Seminar SIMPL Intensivseminar – Asset Management, Instandhaltung und Compliance

Inhaltsverzeichnis

  1. Seminarprofil
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Seminarinhalte
  6. Praxisübungen
  7. Didaktisches Konzept

Seminarprofil

Das fünftägige Intensivseminar bündelt Asset Management, EAM, CMMS, digitale Lebenslaufakte, QR-Zugriff, Checklisten, Prüfprotokolle, digitalen Produktpass, Dokumentenmanagement, Datenschutz und Compliance. Es entsteht ein durchgängiges Modell vom Asset-Stammsatz bis zur nachweisbaren Lebenszyklussteuerung.

Zielgruppe

Asset Management, Instandhaltungsleitung, technische Leitung, Qualitätsmanagement, Produktmanagement, Nachhaltigkeit, Dokumentation und Key-User

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in Anlagenbetrieb, Instandhaltung oder Produktlebenszyklus; beispielhafte Anlagen-, Prüf- und Dokumentdaten.

Lernziele

  • ein konsistentes Asset- und Lebenszyklusmodell für Betrieb und Service aufbauen
  • präventive und reaktive Instandhaltungsprozesse mit CMMS-Funktionen steuern
  • Checklisten, Prüfungen, Dokumente und Nachweise direkt am Asset verankern
  • digitale Produktpässe und QR-gestützte Informationszugriffe gestalten
  • Risiko, Kosten, Leistung, Datenschutz und Compliance gemeinsam beherrschen

Seminarinhalte

Modul 1: EAM-Zielbild, Governance und Datenverantwortung

  1. Schritt 1: Fachlichen Anwendungsfall, Ausgangslage und Sollzustand für EAM-Zielbild, Governance und Datenverantwortung festlegen.
  2. Schritt 2: Asset-Klassen, Verantwortungsrollen, Qualitätsregeln, Freigaben und strategische Steuerungsziele werden unternehmensweit festgelegt.
  3. Schritt 3: Relevante Daten, Rollen und Einstellungen im Übungssystem konfigurieren und den vollständigen Prozessfall durchführen.
  4. Schritt 4: Ergebnis anhand festgelegter Prüfkriterien kontrollieren, Abweichungen korrigieren und die betriebliche Vorgehensweise dokumentieren.

Modul 2: Anlagenhierarchie und Asset-Stammdaten

  1. Schritt 1: Fachlichen Anwendungsfall, Ausgangslage und Sollzustand für Anlagenhierarchie und Asset-Stammdaten festlegen.
  2. Schritt 2: Standorte, Funktionsplätze, Anlagen, Komponenten, Seriennummern, Merkmale und Kritikalität werden in einem konsistenten Modell aufgebaut.
  3. Schritt 3: Relevante Daten, Rollen und Einstellungen im Übungssystem konfigurieren und den vollständigen Prozessfall durchführen.
  4. Schritt 4: Ergebnis anhand festgelegter Prüfkriterien kontrollieren, Abweichungen korrigieren und die betriebliche Vorgehensweise dokumentieren.

Modul 3: Digitale Lebenslaufakte

  1. Schritt 1: Fachlichen Anwendungsfall, Ausgangslage und Sollzustand für Digitale Lebenslaufakte festlegen.
  2. Schritt 2: Installation, Wartung, Störung, Reparatur, Austausch, Prüfung und Stilllegung werden als lückenlose Asset-Historie verbunden.
  3. Schritt 3: Relevante Daten, Rollen und Einstellungen im Übungssystem konfigurieren und den vollständigen Prozessfall durchführen.
  4. Schritt 4: Ergebnis anhand festgelegter Prüfkriterien kontrollieren, Abweichungen korrigieren und die betriebliche Vorgehensweise dokumentieren.

