Seminar Archi Technologie- und physische Architektur modellieren

Technische Plattformen, Deployments, Netzwerke und physische Strukturen werden als verständliche Betriebs- und Abhängigkeitssichten modelliert.

Das Seminar behandelt Knoten, Geräte, Systemsoftware, Technologie-Services, Artefakte, Netzwerke, Einrichtungen und physische Ressourcen. Deployment, Standards, Umgebungen, Ausfallwirkungen und Migration werden integriert analysiert.

Inhaltsverzeichnis

  1. Lernziele
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Kapitel 1: Technologie- und physische Architektur modellieren
  5. Kapitel 2: Deployment, technische Standards und Betriebsbilder
  6. Kapitel 3: Sichten und Viewpoints zielgerichtet aufbauen
  7. Kapitel 4: Ebenenübergreifende Beziehungen und Rückverfolgbarkeit
  8. Kapitel 5: Abhängigkeits-, Auswirkungs- und Pfadanalyse
  9. Kapitel 6: Plateaus, Lücken und Umsetzungsplanung
  10. Kapitel 7: Validator und systematische Qualitätsprüfung
  11. Praxisübungen

Lernziele

  • Technische Plattformen, Deployments, Netzwerke und physische Strukturen werden als verständliche Betriebs- und Abhängigkeitssichten modelliert.
  • Die behandelten Funktionen und Modellierungsmuster werden in einem zusammenhängenden Übungsmodell angewendet.
  • Qualitäts-, Dokumentations- und Wiederholbarkeitsanforderungen werden in jedem Arbeitsschritt berücksichtigt.

Zielgruppe

Technology Architects, Infrastructure Architects, Cloud Architects, Betriebsverantwortliche, Solution Architects und Enterprise Architects.

Voraussetzungen

ArchiMate-Grundkenntnisse und grundlegende Archi-Bedienung werden vorausgesetzt; Infrastrukturpraxis ist hilfreich.

Seminarinhalte

Kapitel 1: Technologie- und physische Architektur modellieren

Kapitelübersicht: Knoten, Geräte, Systemsoftware, Technologie-Services, Artefakte, Netzwerke, Einrichtungen und Materialien werden zu belastbaren Betriebsbildern verbunden.

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  1. Technischen Betrachtungsrahmen
  2. Knoten
  3. Artefakte den bereitstellenden oder ausführenden Strukturen zuordnen und Kommunikationspfade...
  4. Verfügbarkeit

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Technischen Betrachtungsrahmen, Umgebungen, Betriebsverantwortung und benötigte Abstraktionstiefe festlegen.
  2. Schritt 2: Knoten, Geräte, Systemsoftware und Technologie-Services voneinander abgrenzen und regelkonform verbinden.
  3. Schritt 3: Artefakte den bereitstellenden oder ausführenden Strukturen zuordnen und Kommunikationspfade nachvollziehbar darstellen.
  4. Schritt 4: Verfügbarkeit, Abhängigkeiten, Engpässe, Standardabweichungen und Modernisierungsbedarf in fokussierten Sichten prüfen.

Kapitel 2: Deployment, technische Standards und Betriebsbilder

Kapitelübersicht: Technische Bereitstellung wird von Softwareartefakten bis zu Plattformen und Kommunikationspfaden nachvollziehbar modelliert.

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  1. Umgebungen
  2. Artefakte
  3. Entwicklungs-
  4. Standardabweichungen

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Umgebungen, Standorte, Plattformen, Betriebsmodelle und relevante technische Standards erfassen.
  2. Schritt 2: Artefakte, Systemsoftware, Knoten, Geräte und Netzwerke mit den bereitgestellten Services verbinden.
  3. Schritt 3: Entwicklungs-, Test-, Abnahme- und Produktionszustände in getrennten oder vergleichenden Sichten darstellen.
  4. Schritt 4: Standardabweichungen, Engpässe, Ausfallwirkungen und Migrationsbedarf bewerten und dokumentieren.

Kapitel 3: Sichten und Viewpoints zielgerichtet aufbauen

Kapitelübersicht: Sichten werden aus Stakeholderfragen abgeleitet und so begrenzt, dass sie eine konkrete Entscheidung unterstützen.

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  1. Stakeholder
  2. Einen passenden Viewpoint wählen und die dafür relevanten Konzepte aus dem Modellbaum zusamm...
  3. Layout
  4. Die Sicht gegen die Ausgangsfrage testen und nicht benötigte Inhalte konsequent entfernen

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Stakeholder, Entscheidung, Informationsbedarf und gewünschte Detailtiefe vor der Diagrammerstellung festhalten.
  2. Schritt 2: Einen passenden Viewpoint wählen und die dafür relevanten Konzepte aus dem Modellbaum zusammenstellen.
  3. Schritt 3: Layout, Gruppierung, Beschriftung und visuelle Hervorhebung auf eine eindeutige Leserichtung ausrichten.
  4. Schritt 4: Die Sicht gegen die Ausgangsfrage testen und nicht benötigte Inhalte konsequent entfernen.

