Die Schnittstellenkontrolle verhindert, dass externe Geräte unkontrolliert auf geschützte Arbeitsumgebungen zugreifen. Das Seminar verbindet technische Medien-ACLs mit klaren Betriebs- und Ausnahmeprozessen.
Zwei Tage sind notwendig, weil nicht nur Richtlinien erstellt, sondern unterschiedliche Geräteklassen, Session-Zuordnungen, Datenaustauschwege und Fehlerbilder praktisch geprüft werden.
Inhaltsübersicht
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Lernziele
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisanteil
- Abgrenzung und Einsatzrahmen
Zielgruppe
SINA-Administratoren, IT-Sicherheitsbeauftragte, Clientbetrieb, Service Desk, Datenschutz- und Peripherieverantwortliche.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse der SINA Workstation und ihrer Sessions. Verständnis für Schutzbedarf, Berechtigungsmodelle und organisationsinterne Regeln zum Umgang mit Wechselmedien und Peripherie.
Lernziele
- Geräte- und Medienrisiken im Multisession-Betrieb bewerten
- Medien-ACLs nach dem Minimalprinzip planen und umsetzen
- Peripherie eindeutig einer Session zuordnen und kontrolliert trennen
- Zwischenablage und virtuellen Datenaustausch regelkonform einsetzen
- Ausnahmen, temporäre Freigaben und Nachweise organisieren
- Blockierungen und Zuordnungsfehler systematisch diagnostizieren
Seminarinhalte
Schritt 1: Bedrohungs- und Datenflussmodell erstellen
Geräte, Datenrichtung, Session und Schutzbedarf werden in einem einfachen Datenflussmodell verbunden.
- Einschleusen und Ausschleusen unterscheiden
- Geräte mit Speicherfunktion erkennen
- Audio-, Video- und Anzeigegeräte separat bewerten
Schritt 2: Geräteklassen inventarisieren
Vor der Regelbildung wird der tatsächliche Peripheriebedarf erfasst und auf Standardisierung geprüft.
- USB-Speicher und Eingabegeräte
- Smartcard-, Audio- und Kamerageräte
- Externe Anzeigen und Docking-Komponenten
Schritt 3: Medien-ACLs entwerfen
Richtlinien werden vom Verbot mit begründeten Ausnahmen her aufgebaut.
- Default-Deny als Ausgangspunkt
- Benutzer-, Geräte- und Session-Bezug
- Befristung und Freigabeverantwortung
Schritt 4: Geräte zuordnen und testen
Freigegebene Peripherie wird einer Arbeitsumgebung zugewiesen und auf korrekte Trennung geprüft.
- Zustand vor der Zuweisung prüfen
- Funktions- und Sicherheitsprüfung
- Gerät sauber lösen und neu zuordnen
Schritt 5: Datenaustausch kontrollieren
Zwischenablage und virtueller USB-Speicher werden nur innerhalb freigegebener Richtungen und Datenklassen verwendet.
- Übertragungsrichtung prüfen
- Inhalt vor Übergabe kontrollieren
- Protokoll- und Freigabeanforderungen beachten
Schritt 6: Audio, Kamera und Kommunikation
Audiovisuelle Geräte werden sessionbezogen eingeordnet, insbesondere bei Telefonie und Videokonferenz.
- Aktive Session und Gerätezustand
- Mithör- und Fehlzuordnungsrisiken
- Sicheres Ende einer Kommunikationssitzung
Schritt 7: Ausnahmeprozess gestalten
Zeitlich begrenzte Freigaben benötigen Antrag, Prüfung, technische Umsetzung und Rücknahme.
- Geschäftlicher Bedarf und Risiko
- Vier-Augen-Freigabe
- Automatisches oder kontrolliertes Ablaufdatum
Schritt 8: Fehler und Nachweis
Blockierte Geräte, falsche Session-Zuordnung und nicht erlaubter Datentransfer werden über Richtlinie, Zustand und Logdaten untersucht.
- Regelwerk und tatsächliche Zuweisung vergleichen
- Geräteidentität prüfen
- Änderungen revisionsfähig dokumentieren
Praxisanteil
Die Übungen verwenden mehrere USB- und audiovisuelle Geräteklassen sowie zwei Sessions mit unterschiedlichen Freigaberegeln.
- Peripheriebedarf aus einem Einsatzszenario inventarisieren
- Medien-ACL mit minimalen Freigaben entwerfen
- Gerät einer Session zuordnen und Trennung prüfen
- Freigegebenen Datenaustausch durchführen
- Temporäre Ausnahme genehmigen und zurücknehmen
- Blockierungsfehler anhand von Richtlinie und Gerätezustand lösen
Abgrenzung und Einsatzrahmen
Die Schulung liefert keine pauschale Freigabeliste. Zulässige Geräte, Datenrichtungen und Schnittstellen werden durch Plattformstand, Sicherheitskonzept und organisationsinterne Regelungen bestimmt.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | SINA-Administratoren, IT-Sicherheitsbeauftragte, Clientbetrieb, Service Desk, Datenschutz- und Peripherieverantwortliche. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse der SINA Workstation und ihrer Sessions. Verständnis für Schutzbedarf, Berechtigungsmodelle und organisationsinterne Regeln zum Umgang mit Wechselmedien und Peripherie. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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