Seminar AnyDesk Ultimate On-Premises – REST-API, Automatisierung und Systemintegration

Seminar / Training

Das Seminar entwickelt sichere und wartbare Automatisierungen rund um die im konkreten AnyDesk-Ultimate-Umfang verfügbare REST-API.

Nach Capability- und Endpunktprüfung werden Authentisierung, Datenmodell, Client- und Sitzungsinventar, Adressbuch- oder Verwaltungsworkflows, ITSM-, CMDB-, SIEM- und Reporting-Anbindungen, Fehlerbehandlung, Tests und Betrieb umgesetzt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Einordnung und Lernziele
  2. Zielgruppe und Voraussetzungen
  3. API-Umfang und Integrationsziel bestimmen
  4. Authentisierung und Geheimnisverwaltung absichern
  5. Datenmodell und Zuordnungen verstehen
  6. Bestands- und Reporting-Automatisierung aufbauen
  7. Automatisierte Verwaltungsabläufe gestalten
  8. ITSM, CMDB, SIEM und Reporting anbinden
  9. Fehlerbehandlung, Begrenzung und Beobachtbarkeit umsetzen
  10. Integration testen, freigeben und betreiben
  11. Praxisübungen und Checklisten

Einordnung und Lernziele

Die Inhalte werden an einer kontrollierten Labor- oder Demonstrationsumgebung nachvollzogen. Version, Plattform und freigeschalteter Ultimate-Umfang werden vor produktiven Änderungen geprüft.

  • Verfügbaren API-Umfang und geeignete Integrationsfälle belastbar bestimmen.
  • Technische Authentisierung und Geheimnisse nach Minimalprinzip absichern.
  • AnyDesk-Objekte korrekt auf CMDB-, Ticket- oder Reportingdaten abbilden.
  • Automatisierte Lese- und Schreibworkflows fehlertolerant gestalten.
  • Integration mit Vertragstests, Monitoring, Rückfall und Betriebsdokumentation freigeben.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Systemintegration, DevOps, Automatisierung, Anwendungsentwicklung, ITSM- und CMDB-Verantwortliche, Reporting und technische Administration.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse von REST, HTTP, JSON, Skript- oder Programmiersprache, Authentisierung und den anzubindenden Zielsystemen.

Seminarinhalte

1. API-Umfang und Integrationsziel bestimmen

  1. Schritt 1: Verfügbarkeit der REST-API im konkreten Ultimate-Umfang und die aktuelle Dokumentation im Verwaltungsbereich prüfen.
  2. Schritt 2: Verfügbare Ressourcen und Operationen für Clients, Sitzungen, Adressbücher, Lizenz- oder Verwaltungsdaten inventarisieren.
  3. Schritt 3: Nur fachlich notwendige Lese- und Schreibvorgänge in den Integrationsumfang aufnehmen.
  4. Schritt 4: Quellsystem, Zielsystem, Datenverantwortung, Aktualität und Fehlerfolgen je Datenfluss festlegen.
  5. Schritt 5: Einen kleinen, messbaren ersten Anwendungsfall für den Pilot auswählen.

2. Authentisierung und Geheimnisverwaltung absichern

  1. Schritt 1: Unterstütztes Authentisierungsverfahren und benötigte Berechtigungen anhand der bereitgestellten API-Dokumentation bestimmen.
  2. Schritt 2: Technisches Konto oder Token nach Minimalprinzip einrichten und personenbezogene Adminzugänge vermeiden.
  3. Schritt 3: Geheimnisse verschlüsselt in einem Secret Store ablegen und nicht in Quellcode, Logdateien oder Skripten ausgeben.
  4. Schritt 4: Rotation, Sperrung, Ablauf, Notfallwechsel und Verantwortlichkeiten definieren.
  5. Schritt 5: Unberechtigten Zugriff und abgelaufenes Geheimnis mit Negativtests prüfen.

3. Datenmodell und Zuordnungen verstehen

  1. Schritt 1: IDs, Aliase, Clientdatensätze, Sitzungen, Zeitstempel, Statuswerte und Adressbuchobjekte fachlich einordnen.
  2. Schritt 2: Eindeutige Schlüssel und Zuordnungen zu CMDB-, Benutzer-, Geräte- oder Ticketobjekten festlegen.
  3. Schritt 3: Zeitzonen, Datentypen, leere Werte, Pagination und Filterverhalten in Testabfragen untersuchen.
  4. Schritt 4: Datenminimierung und Aufbewahrung bereits im Integrationsdesign berücksichtigen.
  5. Schritt 5: Mappingtabelle mit Quelle, Zielfeld, Transformation und Fehlerregel erstellen.