Kapitel 4: Ebenenübergreifende Beziehungen und Rückverfolgbarkeit

Kapitelübersicht: Strategische, fachliche, anwendungsbezogene und technische Konzepte werden zu einer belastbaren Wirkungskette verbunden.

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  1. Eine konkrete Fragestellung auswählen
  2. Realisierungs-
  3. Vom Treiber beziehungsweise Ziel über Fähigkeiten und Services bis zu Anwendungen und Techno...
  4. Abkürzungen

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Eine konkrete Fragestellung auswählen, die mindestens drei Architekturebenen und einen Veränderungsbezug umfasst.
  2. Schritt 2: Realisierungs-, Serving-, Access-, Assignment- und Einflussbeziehungen semantisch passend einsetzen.
  3. Schritt 3: Vom Treiber beziehungsweise Ziel über Fähigkeiten und Services bis zu Anwendungen und Technologie rückverfolgen.
  4. Schritt 4: Abkürzungen, unbegründete Beziehungen und Lücken in der Kette erkennen und mit fachlichen Nachweisen korrigieren.

Kapitel 5: Abhängigkeits-, Auswirkungs- und Pfadanalyse

Kapitelübersicht: Modellbeziehungen werden genutzt, um Ursachen, Auswirkungen, kritische Ketten und strukturelle Risiken systematisch zu untersuchen.

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  1. Analysefrage
  2. Direkte und indirekte Abhängigkeiten mit Navigator
  3. Kritische Pfade
  4. Analysebefund mit Modellverantwortlichen validieren und als überprüfbare Entscheidungsaussag...

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Analysefrage, Startkonzepte, Beziehungstypen, Richtung und maximale Untersuchungstiefe festlegen.
  2. Schritt 2: Direkte und indirekte Abhängigkeiten mit Navigator, Visualiser und fokussierten Sichten nachvollziehen.
  3. Schritt 3: Kritische Pfade, gemeinsame Abhängigkeiten, Zyklen, Single Points of Failure und nicht begründete Verbindungen markieren.
  4. Schritt 4: Analysebefund mit Modellverantwortlichen validieren und als überprüfbare Entscheidungsaussage dokumentieren.

Kapitel 6: Plateaus, Lücken und Umsetzungsplanung

Kapitelübersicht: Architekturveränderungen werden als nachvollziehbare Abfolge stabiler Zustände und realisierbarer Arbeitspakete geplant.

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  1. Ist-Plateau
  2. Lücken zwischen den Plateaus nach Fähigkeit
  3. Arbeitspakete
  4. Sequenz

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Ist-Plateau, Ziel-Plateau und erforderliche Zwischenzustände mit eindeutigen Gültigkeitsbedingungen definieren.
  2. Schritt 2: Lücken zwischen den Plateaus nach Fähigkeit, Prozess, Anwendung, Daten und Technologie klassifizieren.
  3. Schritt 3: Arbeitspakete, Lieferobjekte, Abhängigkeiten und Meilensteine zur Schließung der Lücken modellieren.
  4. Schritt 4: Sequenz, Parallelität, Risiken und Nutzenbeitrag prüfen und die Roadmap für die Steuerung verdichten.

Kapitel 7: Validator und systematische Qualitätsprüfung

Kapitelübersicht: Automatische Prüfungen und fachliche Reviews werden zu einem belastbaren Qualitätssicherungsverfahren verbunden.

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  1. Prüfumfang
  2. Den Validator ausführen
  3. Fehler schrittweise beheben
  4. Eine Review-Checkliste für Benennung

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Prüfumfang, Qualitätskriterien und zulässige Ausnahmen für Modell, Sichten, Beziehungen und Eigenschaften festlegen.
  2. Schritt 2: Den Validator ausführen, Meldungen nach Ursache und Auswirkung klassifizieren und Fehlalarme von echten Defekten trennen.
  3. Schritt 3: Fehler schrittweise beheben, danach erneut validieren und die Veränderung der Befundlage nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Eine Review-Checkliste für Benennung, Semantik, Lesbarkeit, Vollständigkeit und Freigabestatus anwenden.

Praxisübungen

  • Eine mehrstufige technische Plattform mit Services, Knoten und Systemsoftware modellieren.
  • Anwendungsartefakte auf Umgebungen und Infrastrukturkomponenten abbilden.
  • Ausfallwirkungen und Migrationsbedarf über technische Abhängigkeitspfade analysieren.

Alle Übungen werden an einem konsistenten Arbeitsmodell ausgeführt. Zwischenergebnisse werden geprüft, korrigiert und in einem nachvollziehbaren Modellstand gespeichert.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Technology Architects, Infrastructure Architects, Cloud Architects, Betriebsverantwortliche, Solution Architects und Enterprise Architects.
Voraussetzungen: ArchiMate-Grundkenntnisse und grundlegende Archi-Bedienung werden vorausgesetzt; Infrastrukturpraxis ist hilfreich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, angeleitete Schritt-für-Schritt-Übungen und Praxisfälle am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Durchführung mit Trainer vor Ort; Webinar nur bei ausdrücklicher Beauftragung
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
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Zürich 2 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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