Seminar Archi Datenimport, Austauschformate und Modellmigration

Externe Daten und Modelle werden kontrolliert importiert, migriert und nach dem Transfer vollständig geprüft.

CSV-Verarbeitung, standardisierte Austauschdateien, Eigenschaftsschemata, Identitäten, Modellbaumstruktur und Validierung werden zu einem wiederholbaren Migrationsverfahren verbunden. Typische Informationsverluste und Dubletten werden früh erkannt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Lernziele
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Kapitel 1: CSV-Import und CSV-Export
  5. Kapitel 2: Austauschformat und Modellmigration
  6. Kapitel 3: Eigenschaften, Dokumentation und Spezialisierungen
  7. Kapitel 4: Modelle, Ordner und Wiederverwendung organisieren
  8. Kapitel 5: Validator und systematische Qualitätsprüfung
  9. Kapitel 6: Architekturdokumentation und Ausgabepaket
  10. Kapitel 7: Betriebssicherheit, Sicherung und Wiederanlauf
  11. Praxisübungen

Lernziele

  • Externe Daten und Modelle werden kontrolliert importiert, migriert und nach dem Transfer vollständig geprüft.
  • Die behandelten Funktionen und Modellierungsmuster werden in einem zusammenhängenden Übungsmodell angewendet.
  • Qualitäts-, Dokumentations- und Wiederholbarkeitsanforderungen werden in jedem Arbeitsschritt berücksichtigt.

Zielgruppe

Tool-Migrationsteams, Enterprise Architects, Datenverantwortliche, Modellmanager und Integrationsspezialisten.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in Archi sowie sicherer Umgang mit Tabellen- und Dateiformaten werden vorausgesetzt.

Seminarinhalte

Kapitel 1: CSV-Import und CSV-Export

Kapitelübersicht: Tabellarische Daten werden kontrolliert zwischen Archi und externen Arbeitsabläufen ausgetauscht, ohne Modellintegrität zu verlieren.

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  1. Spalten
  2. Einen kleinen
  3. Daten in einer Kopie des Zielmodells importieren
  4. Fehlerhafte Zeilen korrigieren

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Spalten, Kennungen, Zeichenkodierung, Trennzeichen und erlaubte Werte für Elemente, Beziehungen und Eigenschaften definieren.
  2. Schritt 2: Einen kleinen, geprüften Musterbestand exportieren und daraus eine belastbare Importvorlage ableiten.
  3. Schritt 3: Daten in einer Kopie des Zielmodells importieren, Protokolle auswerten und Identitäten sowie Beziehungen kontrollieren.
  4. Schritt 4: Fehlerhafte Zeilen korrigieren, den Import wiederholen und einen Abgleich zwischen Quelltabelle und Modell durchführen.

Kapitel 2: Austauschformat und Modellmigration

Kapitelübersicht: Modelle werden über standardisierte Austauschdateien zwischen Werkzeugen oder Versionen übertragen und anschließend fachlich verifiziert.

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  1. Quell- und Zielumfang
  2. Eine Austauschdatei aus einem repräsentativen Teilmodell erzeugen und separat versioniert ab...
  3. Die Datei in ein leeres Prüfmodell importieren und Struktur
  4. Abweichungen dokumentieren

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Quell- und Zielumfang, unterstützte Konzepte, Sichten, Eigenschaften, Spezialisierungen und mögliche Verluste erfassen.
  2. Schritt 2: Eine Austauschdatei aus einem repräsentativen Teilmodell erzeugen und separat versioniert ablegen.
  3. Schritt 3: Die Datei in ein leeres Prüfmodell importieren und Struktur, Beziehungen, Diagramme sowie Metadaten vergleichen.
  4. Schritt 4: Abweichungen dokumentieren, Korrekturregeln festlegen und erst danach die vollständige Migration ausführen.

Kapitel 3: Eigenschaften, Dokumentation und Spezialisierungen

Kapitelübersicht: Strukturierte Zusatzinformationen werden einheitlich gepflegt, damit Modelle filterbar, auswertbar und dokumentierbar werden.

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  1. Ein kontrolliertes Eigenschaftsschema mit Namen
  2. Beschreibungen und Eigenschaften an mehreren ausgewählten Konzepten konsistent erfassen und...
  3. Spezialisierungen nur für fachlich stabile Untertypen anlegen und mit klaren Benennungs- und...
  4. Pflichtangaben

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Ein kontrolliertes Eigenschaftsschema mit Namen, Datentypen, erlaubten Werten und Verantwortlichkeiten definieren.
  2. Schritt 2: Beschreibungen und Eigenschaften an mehreren ausgewählten Konzepten konsistent erfassen und aktualisieren.
  3. Schritt 3: Spezialisierungen nur für fachlich stabile Untertypen anlegen und mit klaren Benennungs- und Symbolregeln versehen.
  4. Schritt 4: Pflichtangaben, uneinheitliche Werte und unkontrollierte Spezialisierungen anhand einer Prüfliste bereinigen.

