check benötigen einen Tag. Klar begrenzte Administrations-, Integrations- und Betriebsgebiete benötigen zwei Tage. Komplexe Protokoll-, Authentication-, Deployment-, Entwicklungs- und Anwendungsintegrationen benötigen drei Tage. Bereichsübergreifende Intensivpfade benötigen fünf Tage. Ein viertägiges Format ist für die abgegrenzten Lernziele nicht erforderlich.

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