Seminar / Training
Bei mehreren Boards, Varianten und Releases reicht ein Dateiname zur eindeutigen Identifikation eines Images nicht aus. Das Seminar entwickelt eine konsistente Metadaten- und Versionsstrategie für barebox-Artefakte und verbindet sie mit Build, Produktion, Update und Fehleranalyse.
Inhaltsübersicht
- Zielsetzung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Methodik
Zielsetzung
- Images, Varianten, Konfigurationen und Buildstände eindeutig kennzeichnen
- Image-Metadaten strukturiert erzeugen, auslesen und validieren
- Versionsinformationen in Build- und Freigabeprozesse integrieren
- Verwechslungen zwischen Board, Image, Signatur und installierter Version verhindern
Zielgruppe
BSP-Entwicklung, Release Engineering, Produktion, Qualitätssicherung, DevOps und technische Produktpflege.
Voraussetzungen
Grundverständnis von barebox-Images, Buildsystemen und Versionsverwaltung.
Seminarinhalte
- Schritt 1: Artefaktarten und Identitätsmerkmale festlegen
Der Abschnitt ordnet „Artefaktarten und Identitätsmerkmale festlegen“ in den Gesamtprozess ein. Zunächst werden Voraussetzungen und Abhängigkeiten erfasst. Danach werden die Arbeitspunkte am System umgesetzt, geprüft und mit eindeutigen Abbruchkriterien dokumentiert.
- Board und Hardware-Revision
- Konfiguration, Architektur und Buildvariante
- Release, Commitstand und Buildzeitpunkt
- Schritt 2: Versionsschema und Freigabestatus definieren
Ausgehend von einem definierten Ausgangszustand wird „Versionsschema und Freigabestatus definieren“ schrittweise aufgebaut. Konfiguration, Laufzeitverhalten und typische Fehlersignale werden miteinander verglichen. Der fertige Ablauf bleibt reproduzierbar und für weitere Projektphasen verwendbar.
- Produktversion
- Build- und Revisionskennung
- Freigabekanal und Reproduzierbarkeit
- Schritt 3: Image Metadata aus dem Artefakt lesen
Im Mittelpunkt steht „Image Metadata aus dem Artefakt lesen“. Die zugehörigen Daten, Ressourcen und Zustandsübergänge werden sichtbar gemacht, anschließend praktisch verändert und danach gegen den erwarteten Sollzustand validiert.
- IMD-Strukturen
- maschinenlesbare Ausgabe
- Plausibilitäts- und Vollständigkeitsprüfung
- Schritt 4: Metadaten im Build erzeugen
Für „Metadaten im Build erzeugen“ wird eine feste Prüfreihenfolge verwendet. Jeder Teilschritt erhält Eingangsdaten, eine konkrete Aktion, erwartete Ausgaben und einen definierten Fehlerpfad. Dadurch entstehen belastbare Diagnose- und Integrationsschritte.
- Buildvariablen und Konfigurationswerte
- automatische Generierung
- Vermeidung manueller Nachbearbeitung
- Schritt 5: Kompatibilität und Signaturbezug prüfen
Der Abschnitt ordnet „Kompatibilität und Signaturbezug prüfen“ in den Gesamtprozess ein. Zunächst werden Voraussetzungen und Abhängigkeiten erfasst. Danach werden die Arbeitspunkte am System umgesetzt, geprüft und mit eindeutigen Abbruchkriterien dokumentiert.
- Maschinen- und Variantenzuordnung
- Hash- und Signaturkontext
- Ablehnungsregeln bei Inkonsistenzen
- Schritt 6: Produktions- und Updateprozesse anbinden
Ausgehend von einem definierten Ausgangszustand wird „Produktions- und Updateprozesse anbinden“ schrittweise aufgebaut. Konfiguration, Laufzeitverhalten und typische Fehlersignale werden miteinander verglichen. Der fertige Ablauf bleibt reproduzierbar und für weitere Projektphasen verwendbar.
- Artefaktannahme
- Provisionierungsprotokoll
- Versionskontrolle nach Neustart
- Schritt 7: Fehlerbilder und Nachweisführung behandeln
Im Mittelpunkt steht „Fehlerbilder und Nachweisführung behandeln“. Die zugehörigen Daten, Ressourcen und Zustandsübergänge werden sichtbar gemacht, anschließend praktisch verändert und danach gegen den erwarteten Sollzustand validiert.
- unvollständige Felder
- abweichende Build- und Laufzeitversion
- Rückverfolgung bis zum Buildauftrag
Praxisübungen
- Metadatenschema für zwei Boardvarianten erstellen
- Informationen aus bereitgestellten Images auslesen und vergleichen
- Freigabeprüfung mit positiven und negativen Beispielen aufbauen
- Produktionsprotokoll mit eindeutiger Artefaktidentität entwerfen
Methodik
Kurze Theorieblöcke werden unmittelbar mit Demonstrationen und geführten Übungen verbunden. Die Inhalte werden an einer vorbereiteten Referenzumgebung bearbeitet, sodass der Schwerpunkt auf sicherer Anwendung, Diagnose und wiederholbaren Arbeitsschritten liegt.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt. Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | BSP-Entwicklung, Release Engineering, Produktion, Qualitätssicherung, DevOps und technische Produktpflege. |
| Voraussetzungen: | Grundverständnis von barebox-Images, Buildsystemen und Versionsverwaltung. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
