Seminar Squidex – Kubernetes, Skalierung und Hochverfügbarkeit

Ein Kubernetes-Deployment wird erst dann belastbar, wenn Anwendungszustand, externe Datenbank, Asset-Speicher, Identität, Health Checks, Ressourcen, Rollouts und Ausfallverhalten als Gesamtsystem geplant sind. Mehr Replikate allein erzeugen keine Hochverfügbarkeit.

Das Seminar überführt Squidex in eine produktionsnahe Clusterarchitektur. Deployment, Persistenz, Ingress, Skalierung, Störungstests, Rolling Updates und Disaster-Szenarien werden schrittweise umgesetzt und gemessen.

Zielgruppe

Kubernetes-Administratoren, Plattformingenieure, DevOps- und SRE-Teams sowie technische Architekten für hochverfügbare Squidex-Plattformen

Voraussetzungen

Sichere Kubernetes-Grundlagen, Container-, Netzwerk-, Storage- und Monitoringkenntnisse; Erfahrung mit Datenbanken und Ingress-Controllern

Seminarziele

  • Eine geeignete Kubernetes-Zielarchitektur für Squidex entwerfen.
  • Workloads, Konfiguration, Secrets, Services, Ingress und Persistenz reproduzierbar bereitstellen.
  • Readiness, Liveness, Ressourcen und Skalierung korrekt konfigurieren.
  • Hochverfügbarkeit durch realistische Ausfall- und Lasttests überprüfen.
  • Updates, Rollbacks und Disaster-Recovery-Verfahren in Runbooks überführen.

Inhaltsübersicht

  1. Zielgruppe und Voraussetzungen
  2. Seminarziele
  3. Zielarchitektur und Zustandsgrenzen
  4. Workloads, Konfiguration und Secrets
  5. Ingress, TLS und Netzwerk
  6. Persistenz und externe Abhängigkeiten
  7. Health Checks, Ressourcen und Skalierung
  8. Rolling Updates, Ausfalltests und Betriebsabnahme
  9. Praxisprojekt und Abnahme

1. Zielarchitektur und Zustandsgrenzen

Dieser Themenblock verbindet fachliche Entscheidung, konkrete Konfiguration und überprüfbare Abnahme. Die Schritte werden an einer durchgängigen Beispiel-App umgesetzt und mit geeigneten Positiv- und Negativfällen kontrolliert.

Schrittweises Vorgehen

  1. Squidex-Anwendung, Datenbank, Asset-Speicher und Identitätsanbieter abgrenzen.
  2. Zustandslose und zustandsbehaftete Komponenten unterscheiden.
  3. Verfügbarkeitszonen, externe Dienste und Single Points of Failure erfassen.
  4. RPO, RTO, Kapazitäts- und Latenzziele festlegen.
  5. Cluster-, Namespace- und Verantwortungsgrenzen dokumentieren.

Prüfpunkte

  • Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
  • Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
  • Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.

2. Workloads, Konfiguration und Secrets

Der Abschnitt wird als vollständiger Arbeitsablauf bearbeitet: Ausgangslage erfassen, Zielzustand festlegen, Konfiguration umsetzen, Verhalten testen und die betriebliche beziehungsweise redaktionelle Übergabe dokumentieren.

Schrittweises Vorgehen

  1. Deployment und Service mit expliziten Imageversionen erstellen.
  2. Konfigurationswerte nach Umgebung strukturiert bereitstellen.
  3. Secrets über geeignete Kubernetes- beziehungsweise externe Secret-Verfahren zuführen.
  4. Service Account und Berechtigungen auf Mindestumfang begrenzen.
  5. Konfigurationsänderungen nachvollziehbar ausrollen und prüfen.

Prüfpunkte

  • Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
  • Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
  • Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.

3. Ingress, TLS und Netzwerk

Die Inhalte werden nicht isoliert demonstriert. Jede Entscheidung wird anhand von Auswirkungen auf Redaktion, API, Sicherheit, Betrieb und spätere Änderungen bewertet und anschließend praktisch validiert.

Schrittweises Vorgehen

  1. Ingress- oder Gateway-Pfade für UI, API und Assets planen.
  2. TLS, Hostnamen und Weiterleitungsheader korrekt konfigurieren.
  3. Uploads, große Antworten und Timeouts realistisch testen.
  4. Network Policies für Anwendung, Datenbank und Monitoring definieren.
  5. Unzulässige Ost-West- und externe Verbindungen gezielt prüfen.

