Seminar Squidex – Testing, Qualitätssicherung und CI/CD

Qualität in einer Headless-CMS-Lösung umfasst mehr als Frontendtests. Schemas, Content-Verträge, Berechtigungen, Referenzen, Assets, Automatisierungen, Migrationen, API-Verhalten und Deployment müssen gemeinsam abgesichert werden.

Das Seminar entwickelt eine gestufte Teststrategie und integriert sie in eine CI/CD-Pipeline. Reproduzierbare Testdaten, Contract-Tests, Konfigurationsprüfung, End-to-End-Abläufe, Security-Checks, Performance-Smokes und kontrollierte Releases bilden ein zusammenhängendes Qualitätsnetz.

Zielgruppe

Entwickler, QA-Engineers, DevOps-Teams, Content-Architekten und technische Projektleiter für qualitätsgesicherte Squidex-Lösungen

Voraussetzungen

Erfahrung mit automatisierten Tests, Git und CI/CD; Grundkenntnisse zu Squidex-Schemas, APIs und einer Programmiersprache

Seminarziele

  • Risiken in Content-Modell, API, Frontend, Automation und Betrieb testbar machen.
  • Unit-, Contract-, Integrations- und End-to-End-Tests sinnvoll schneiden.
  • Testdaten und Schulungsumgebungen reproduzierbar bereitstellen.
  • Schema-, Berechtigungs-, Migrations- und Performanceprüfungen automatisieren.
  • CI/CD-Gates, Staging-Abnahme, Rollback und Qualitätsnachweise etablieren.

Inhaltsübersicht

  1. Zielgruppe und Voraussetzungen
  2. Seminarziele
  3. Teststrategie und Risikomodell
  4. Schema- und Content-Vertragstests
  5. API-, Berechtigungs- und Integrationstests
  6. Testdaten und isolierte Umgebungen
  7. End-to-End-, Migrations- und Performance-Smokes
  8. CI/CD-Gates, Release und Rollback
  9. Praxisprojekt und Abnahme

1. Teststrategie und Risikomodell

Dieser Themenblock verbindet fachliche Entscheidung, konkrete Konfiguration und überprüfbare Abnahme. Die Schritte werden an einer durchgängigen Beispiel-App umgesetzt und mit geeigneten Positiv- und Negativfällen kontrolliert.

Schrittweises Vorgehen

  1. Kritische Benutzerreisen, Datenverträge und Betriebsfunktionen inventarisieren.
  2. Auswirkungen und Eintrittswahrscheinlichkeit möglicher Fehler bewerten.
  3. Teststufen nach schnell, isoliert, integriert und produktionsnah ordnen.
  4. Verantwortung und Abnahmekriterien je Teststufe festlegen.
  5. Nicht automatisierbare Prüfungen mit klarer Stichprobe dokumentieren.

Prüfpunkte

  • Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
  • Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
  • Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.

2. Schema- und Content-Vertragstests

Der Abschnitt wird als vollständiger Arbeitsablauf bearbeitet: Ausgangslage erfassen, Zielzustand festlegen, Konfiguration umsetzen, Verhalten testen und die betriebliche beziehungsweise redaktionelle Übergabe dokumentieren.

Schrittweises Vorgehen

  1. Erwartete Schemas, Felder, Typen und Validierungen maschinenlesbar festlegen.
  2. Kompatible und brechende Schemaänderungen erkennen.
  3. Repräsentative gültige und ungültige Content-Fixtures pflegen.
  4. Referenzen, Lokalisierungen und Pflichtfelder automatisiert prüfen.
  5. Vertragstest als frühes Pipeline-Gate ausführen.

Prüfpunkte

  • Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
  • Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
  • Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.

3. API-, Berechtigungs- und Integrationstests

Die Inhalte werden nicht isoliert demonstriert. Jede Entscheidung wird anhand von Auswirkungen auf Redaktion, API, Sicherheit, Betrieb und spätere Änderungen bewertet und anschließend praktisch validiert.

Schrittweises Vorgehen

  1. REST- und GraphQL-Abfragen gegen feste Erwartungen testen.
  2. Pagination, Filter, Suche und Fehlerantworten abdecken.
  3. Rollen und Clients mit Positiv- sowie Negativfällen prüfen.
  4. Webhooks und Automatisierungen mit kontrollierten Testempfängern ausführen.
  5. Timeouts, Wiederholungen und Mehrfachzustellung simulieren.

