Seminar Cloudogu EcoSystem: Administration mit cesapp und Admin Dogu

Plattformadministration besteht aus wiederholbaren Kontrollen und nachvollziehbaren Änderungen. Einzelne Befehle werden deshalb immer in einen vollständigen Betriebsablauf eingebettet.

Der Kurs arbeitet mit Zustandsbildern, Betriebschecklisten und typischen Störungen. Oberfläche und Kommandozeile werden bewusst miteinander abgeglichen.

Inhaltsübersicht

  1. Zielgruppe
  2. Lernziele
  3. Seminarinhalte
  4. Praxisübungen
  5. Arbeitsweise

Zielgruppe

Cloudogu-Administration, Linux-Administration, Plattformbetrieb, Service Desk der zweiten Ebene und technische Betriebsverantwortung

Lernziele

  • Teilnehmende können Plattform- und Dogu-Zustände belastbar erfassen.
  • Teilnehmende können cesapp-Befehle sicher und mit Nachkontrolle ausführen.
  • Teilnehmende können Admin Dogu für Betrieb, Wartung und Diagnose einsetzen.
  • Teilnehmende können Betriebsroutinen und Eskalationswege standardisieren.

Seminarinhalte

1. Architektur und zentrale Plattformkomponenten

Die Architektur wird vom Zugang über gemeinsame Dienste bis zu den Anwendungs-Dogus betrachtet. Abhängigkeiten und Betriebsgrenzen werden als übersichtliches Modell dokumentiert.

  1. Zugangsweg, Namensauflösung, TLS-Terminierung und Reverse Proxy in das Architekturmodell eintragen.
  2. CAS, LDAP, Registry, Warp-Menü, Administrationsdienste und Backup-Funktionen zuordnen.
  3. Persistente Daten, Konfigurationsdaten und Laufzeitdaten getrennt betrachten.
  4. Fehlerdomänen und kritische Abhängigkeiten für Betrieb und Wiederanlauf kennzeichnen.

2. cesapp sicher und nachvollziehbar einsetzen

Die Kommandozeile bildet den standardisierten Verwaltungsweg für viele Plattformaufgaben. Befehle werden nach Lesen, Prüfen, Ändern und Validieren geordnet.

  1. Mit cesapp list, detail und healthy einen belastbaren Ausgangszustand aufnehmen.
  2. Remote-Bestand, installierte Versionen und verfügbare Aktualisierungen vergleichen.
  3. Änderungsbefehle zunächst mit Ziel, Abhängigkeiten und Rückfallweg dokumentieren.
  4. Nach jeder Änderung Gesundheitszustand, Logs und betroffene Geschäftsprozesse kontrollieren.

3. Admin Dogu für den Tagesbetrieb

Das Admin Dogu bündelt häufige Verwaltungs- und Diagnoseaufgaben. Oberfläche und Kommandozeile werden als sich ergänzende Werkzeuge eingesetzt.

  1. Dogu- und Systemkomponentenübersicht öffnen und Status, Version sowie Log-Level auswerten.
  2. Start, Stopp und Neustart nur nach Prüfung der Abhängigkeiten ausführen.
  3. Log-Level zeitlich begrenzt anpassen und die zusätzliche Datenmenge berücksichtigen.
  4. Wartungs-, Monitoring- und Supportfunktionen in einen geregelten Betriebsablauf einordnen.

4. Dogu-Lifecycle und Zustandsmodell

Installation, Start, Rekonfiguration, Aktualisierung, Wiederherstellung und Entfernung werden als zusammenhängender Lifecycle betrachtet.

  1. Ausgangszustand, gewünschter Zustand und zulässige Übergänge festlegen.
  2. Installations-, Laufzeit- und Konfigurationsfehler voneinander unterscheiden.
  3. Abhängigkeiten und Wartungsmodus vor zustandsverändernden Aktionen prüfen.
  4. Für jeden Übergang Validierung, Protokollierung und Rückfallkriterium bestimmen.

5. Logs, Log-Level und Debug-Modus

Protokolle werden zielgerichtet erhoben. Höhere Log-Level und Debug-Modus kommen zeitlich begrenzt und mit Datenschutzkontrolle zum Einsatz.

  1. Fehlerzeitraum, betroffenes Dogu und erwartetes Verhalten eingrenzen.
  2. Passendes Log-Level wählen und Speicherbedarf sowie sensible Inhalte berücksichtigen.
  3. Logs oder Supportarchiv mit reproduzierbarer Zeitreferenz erzeugen.
  4. Nach der Analyse Log-Level zurücksetzen und Diagnoseartefakte geregelt aufbewahren oder löschen.

6. Betriebsroutinen und Kontrolllisten

Wiederkehrende Aufgaben werden in feste Kontrollpunkte übersetzt. Dadurch lassen sich schleichende Fehler und ungeplante Änderungen früh erkennen.

  1. Tägliche Prüfungen für Erreichbarkeit, Gesundheit, Sicherung und kritische Meldungen definieren.
  2. Wöchentliche Prüfungen für Speicher, Zertifikate, Updatebedarf und Benutzeränderungen ergänzen.
  3. Monatliche Wiederherstellungstests, Kapazitätsbewertung und Berechtigungsprüfung planen.
  4. Kontrolllisten mit Verantwortlichkeit, Nachweis und Eskalationsschwelle verbindlich dokumentieren.

7. Supportarchive und technische Eskalation

Eine gute Eskalation enthält reproduzierbare Fakten und möglichst wenig sensible Daten. Diagnosepakete werden vor Weitergabe geprüft.

  1. Problemkurzbeschreibung, Zeitfenster, betroffene Versionen und Reproduktionsschritte sammeln.
  2. Relevante Logs, Zustandsdaten und Konfigurationsausschnitte erzeugen.
  3. Geheimnisse, personenbezogene Daten und fachliche Inhalte vor Weitergabe entfernen.
  4. Eskalationspaket mit bereits geprüften Hypothesen und gewünschter Unterstützung übergeben.

Praxisübungen

  • Erstellung eines vollständigen Zustandsberichts einer Beispielinstanz
  • Kontrollierter Neustart eines Dogu mit Abhängigkeits- und Funktionsprüfung
  • Zeitlich begrenzte Log-Level-Anpassung und Logauswertung
  • Erstellung einer Tages-, Wochen- und Monatscheckliste für den Betrieb

Arbeitsweise

Vortrag, Live-Demonstration und praktische Administration wechseln in kurzen Arbeitsblöcken.

Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Cloudogu-Administration, Linux-Administration, Plattformbetrieb, Service Desk der zweiten Ebene und technische Betriebsverantwortung
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Linux und Netzwerken; erste Orientierung im Cloudogu EcoSystem
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Zürich 2 Tage
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Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Winterthur 2 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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