Seminar Actian Data Intelligence (Zeenea) – Einführung, Use-Case-Design und Rollout

Das Seminar führt von einer strategischen Ausgangslage zu einem umsetzbaren Einführungsplan für Actian Data Intelligence und Zeenea. Use Cases werden bewertet, Zielgruppen und Quellen priorisiert, Mindestmetadaten und Rollen festgelegt, Pilot und Rollout-Wellen geplant sowie Architektur, Governance, Adoption und Messung in einem gemeinsamen Programmrahmen koordiniert.

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Seminarinhalte
  • Praxisübungen
  • Methodik
  • 1. Ausgangslage und strategischer Auftrag
  • 2. Use-Case-Kandidaten identifizieren
  • 3. Nutzen und Priorität bewerten
  • 4. Zielgruppen und Nutzerreisen
  • 5. Pilot-Scope und Datenquellen
  • 6. Metamodell und Mindestmetadaten
  • 7. Rollen, Governance und Arbeitsabläufe
  • 8. Technische Architektur und Integrationsplan
  • 9. Adoption, Kommunikation und Befähigung
  • 10. Pilotdurchführung und Abnahme
  • 11. Rollout-Wellen und Skalierung
  • 12. Kennzahlen und Programmsteuerung

Zielsetzung

  • Geschäftsprobleme in klar abgegrenzte Datenkatalog-Use-Cases übersetzen
  • Nutzen, Machbarkeit, Risiko und Abhängigkeiten systematisch bewerten
  • Pilot-Scope, Datenquellen, Metamodell und Rollen realistisch zuschneiden
  • Arbeitsströme für Technik, Governance, Inhalte und Adoption koordinieren
  • Rollout-Wellen mit Eintritts-, Abnahme- und Skalierungskriterien planen
  • Kennzahlen, Entscheidungsstruktur und kontinuierliche Steuerung etablieren

Zielgruppe

Programm- und Projektleitungen, Product Owner, Chief Data Office, Data Governance, Enterprise- und Data Architects, Plattformteams, Change Management und Fachbereichsvertretungen.

Voraussetzungen

Grundverständnis zu Datenkatalog, Data Governance oder Datenplattformen. Ein geplantes oder laufendes Einführungsvorhaben ist für die Übungen ideal.

Seminarinhalte

  1. 1. Ausgangslage und strategischer Auftrag

    1. Schritt 1: Probleme, Ziele, Stakeholder und bestehende Dateninitiativen erfassen
    2. Schritt 2: Erwartungen an Katalog, Governance, Marketplace und AI-Kontext trennen
    3. Schritt 3: Scope, Nicht-Ziele und Entscheidungsgremien festlegen

    Praxis: Ein kompakter Programmauftrag wird aus einer Fallbeschreibung abgeleitet.

  2. 2. Use-Case-Kandidaten identifizieren

    1. Schritt 1: Discovery, Glossar, Lineage, Compliance, Datenprodukte und Qualität als Muster einordnen
    2. Schritt 2: Nutzer, Entscheidung, Datenobjekte und gewünschten Prozess je Use Case beschreiben
    3. Schritt 3: Technische Funktion von organisatorischer Veränderung unterscheiden

    Praxis: Eine Longlist von Use Cases wird mit standardisierten Steckbriefen aufgebaut.

  3. 3. Nutzen und Priorität bewerten

    1. Schritt 1: Geschäftswert, Nutzerreichweite, Risiko, Datenreife und Implementierungsaufwand bewerten
    2. Schritt 2: Quick Wins, strategische Enabler und Abhängigkeiten sichtbar machen
    3. Schritt 3: Portfolioentscheidungen anhand transparenter Kriterien treffen

    Praxis: Eine gewichtete Use-Case-Matrix wird angewendet und diskutiert.

  4. 4. Zielgruppen und Nutzerreisen

    1. Schritt 1: Consumer, Steward, Owner, Engineer und Administration nach Aufgaben segmentieren
    2. Schritt 2: Ist-Friktionen und Soll-Nutzerreisen vom Bedarf bis zur Entscheidung modellieren
    3. Schritt 3: Messbare Adoptions- und Serviceziele je Rolle definieren

    Praxis: Eine End-to-End-Nutzerreise für Data Discovery wird erstellt.

  5. 5. Pilot-Scope und Datenquellen

    1. Schritt 1: Domäne, Quellsysteme, Objektarten und Datenvolumen realistisch begrenzen
    2. Schritt 2: Wert, technische Anschlussfähigkeit und Stewardship-Kapazität gemeinsam berücksichtigen
    3. Schritt 3: Eintritts- und Abnahmekriterien für Quellen festlegen

    Praxis: Ein Pilot-Scope mit begründeter Quellenpriorisierung wird entworfen.