Prüfpunkte

  • Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
  • Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
  • Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.

4. Testdaten und isolierte Umgebungen

Im Mittelpunkt steht ein reproduzierbares Vorgehen. Konfiguration, Testdaten, Prüfschritte und Abnahmekriterien werden so festgehalten, dass der Ablauf in einer eigenen Umgebung wiederholt werden kann.

Schrittweises Vorgehen

  1. Minimale, aussagekräftige Testdaten aus fachlichen Fällen ableiten.
  2. Konfiguration und Testdaten versioniert aufbauen.
  3. Secrets und sensible Produktionsdaten aus Testumgebungen ausschließen.
  4. Umgebung vor jedem Lauf in einen definierten Zustand versetzen.
  5. Aufräum- und Wiederanlaufverhalten nach abgebrochenen Tests prüfen.

Prüfpunkte

  • Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
  • Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
  • Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.

5. End-to-End-, Migrations- und Performance-Smokes

Dieser Themenblock verbindet fachliche Entscheidung, konkrete Konfiguration und überprüfbare Abnahme. Die Schritte werden an einer durchgängigen Beispiel-App umgesetzt und mit geeigneten Positiv- und Negativfällen kontrolliert.

Schrittweises Vorgehen

  1. Redaktionellen Weg von Erstellung bis Veröffentlichung automatisieren.
  2. Frontend-Ausgabe, Preview und Cache-Aktualisierung gemeinsam prüfen.
  3. Schema- oder Content-Migration auf repräsentativer Kopie ausführen.
  4. Kurzen Last- und Latenztest als Regressionssignal integrieren.
  5. Fehlerdetails und Artefakte für schnelle Diagnose sichern.

Prüfpunkte

  • Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
  • Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
  • Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.

6. CI/CD-Gates, Release und Rollback

Der Abschnitt wird als vollständiger Arbeitsablauf bearbeitet: Ausgangslage erfassen, Zielzustand festlegen, Konfiguration umsetzen, Verhalten testen und die betriebliche beziehungsweise redaktionelle Übergabe dokumentieren.

Schrittweises Vorgehen

  1. Pipeline in Build, Konfiguration, Tests, Deployment und Abnahme gliedern.
  2. Qualitätsgrenzen für Blockierung, Warnung und manuelle Freigabe definieren.
  3. Staging-Deployment mit Smoke- und Contract-Tests durchführen.
  4. Rollback beziehungsweise Vorwärtskorrektur als getesteten Pipelinepfad bereitstellen.
  5. Release-Nachweis mit Versionen, Testergebnissen und Freigaben erzeugen.

Prüfpunkte

  • Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
  • Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
  • Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.

Praxisprojekt und Abnahme

Eine CI/CD-Pipeline prüft Content-Vertrag, APIs, Berechtigungen, End-to-End-Publishing, Migration und Performance-Smoke vor einem kontrollierten Staging-Release.

Arbeitsschritte

  1. Risiken, Teststufen und Qualitätsgrenzen festlegen.
  2. Schema-, Content- und API-Contract-Tests implementieren.
  3. Reproduzierbare Testumgebung und Testdaten aufbauen.
  4. End-to-End-, Berechtigungs- und Performance-Smokes integrieren.
  5. Staging-Release, Qualitätsgate und Rollback praktisch ausführen.

Abnahmekriterien

  • Der fachliche Anwendungsfall ist mit repräsentativen Daten vollständig durchgespielt.
  • Fehler-, Berechtigungs- und Wiederanlaufszenarien sind kontrolliert geprüft.
  • Konfiguration, Tests und Verantwortlichkeiten sind so dokumentiert, dass der Transfer in eine eigene Umgebung möglich ist.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage mit jeweils ca. 6 Stunden, Beginn am ersten Tag 10:00 Uhr, an Folgetagen 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Entwickler, QA-Engineers, DevOps-Teams, Content-Architekten und technische Projektleiter für qualitätsgesicherte Squidex-Lösungen
Voraussetzungen: Erfahrung mit automatisierten Tests, Git und CI/CD; Grundkenntnisse zu Squidex-Schemas, APIs und einer Programmiersprache
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, praktische Übungen, Gruppenarbeit und Review am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
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Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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