Die Entwicklung verbindet Containertechnik mit Plattformkonventionen. Ein funktionierendes Image wird erst durch Metadaten, Startlogik, Konfiguration und Integration zu einem Dogu.
Der Kurs baut ein kleines Beispiel von Grund auf. Die drei Tage sind notwendig, damit Build, Installation, Rekonfiguration und Fehlerbehebung tatsächlich geübt werden können.
Inhaltsübersicht
- Zielgruppe
- Lernziele
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Arbeitsweise
Zielgruppe
Softwareentwicklung, DevOps Engineering, Plattformentwicklung und technische Produktteams
Lernziele
- Teilnehmende können eine reproduzierbare Dogu-Entwicklungsumgebung einrichten.
- Teilnehmende können Kernartefakte eines Dogu strukturiert erstellen.
- Teilnehmende können ein Dogu bauen, installieren und prüfen.
- Teilnehmende können typische Build- und Startfehler systematisch beheben.
Seminarinhalte
1. Entwicklungsumgebung und Arbeitsstruktur
Eine reproduzierbare Dogu-Entwicklung benötigt definierte Werkzeuge, Verzeichnisse und eine geeignete Testinstanz.
- Quellstruktur, Build-Werkzeuge, Containerlaufzeit und Zugänge zur Entwicklungsinstanz prüfen.
- Dogu-Verzeichnis mit Versionsverwaltung und klarer Trennung von Quellcode und Artefakten anlegen.
- Lokalen Namespace beziehungsweise Entwicklungsbereich festlegen.
- Build-, Installations- und Diagnosebefehle in einer Projektanleitung dokumentieren.
2. Dockerfile, startup.sh, dogu.json und Ressourcen
Die Kernartefakte eines Dogu werden mit eindeutigen Verantwortlichkeiten aufgebaut. Einmalige Build-Schritte und wiederkehrende Startlogik bleiben getrennt.
- Dockerfile für Basisimage, Pakete, Anwendung und unveränderliche Ressourcen erstellen.
- startup.sh für Konfiguration, Migration, Rechteprüfung und Anwendungsstart strukturieren.
- dogu.json als zentrale Metadaten- und Integrationsbeschreibung anlegen.
- Zusätzliche Ressourcen versionieren und mit minimalen Rechten in das Image übernehmen.
3. Basisimage, Image-Aufbau und Laufzeitprinzipien
Das Image bleibt klein, nachvollziehbar und updatefähig. Build-Zeit und Laufzeit werden technisch sauber getrennt.
- Passendes Cloudogu-Basisimage nach Laufzeit und Anwendungstyp auswählen.
- Pakete versioniert installieren und temporäre Build-Daten entfernen.
- Nicht privilegierte Ausführung, Dateirechte und schreibbare Pfade festlegen.
- Image lokal bauen und auf Größe, Schichten, Startbarkeit und offensichtliche Geheimnisse prüfen.
4. dogu.json: Metadaten, Versionen und Schnittstellen
Die dogu.json beschreibt Identität, Version, Abhängigkeiten und technische Eigenschaften. Änderungen werden schemaorientiert vorgenommen.
- Name, Namespace, Version, Anzeigeinformationen und Tags konsistent festlegen.
- Abhängigkeiten mit zulässigen Versionen und optionalem Charakter beschreiben.
- Ports, Volumes, Healthcheck, Konfiguration und Dienste vollständig modellieren.
- Datei syntaktisch und semantisch validieren und gegen den vorgesehenen Lifecycle testen.
5. Startlogik, Migrationen und Gesundheitsprüfung
Der Startprozess bleibt idempotent und diagnostizierbar. Datenmigrationen, Konfigurationsübernahme und Anwendungsstart werden kontrolliert verkettet.
- Vorbedingungen und verfügbare Abhängigkeiten zu Beginn prüfen.
- Konfiguration aus der Registry lesen, validieren und in Anwendungsform überführen.
- Datenmigrationen versioniert, wiederholbar und mit Abbruchschutz ausführen.
- Anwendung starten und Healthcheck erst nach tatsächlicher Betriebsbereitschaft erfolgreich melden.
6. Dogu bauen, paketieren und in einen Namespace übertragen
Der Build erzeugt ein reproduzierbares Image und passende Metadaten. Lokale Artefakte werden klar von freigegebenen Ständen getrennt.
- Versionsstand und sauberen Arbeitsbaum vor dem Build prüfen.
- Dogu mit dem vorgesehenen Build-Werkzeug erstellen und Fehler früh abbrechen lassen.
- Image, Metadaten und Prüfsummen im Entwicklungsnamespace bereitstellen.
- Artefaktbestand und Version anschließend unabhängig verifizieren.
7. Fehleranalyse bei Build, Start und Integration
Entwicklungsfehler werden anhand der Phase eingegrenzt. Buildfehler, Startfehler, Konfigurationsfehler und Integrationsfehler benötigen unterschiedliche Beweise.
- Fehler reproduzieren und Phase, Version, Umgebung sowie Eingabedaten festhalten.
- Buildausgabe, Containerlogs, Registry-Werte und Healthcheck getrennt untersuchen.
- Minimalen Korrekturversuch erstellen und Nebenwirkungen mit automatisierten Tests prüfen.
- Ursache, Korrektur und Präventionsmaßnahme im Projekt festhalten.
Praxisübungen
- Anlage eines neuen Dogu-Projekts
- Erstellung von Dockerfile, startup.sh und dogu.json
- Build und Installation in einer Entwicklungsinstanz
- Fehleranalyse eines absichtlich gestörten Startprozesses
Arbeitsweise
Jeder Theorieblock wird unmittelbar am gemeinsamen Beispiel-Dogu umgesetzt und getestet.
Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Softwareentwicklung, DevOps Engineering, Plattformentwicklung und technische Produktteams |
| Voraussetzungen: | Praktische Kenntnisse in Dockerfile, Linux, Shell und Versionsverwaltung; Grundverständnis von Webanwendungen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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