Seminar barebox – Grafik, Framebuffer und Bedienoberflächen

Seminar / Training

Für Service, Produktion und lokale Bedienung kann barebox eine einfache grafische Oberfläche bereitstellen. Das Seminar zeigt die Inbetriebnahme des Framebuffers, die Darstellung von Statusinformationen und die Gestaltung robuster Bedienabläufe unter den begrenzten Ressourcen eines Bootloaders.

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Seminarinhalte
  • Praxisübungen
  • Methodik

Zielsetzung

  • Displaypfad, Timing, Framebuffer und Backlight in Betrieb nehmen
  • Grafiken, Texte und Statusanzeigen ressourcenschonend verwenden
  • Eingaben und Menülogik mit Shell- und Environmentfunktionen verbinden
  • grafische Recovery- und Produktionsabläufe fehlertolerant gestalten

Zielgruppe

BSP-Entwicklung, HMI-Integration, Produktion, Service und Geräteentwicklung.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse zu Device Tree, Displayhardware und barebox-Bedienung.

Seminarinhalte

  1. Schritt 1: Displaypfad und Hardwarevoraussetzungen erfassen

    Der Abschnitt ordnet „Displaypfad und Hardwarevoraussetzungen erfassen“ in den Gesamtprozess ein. Zunächst werden Voraussetzungen und Abhängigkeiten erfasst. Danach werden die Arbeitspunkte am System umgesetzt, geprüft und mit eindeutigen Abbruchkriterien dokumentiert.

    • Framebuffer- oder Displaycontroller
    • Paneltiming und Pixelclock
    • Regulatoren, GPIO und Backlight
  2. Schritt 2: Device Tree und Treiber aktivieren

    Ausgehend von einem definierten Ausgangszustand wird „Device Tree und Treiber aktivieren“ schrittweise aufgebaut. Konfiguration, Laufzeitverhalten und typische Fehlersignale werden miteinander verglichen. Der fertige Ablauf bleibt reproduzierbar und für weitere Projektphasen verwendbar.

    • compatible und Busanbindung
    • Displaytimings und Datenformat
    • Framebuffer-Speicher und Reservierung
  3. Schritt 3: Framebuffer prüfen

    Im Mittelpunkt steht „Framebuffer prüfen“. Die zugehörigen Daten, Ressourcen und Zustandsübergänge werden sichtbar gemacht, anschließend praktisch verändert und danach gegen den erwarteten Sollzustand validiert.

    • Auflösung und Geometrie
    • Farbkanäle und Pixelformat
    • Testbild und Speicherzugriff
  4. Schritt 4: Grafiken und Texte bereitstellen

    Für „Grafiken und Texte bereitstellen“ wird eine feste Prüfreihenfolge verwendet. Jeder Teilschritt erhält Eingangsdaten, eine konkrete Aktion, erwartete Ausgaben und einen definierten Fehlerpfad. Dadurch entstehen belastbare Diagnose- und Integrationsschritte.

    • Bildkonvertierung
    • Schriften und Textausgabe
    • Speicher- und Ladezeitbudget
  5. Schritt 5: Bedienlogik aufbauen

    Der Abschnitt ordnet „Bedienlogik aufbauen“ in den Gesamtprozess ein. Zunächst werden Voraussetzungen und Abhängigkeiten erfasst. Danach werden die Arbeitspunkte am System umgesetzt, geprüft und mit eindeutigen Abbruchkriterien dokumentiert.

    • Eingabeentprellung und Navigation
    • Menüzustände und Auswahl
    • Timeout und automatischer Standardpfad
  6. Schritt 6: Status und Fehler verständlich anzeigen

    Ausgehend von einem definierten Ausgangszustand wird „Status und Fehler verständlich anzeigen“ schrittweise aufgebaut. Konfiguration, Laufzeitverhalten und typische Fehlersignale werden miteinander verglichen. Der fertige Ablauf bleibt reproduzierbar und für weitere Projektphasen verwendbar.

    • Fortschritts- und Zustandsanzeige
    • Fehlercode und Servicetext
    • Konsistenz zwischen Grafik und interner Aktion
  7. Schritt 7: Recovery-Oberfläche absichern

    Im Mittelpunkt steht „Recovery-Oberfläche absichern“. Die zugehörigen Daten, Ressourcen und Zustandsübergänge werden sichtbar gemacht, anschließend praktisch verändert und danach gegen den erwarteten Sollzustand validiert.

    • geschützte Lösch- und Updateaktionen
    • Abbruch und Neustart
    • Fallback auf serielle Bedienung

Praxisübungen

  • Framebuffer mit Testbild validieren
  • Logo und Statuszeile integrieren
  • ein kleines Menü mit Timeout und Standardaktion erstellen
  • Recovery-Dialog mit bestätigungspflichtiger Aktion testen

Methodik

Kurze Theorieblöcke werden unmittelbar mit Demonstrationen und geführten Übungen verbunden. Die Inhalte werden an einer vorbereiteten Referenzumgebung bearbeitet, sodass der Schwerpunkt auf sicherer Anwendung, Diagnose und wiederholbaren Arbeitsschritten liegt.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: BSP-Entwicklung, HMI-Integration, Produktion, Service und Geräteentwicklung.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu Device Tree, Displayhardware und barebox-Bedienung.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Sankt Gallen 1 Tage
Basel 1 Tage
Winterthur 1 Tage
Zürich 1 Tage
Stream live 1 Tage
Stream gespeichert 1 Tage
Luzern 1 Tage
Bern 1 Tage
Inhaus / Firmenseminar 1 Tage
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