4. Bestands- und Reporting-Automatisierung aufbauen

  1. Schritt 1: Client- oder Gerätedaten regelmäßig abrufen und mit dem erwarteten Sollbestand vergleichen.
  2. Schritt 2: Veraltete, unbekannte, doppelte oder lange inaktive Einträge kennzeichnen.
  3. Schritt 3: Sitzungsdaten für Betriebskennzahlen, Abrechnung oder Compliance nur im erforderlichen Umfang verarbeiten.
  4. Schritt 4: Berichte mit Zeitstempel, Datenstand und nachvollziehbarer Filterlogik erzeugen.
  5. Schritt 5: Abweichungen als Ticket oder Prüfaufgabe an den zuständigen Prozess übergeben.

5. Automatisierte Verwaltungsabläufe gestalten

  1. Schritt 1: Geeignete Abläufe wie Bestandsabgleich, Adressbuchpflege, Sitzungsreport oder Offboarding auswählen.
  2. Schritt 2: Vorbedingungen, API-Aufruf, Validierung, Rückmeldung und Rückfall als vollständigen Workflow modellieren.
  3. Schritt 3: Schreibende Aktionen mit Freigabe, Idempotenz und Schutz vor Massenfehlern versehen.
  4. Schritt 4: Test- und Produktivumgebung sowie technische Konten strikt trennen.
  5. Schritt 5: Jeden Lauf mit Korrelations-ID, Ergebnis und Fehlerdetails protokollieren.

6. ITSM, CMDB, SIEM und Reporting anbinden

  1. Schritt 1: Verantwortliches Zielsystem und führende Datenquelle für jeden Integrationsfall festlegen.
  2. Schritt 2: Sitzungs- oder Clientinformationen so anreichern, dass Tickets und Geräte eindeutig zugeordnet werden.
  3. Schritt 3: Sicherheitsrelevante Ereignisse oder Abweichungen nach festgelegten Kriterien an Monitoring oder SIEM übergeben.
  4. Schritt 4: Datenschutz, Löschfristen und Zugriffsrechte auch in nachgelagerten Systemen durchsetzen.
  5. Schritt 5: Ende-zu-Ende-Test vom API-Aufruf bis zur fachlichen Reaktion durchführen.

7. Fehlerbehandlung, Begrenzung und Beobachtbarkeit umsetzen

  1. Schritt 1: HTTP-Status, Zeitüberschreitung, Netzwerkfehler, ungültige Daten und Berechtigungsfehler getrennt behandeln.
  2. Schritt 2: Wiederholungen mit Backoff, Obergrenzen und Idempotenz ausführen, statt unkontrollierte Endlosschleifen zu erzeugen.
  3. Schritt 3: Pagination, mögliche Limits und große Datenmengen im Lasttest berücksichtigen.
  4. Schritt 4: Metriken für Laufzeit, Erfolgsquote, Fehlerklassen und Datenalter überwachen.
  5. Schritt 5: Bei Schreibfehlern eine sichere Kompensation oder manuelle Nachbearbeitung vorsehen.

8. Integration testen, freigeben und betreiben

  1. Schritt 1: Vertragstests gegen die tatsächlich verwendete API-Version und Beispielantworten aufbauen.
  2. Schritt 2: Berechtigungs-, Datenschutz-, Last-, Fehler- und Rückfalltests durchführen.
  3. Schritt 3: Deployment mit Konfiguration, Geheimnissen und Monitoring reproduzierbar gestalten.
  4. Schritt 4: Änderungen der API-Dokumentation oder Appliance-Version in einen Kompatibilitätscheck überführen.
  5. Schritt 5: Betriebsdokumentation, Verantwortlichkeiten und Abschaltmöglichkeit vor Produktivstart bereitstellen.

Praxisübungen und Checklisten

  • Inventarisierung der tatsächlich verfügbaren API-Ressourcen und Berechtigungen.
  • Umsetzung eines sicheren Lese-Workflows für Client- oder Sitzungsdaten.
  • Erstellung eines Bestandsabgleichs mit CMDB oder eines Ticket- beziehungsweise Reporting-Piloten.
  • Simulation von Tokenablauf, Netzwerkfehler, ungültigen Daten und sicherer Wiederholung.

Zu den Übungen gehören dokumentierte Sollwerte, Prüfschritte, Negativtests und Rückfallpunkte. Verwendet werden neutrale Beispielwerte; produktive Kennwörter, Schlüssel und personenbezogene Daten werden nicht in die Seminarunterlagen übernommen.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Systemintegration, DevOps, Automatisierung, Anwendungsentwicklung, ITSM- und CMDB-Verantwortliche, Reporting und technische Administration.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse von REST, HTTP, JSON, Skript- oder Programmiersprache, Authentisierung und den anzubindenden Zielsystemen.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfiguration, praktische Übungen und dokumentierte Prüfungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.

Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Bern 2 Tage
Luzern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Nach oben
Seminare als Stream SRI zertifiziert
© 2026 www.seminar-experts.ch All rights reserved.  | Kontakt | Impressum | Nach oben