Kapitel 4: Modelle, Ordner und Wiederverwendung organisieren

Kapitelübersicht: Der Modellbaum wird als fachliches Repository strukturiert, damit Konzepte auffindbar, wiederverwendbar und über Sichten hinweg konsistent bleiben.

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  1. Eine Ordnungslogik nach Domäne
  2. Vorhandene Elemente im Modellbaum suchen
  3. Ordner
  4. Mit Such-

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Eine Ordnungslogik nach Domäne, Ebene, Lebenszyklus und Verantwortungsbereich entwerfen.
  2. Schritt 2: Vorhandene Elemente im Modellbaum suchen, erkennen und statt unnötiger Dubletten in weiteren Sichten wiederverwenden.
  3. Schritt 3: Ordner, Sichten und Konzepte umbenennen oder verschieben, ohne die fachliche Bedeutung und Querverweise zu verlieren.
  4. Schritt 4: Mit Such-, Sortier- und Prüfregeln verwaiste, doppelte oder falsch eingeordnete Objekte identifizieren.

Kapitel 5: Validator und systematische Qualitätsprüfung

Kapitelübersicht: Automatische Prüfungen und fachliche Reviews werden zu einem belastbaren Qualitätssicherungsverfahren verbunden.

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  1. Prüfumfang
  2. Den Validator ausführen
  3. Fehler schrittweise beheben
  4. Eine Review-Checkliste für Benennung

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Prüfumfang, Qualitätskriterien und zulässige Ausnahmen für Modell, Sichten, Beziehungen und Eigenschaften festlegen.
  2. Schritt 2: Den Validator ausführen, Meldungen nach Ursache und Auswirkung klassifizieren und Fehlalarme von echten Defekten trennen.
  3. Schritt 3: Fehler schrittweise beheben, danach erneut validieren und die Veränderung der Befundlage nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Eine Review-Checkliste für Benennung, Semantik, Lesbarkeit, Vollständigkeit und Freigabestatus anwenden.

Kapitel 6: Architekturdokumentation und Ausgabepaket

Kapitelübersicht: Modelle, Beschreibungen, Sichten und Berichte werden zu einer prüfbaren Dokumentation mit eindeutigen Ständen zusammengeführt.

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  1. Dokumentationszweck
  2. Beschreibungen
  3. Ein Ausgabepaket aus freigegebenen Sichten
  4. Vollständigkeit

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Dokumentationszweck, Empfänger, Pflichtbestandteile, Freigabeweg und Ablagekonvention festlegen.
  2. Schritt 2: Beschreibungen, Eigenschaften, Legenden, Titel und Sichtkommentare auf Konsistenz und Verständlichkeit prüfen.
  3. Schritt 3: Ein Ausgabepaket aus freigegebenen Sichten, Tabellen und Berichten mit eindeutiger Versionskennzeichnung erzeugen.
  4. Schritt 4: Vollständigkeit, Querverweise, Lesbarkeit und Reproduzierbarkeit anhand einer Abnahmecheckliste kontrollieren.

Kapitel 7: Betriebssicherheit, Sicherung und Wiederanlauf

Kapitelübersicht: Modelldateien, Erweiterungen und Arbeitsstände werden gegen Verlust, Fehlbedienung und unkontrollierte Veränderung abgesichert.

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  1. Speicherorte
  2. Manuelle und automatisierte Sicherungen für lokale Dateien beziehungsweise Repository-Arbeit...
  3. Wiederherstellung einer Modellkopie testen und Integrität
  4. Störungsablauf

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Speicherorte, Zugriffsrechte, Schutzbedarf, Sicherungsintervall und Aufbewahrungsdauer festlegen.
  2. Schritt 2: Manuelle und automatisierte Sicherungen für lokale Dateien beziehungsweise Repository-Arbeitsstände einrichten.
  3. Schritt 3: Wiederherstellung einer Modellkopie testen und Integrität, Dateiversion sowie letzte freigegebene Änderung kontrollieren.
  4. Schritt 4: Störungsablauf, Verantwortlichkeiten und Nachweis der Wiederanlaufprobe kompakt dokumentieren.

Praxisübungen

  • Eine belastbare CSV-Importvorlage aus einem Musterexport entwickeln.
  • Ein Teilmodell über eine Austauschdatei migrieren und systematisch vergleichen.
  • Dubletten, fehlende Beziehungen und Eigenschaftsabweichungen nach dem Import bereinigen.

Alle Übungen werden an einem konsistenten Arbeitsmodell ausgeführt. Zwischenergebnisse werden geprüft, korrigiert und in einem nachvollziehbaren Modellstand gespeichert.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Tool-Migrationsteams, Enterprise Architects, Datenverantwortliche, Modellmanager und Integrationsspezialisten.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Archi sowie sicherer Umgang mit Tabellen- und Dateiformaten werden vorausgesetzt.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, angeleitete Schritt-für-Schritt-Übungen und Praxisfälle am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Durchführung mit Trainer vor Ort; Webinar nur bei ausdrücklicher Beauftragung
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Bern 2 Tage
Luzern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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Sankt Gallen 2 Tage
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