Modul 4: CMMS-Störungs- und Auftragsprozess

  1. Schritt 1: Fachlichen Anwendungsfall, Ausgangslage und Sollzustand für CMMS-Störungs- und Auftragsprozess festlegen.
  2. Schritt 2: Meldung, Priorisierung, Arbeitsvorbereitung, Ausführung, Rückmeldung, Ursache und Abschluss werden standardisiert.
  3. Schritt 3: Relevante Daten, Rollen und Einstellungen im Übungssystem konfigurieren und den vollständigen Prozessfall durchführen.
  4. Schritt 4: Ergebnis anhand festgelegter Prüfkriterien kontrollieren, Abweichungen korrigieren und die betriebliche Vorgehensweise dokumentieren.

Modul 5: Wartungsstrategien und Wartungspläne

  1. Schritt 1: Fachlichen Anwendungsfall, Ausgangslage und Sollzustand für Wartungsstrategien und Wartungspläne festlegen.
  2. Schritt 2: Zeit-, Zähler-, zustands- und ereignisbasierte Maßnahmen werden je Asset-Klasse ausgewählt und systematisch geplant.
  3. Schritt 3: Relevante Daten, Rollen und Einstellungen im Übungssystem konfigurieren und den vollständigen Prozessfall durchführen.
  4. Schritt 4: Ergebnis anhand festgelegter Prüfkriterien kontrollieren, Abweichungen korrigieren und die betriebliche Vorgehensweise dokumentieren.

Modul 6: Checklisten, Messwerte und Prüfprotokolle

  1. Schritt 1: Fachlichen Anwendungsfall, Ausgangslage und Sollzustand für Checklisten, Messwerte und Prüfprotokolle festlegen.
  2. Schritt 2: Arbeitsanweisungen, Pflichtlogik, Grenzwerte, Fotos, Unterschriften und Abweichungsfolgen werden digital umgesetzt.
  3. Schritt 3: Relevante Daten, Rollen und Einstellungen im Übungssystem konfigurieren und den vollständigen Prozessfall durchführen.
  4. Schritt 4: Ergebnis anhand festgelegter Prüfkriterien kontrollieren, Abweichungen korrigieren und die betriebliche Vorgehensweise dokumentieren.

Modul 7: Dokumente und technisches Wissen

  1. Schritt 1: Fachlichen Anwendungsfall, Ausgangslage und Sollzustand für Dokumente und technisches Wissen festlegen.
  2. Schritt 2: Anleitungen, Zeichnungen, Zertifikate, Wissensartikel und Versionen werden auffindbar und kontextbezogen organisiert.
  3. Schritt 3: Relevante Daten, Rollen und Einstellungen im Übungssystem konfigurieren und den vollständigen Prozessfall durchführen.
  4. Schritt 4: Ergebnis anhand festgelegter Prüfkriterien kontrollieren, Abweichungen korrigieren und die betriebliche Vorgehensweise dokumentieren.

Modul 8: QR-Codes und Zugriff am Asset

  1. Schritt 1: Fachlichen Anwendungsfall, Ausgangslage und Sollzustand für QR-Codes und Zugriff am Asset festlegen.
  2. Schritt 2: Kennzeichnung, Scanablauf, mobile Informationssicht, Störmeldung und Berechtigungsprüfung werden für den Einsatz vor Ort gestaltet.
  3. Schritt 3: Relevante Daten, Rollen und Einstellungen im Übungssystem konfigurieren und den vollständigen Prozessfall durchführen.
  4. Schritt 4: Ergebnis anhand festgelegter Prüfkriterien kontrollieren, Abweichungen korrigieren und die betriebliche Vorgehensweise dokumentieren.

Modul 9: Digitaler Produktpass

  1. Schritt 1: Fachlichen Anwendungsfall, Ausgangslage und Sollzustand für Digitaler Produktpass festlegen.
  2. Schritt 2: Produktidentität, Merkmale, Nachweise, Lebenszyklusereignisse, Zielgruppen und Veröffentlichungsqualität werden zu einem DPP verbunden.
  3. Schritt 3: Relevante Daten, Rollen und Einstellungen im Übungssystem konfigurieren und den vollständigen Prozessfall durchführen.
  4. Schritt 4: Ergebnis anhand festgelegter Prüfkriterien kontrollieren, Abweichungen korrigieren und die betriebliche Vorgehensweise dokumentieren.