Prüfpunkte

  • Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
  • Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
  • Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.

4. Persistenz und externe Abhängigkeiten

Im Mittelpunkt steht ein reproduzierbares Vorgehen. Konfiguration, Testdaten, Prüfschritte und Abnahmekriterien werden so festgehalten, dass der Ablauf in einer eigenen Umgebung wiederholt werden kann.

Schrittweises Vorgehen

  1. Datenbankbereitstellung als verwalteten oder clusterinternen Dienst bewerten.
  2. Asset-Speicher und benötigte Zugangsdaten hochverfügbar anbinden.
  3. Verbindungsgrenzen, Pools und Wiederanlaufverhalten konfigurieren.
  4. Ausfall von Datenbank beziehungsweise Speicher simulieren.
  5. Konsistenz- und Wiederherstellungstests für Inhalte und Assets durchführen.

Prüfpunkte

  • Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
  • Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
  • Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.

5. Health Checks, Ressourcen und Skalierung

Dieser Themenblock verbindet fachliche Entscheidung, konkrete Konfiguration und überprüfbare Abnahme. Die Schritte werden an einer durchgängigen Beispiel-App umgesetzt und mit geeigneten Positiv- und Negativfällen kontrolliert.

Schrittweises Vorgehen

  1. Startup-, Readiness- und Liveness-Prüfungen nach Funktion trennen.
  2. Requests und Limits aus Messwerten statt Schätzungen ableiten.
  3. Replikate und PodDisruptionBudget passend zu Wartung und Ausfall festlegen.
  4. Horizontale Skalierung mit repräsentativer API- und Asset-Last testen.
  5. Engpässe in Datenbank, Netzwerk und Speicher von Pod-Kapazität unterscheiden.

Prüfpunkte

  • Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
  • Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
  • Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.

6. Rolling Updates, Ausfalltests und Betriebsabnahme

Der Abschnitt wird als vollständiger Arbeitsablauf bearbeitet: Ausgangslage erfassen, Zielzustand festlegen, Konfiguration umsetzen, Verhalten testen und die betriebliche beziehungsweise redaktionelle Übergabe dokumentieren.

Schrittweises Vorgehen

  1. Rolloutstrategie, maximale Nichtverfügbarkeit und Abbruchkriterien definieren.
  2. Update in Staging mit Smoke-, Migrations- und Lasttests durchführen.
  3. Pod-, Knoten- und Zonenstörung kontrolliert simulieren.
  4. Rollback und Wiederherstellung mit messbarem Zeitbedarf testen.
  5. Runbooks, Dashboards und Abnahmekriterien für den Betrieb finalisieren.

Prüfpunkte

  • Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
  • Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
  • Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.

Praxisprojekt und Abnahme

Eine produktionsnahe Kubernetes-Bereitstellung wird mit Ingress, Secrets, Persistenz, Health Checks, Skalierung, Ausfalltests und kontrolliertem Update abgenommen.

Arbeitsschritte

  1. Zielarchitektur und Serviceziele dokumentieren.
  2. Deployment, Service, Ingress, Konfiguration und Secrets bereitstellen.
  3. Datenbank, Asset-Speicher und Netzwerkgrenzen anbinden.
  4. Last-, Skalierungs- und Ausfalltests durchführen.
  5. Rolling Update, Rollback und Betriebsübergabe abschließen.

Abnahmekriterien

  • Der fachliche Anwendungsfall ist mit repräsentativen Daten vollständig durchgespielt.
  • Fehler-, Berechtigungs- und Wiederanlaufszenarien sind kontrolliert geprüft.
  • Konfiguration, Tests und Verantwortlichkeiten sind so dokumentiert, dass der Transfer in eine eigene Umgebung möglich ist.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage mit jeweils ca. 6 Stunden, Beginn am ersten Tag 10:00 Uhr, an Folgetagen 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Kubernetes-Administratoren, Plattformingenieure, DevOps- und SRE-Teams sowie technische Architekten für hochverfügbare Squidex-Plattformen
Voraussetzungen: Sichere Kubernetes-Grundlagen, Container-, Netzwerk-, Storage- und Monitoringkenntnisse; Erfahrung mit Datenbanken und Ingress-Controllern
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, praktische Übungen, Gruppenarbeit und Review am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
Stream live 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
Luzern 3 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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