  6. 6. Metamodell und Mindestmetadaten

    1. Schritt 1: Objekttypen, Eigenschaften, Beziehungen und Status aus Use Cases ableiten
    2. Schritt 2: Automatisch gescannte und manuell gepflegte Metadaten abgrenzen
    3. Schritt 3: Mindeststandard und Qualitätskriterien für den Pilot definieren

    Praxis: Ein minimal tragfähiges Katalogmodell wird aufgebaut.

  7. 7. Rollen, Governance und Arbeitsabläufe

    1. Schritt 1: Ownership, Stewardship, Administration und technische Zuständigkeit festlegen
    2. Schritt 2: Dokumentation, Review, Freigabe und Issue Management als Prozesse gestalten
    3. Schritt 3: Entscheidungsrechte und Eskalation in Gremien verankern

    Praxis: Ein Rollen- und Prozessmodell für Pilotbetrieb wird erstellt.

  8. 8. Technische Architektur und Integrationsplan

    1. Schritt 1: Scanner, Konnektoren, Identität, APIs und Umgebungen im Zielbild verorten
    2. Schritt 2: Netzwerk, Sicherheit, Berechtigungen und Betriebsanforderungen berücksichtigen
    3. Schritt 3: Technische Arbeitspakete, Tests und Abhängigkeiten strukturieren

    Praxis: Ein High-Level-Lösungsdesign mit Implementierungsreihenfolge wird skizziert.

  9. 9. Adoption, Kommunikation und Befähigung

    1. Schritt 1: Wertversprechen, Champions, Training, Support und Feedbackwege planen
    2. Schritt 2: Nutzeraktivierung mit verfügbaren Inhalten und funktionierenden Prozessen synchronisieren
    3. Schritt 3: Kommunikation nach Pilot, Rollout und Verstetigung gliedern

    Praxis: Ein rollenbasierter Enablement- und Kommunikationsplan wird entwickelt.

  10. 10. Pilotdurchführung und Abnahme

    1. Schritt 1: Backlog, Sprint- oder Phasenplanung und regelmäßige Reviews organisieren
    2. Schritt 2: Funktion, Metadatenqualität, Nutzererlebnis und Betriebsfähigkeit testen
    3. Schritt 3: Abnahmekriterien, offene Punkte und Entscheidung zur Skalierung festhalten

    Praxis: Ein Pilot-Abnahmeplan mit Testfällen und Entscheidungslogik wird erstellt.

  11. 11. Rollout-Wellen und Skalierung

    1. Schritt 1: Domänen, Quellen und Zielgruppen in kontrollierte Wellen bringen
    2. Schritt 2: Golden Paths, Templates, Onboarding und Support standardisieren
    3. Schritt 3: Kapazität, Governance-Reife und technische Grenzen in der Skalierung berücksichtigen

    Praxis: Eine 6-Monats-Rollout-Roadmap mit Wellen und Gates wird geplant.

  12. 12. Kennzahlen und Programmsteuerung

    1. Schritt 1: Fortschritt, Abdeckung, Nutzung, Qualität, Durchlaufzeit und Nutzen messen
    2. Schritt 2: Risiken, Entscheidungen und Abhängigkeiten transparent berichten
    3. Schritt 3: Inspect-and-Adapt-Zyklen und Nutzenrealisierung verankern

    Praxis: Ein Steuerungsdashboard und eine Review-Agenda werden entworfen.

Praxisübungen

  1. Programmauftrag und Use-Case-Longlist
  2. Gewichtete Priorisierungsmatrix
  3. Pilot-Scope, Quellenliste und Mindestmetadatenmodell
  4. Rollen-, Prozess- und Architekturentwurf
  5. Enablement- und Pilot-Abnahmeplan
  6. Rollout-Roadmap mit Kennzahlen und Gates

Methodik

Canvas, Priorisierung, Nutzerreisen, Architektur- und Governance-Workshops führen zu einem vollständigen Pilot- und Rollout-Plan.

Fachbereichsleitung / Trainerteam / Kontakt

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Programm- und Projektleitungen, Product Owner, Chief Data Office, Data Governance, Enterprise- und Data Architects, Plattformteams, Change Management und Fachbereichsvertretungen.
Voraussetzungen: Grundverständnis zu Datenkatalog, Data Governance oder Datenplattformen. Ein geplantes oder laufendes Einführungsvorhaben ist für die Übungen ideal.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachimpulse, Demonstrationen, praktische Übungen, Fallstudien und Arbeitsvorlagen
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
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Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
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