Seminar simplyblock Performanceanalyse und Quality of Service

Seminar / Training

Das Seminar vermittelt eine reproduzierbare Performanceanalyse für simplyblock und die gezielte Steuerung konkurrierender Workloads über Quality of Service. Datenpfad, Testmethodik, Baselines, Serviceklassen, Limits, NUMA, CPU, Netzwerk und NVMe werden gemeinsam untersucht.

Reine Spitzenwerte reichen für den Produktionsbetrieb nicht aus. Deshalb werden Lastprofile, Warm-up, Laufzeit, Parallelität, Perzentile, Störlast und Wiederholbarkeit systematisch festgelegt; QoS wird anschließend gegen messbare Serviceziele geprüft.

Inhaltsübersicht

  1. Zielgruppe
  2. Voraussetzungen
  3. Seminarziele
  4. Performanceziele und Workload-Profil
  5. Datenpfad und Messpunkte
  6. Benchmark-Methodik
  7. Baseline erstellen
  8. Engpassanalyse
  9. QoS-Limits konfigurieren
  10. QoS-Serviceklassen einsetzen
  11. Konkurrenz- und Noisy-Neighbor-Test
  12. Netzwerk- und NUMA-Optimierung
  13. Skalierungs- und Rebalancingwirkung
  14. Abnahme und Regression
  15. Praxisübungen
  16. Methodische Umsetzung

Zielgruppe

Performance-Ingenieure, Storage-Architekten, SRE-Teams, Datenbank- und Plattformadministratoren

Voraussetzungen

Erfahrung mit Linux-I/O, Storage-Metriken, Netzwerken und simplyblock Architektur; grundlegende Benchmark-Kenntnisse

Seminarziele

  • Workloads in aussagekräftige I/O-Profile übersetzen
  • Reproduzierbare Baselines und Vergleichstests erstellen
  • Bottlenecks im Client-, Netzwerk-, CPU-, Storage- und Clusterpfad lokalisieren
  • IOPS-, Durchsatz- und Serviceklassen-Vorgaben konfigurieren
  • Workload-Isolation und Fairness unter Konkurrenzlast nachweisen
  • Performanceänderungen mit Abnahme- und Regressionstests absichern

Seminarinhalte

Schritt 1: Performanceziele und Workload-Profil

Blockgröße, Lese-/Schreibanteil, Queue-Tiefe, Parallelität, Datenmenge, Cache-Effekt, Latenzperzentile und Dauer. Zuordnung zu Anwendung und Geschäftsanforderung.

Schritt 2: Datenpfad und Messpunkte

Messung am Workload, Betriebssystem, NVMe-Initiator, Netzwerk, Volume, Storage Node und Gerät. Vermeidung falscher Schlussfolgerungen durch nur eine Beobachtungsebene.

Schritt 3: Benchmark-Methodik

Vorbereitung, Warm-up, Datensatzgröße, Randomisierung, konstante Laufzeit, Wiederholung und Protokollierung. Trennung von Funktions-, Grenz- und Dauertest.

Schritt 4: Baseline erstellen

Ermittlung von IOPS, Durchsatz, mittlerer Latenz, Perzentilen, CPU, Netzwerk und Geräteauslastung ohne konkurrierende Last.

Schritt 5: Engpassanalyse

Prüfung von Queue-Limits, CPU-Sättigung, Cross-NUMA-Zugriffen, NIC-Bandbreite, Paketverlust, ungleichmäßiger Datenverteilung und Geräteauslastung.

Schritt 6: QoS-Limits konfigurieren

Definition von IOPS- oder Durchsatzgrenzen für Volumes. Validierung, ob Limits korrekt wirken und keine unerwarteten Nebenwirkungen entstehen.

Schritt 7: QoS-Serviceklassen einsetzen

Aufbau abgestufter Leistungsprofile, Priorisierung und Isolation. Zuordnung zu Pools, Volumes oder Kubernetes-StorageClasses.

Schritt 8: Konkurrenz- und Noisy-Neighbor-Test

Gleichzeitige Workloads mit unterschiedlichen Profilen. Messung von Fairness, Schutz kritischer Volumes und Restkapazität.

Schritt 9: Netzwerk- und NUMA-Optimierung

Zuordnung von CPU, NIC und NVMe, Pfadwahl, MTU und Transport. Veränderungen werden einzeln getestet, nicht gleichzeitig vermischt.

Schritt 10: Skalierungs- und Rebalancingwirkung

Messung vor, während und nach Clustererweiterung oder Neugewichtung. Festlegung akzeptabler temporärer Degradierung.

Schritt 11: Abnahme und Regression

Testkatalog mit Sollwerten, Toleranzen, Versionen, Konfiguration und Wiederholungsintervall. Ergebnisse werden als belastbare Baseline archiviert.

Praxisübungen

  • Workload-Profil aus Anwendungsanforderungen ableiten
  • Baseline mit definierten Perzentilen und Systemmetriken erstellen
  • Bottleneck anhand mehrerer Messpunkte lokalisieren
  • QoS-Limit und Serviceklasse konfigurieren
  • Noisy-Neighbor-Szenario messen und bewerten
  • Regressionstest für eine Konfigurationsänderung erstellen

Methodische Umsetzung

Fachliche Erläuterungen werden unmittelbar mit Demonstrationen und geführten Übungen verbunden. Jeder Arbeitsschritt umfasst Vorbedingungen, Durchführung, Kontrolle, typische Fehlerbilder und dokumentierte Rückfallpunkte. Die Übungen erfolgen an einer vorbereiteten Laborumgebung und werden in neutral formulierten Checklisten festgehalten.

Seminar und Anbieter vergleichen

Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: CHF 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: CHF 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Performance-Ingenieure, Storage-Architekten, SRE-Teams, Datenbank- und Plattformadministratoren
Voraussetzungen: Erfahrung mit Linux-I/O, Storage-Metriken, Netzwerken und simplyblock Architektur; grundlegende Benchmark-Kenntnisse
Standorte: Basel, Bern, Luzern, Sankt Gallen, Winterthur, Zürich
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter +41 (800) 225127

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
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Bern 3 Tage
Luzern 3 Tage
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