Modul 10: Risiko, Kosten und Leistungskennzahlen

  1. Schritt 1: Fachlichen Anwendungsfall, Ausgangslage und Sollzustand für Risiko, Kosten und Leistungskennzahlen festlegen.
  2. Schritt 2: Kritikalität, Ausfall, Aufwand, Material, Rückstand, Verfügbarkeit und Wiederholfehler werden für Entscheidungen ausgewertet.
  3. Schritt 3: Relevante Daten, Rollen und Einstellungen im Übungssystem konfigurieren und den vollständigen Prozessfall durchführen.
  4. Schritt 4: Ergebnis anhand festgelegter Prüfkriterien kontrollieren, Abweichungen korrigieren und die betriebliche Vorgehensweise dokumentieren.

Modul 11: Datenschutz, Sicherheit und Compliance

  1. Schritt 1: Fachlichen Anwendungsfall, Ausgangslage und Sollzustand für Datenschutz, Sicherheit und Compliance festlegen.
  2. Schritt 2: Zugriff, mobile Daten, Aufbewahrung, Löschung, Nachweisführung und Kontrollintervalle werden in das Betriebsmodell integriert.
  3. Schritt 3: Relevante Daten, Rollen und Einstellungen im Übungssystem konfigurieren und den vollständigen Prozessfall durchführen.
  4. Schritt 4: Ergebnis anhand festgelegter Prüfkriterien kontrollieren, Abweichungen korrigieren und die betriebliche Vorgehensweise dokumentieren.

Modul 12: End-to-End-Szenario und Betriebsübergabe

  1. Schritt 1: Fachlichen Anwendungsfall, Ausgangslage und Sollzustand für End-to-End-Szenario und Betriebsübergabe festlegen.
  2. Schritt 2: Ein vollständiger Anlagenfall wird vom Stammdatensatz über Wartung, Störung und Prüfung bis zur Auswertung und Governance-Abnahme durchgeführt.
  3. Schritt 3: Relevante Daten, Rollen und Einstellungen im Übungssystem konfigurieren und den vollständigen Prozessfall durchführen.
  4. Schritt 4: Ergebnis anhand festgelegter Prüfkriterien kontrollieren, Abweichungen korrigieren und die betriebliche Vorgehensweise dokumentieren.

Praxisübungen

  • Aufbau eines Anlagenparks mit Hierarchie, Kritikalität und Lebenslaufakten
  • Konfiguration eines Wartungsprogramms mit Checklisten, Grenzwerten und Folgeaufträgen
  • Erstellung eines digitalen Produktpasses mit QR-Zugriff und Rollenmodell
  • Durchführung eines EAM-/CMMS-Reviews mit Risiko-, Kosten- und Compliance-Bewertung

Didaktisches Konzept

Kurze fachliche Einführungen werden unmittelbar mit trainergeführten Demonstrationen und praktischen Übungen im System verbunden. Jeder Themenblock wird anhand eines realistischen Prozessfalls aufgebaut, geprüft und dokumentiert. Verständnisfragen, Fehlerbilder und betriebliche Varianten werden direkt in die Übungen aufgenommen.

Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Asset Management, Instandhaltungsleitung, technische Leitung, Qualitätsmanagement, Produktmanagement, Nachhaltigkeit, Dokumentation und Key-User
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Anlagenbetrieb, Instandhaltung oder Produktlebenszyklus; beispielhafte Anlagen-, Prüf- und Dokumentdaten.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachliche Einführung, Demonstrationen, schrittweise Konfiguration, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar auf ausdrücklichen Wunsch
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Sankt Gallen 5 Tage
Basel 5 Tage
Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
Stream live 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
Luzern 5 Tage
Bern 5 Tage
Luzern 5 Tage
Bern 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Sankt Gallen 5 Tage
Basel 5 Tage
Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
Stream live 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
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Luzern 5 Tage
Bern 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Sankt Gallen 5 Tage
Basel 5 Tage
Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
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