Seminar RisingWave – Intensivseminar für erfahrene Data Engineers

Seminar / Training

Das Intensivformat verdichtet sämtliche fachlichen und technischen Seminarthemen für Teilnehmende mit belastbarer Streaming- und SQL-Erfahrung. Grundlagen werden nur kurz rekapituliert; der Schwerpunkt liegt auf Architekturentscheidungen, Integrationsvarianten, produktionsfähiger Modellierung und kontrolliertem Betrieb.

Inhaltsverzeichnis

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Seminarinhalte
  • Praxisübungen
  • Methodik

Zielsetzung

  • Alle wesentlichen RisingWave-Funktionsbereiche in einer konsistenten Gesamtarchitektur verbinden
  • Komplexe Quellen, Modelle und Ausgabepfade unter Zeit- und Zustandsanforderungen entwerfen
  • Cloud-, Kubernetes-, Sicherheits- und Betriebsentscheidungen begründet treffen
  • Eine produktionsnahe Streaming-Plattform mit Messwerten und Runbooks abnehmen

Zielgruppe

Erfahrene Data Engineers, Streaming-Architekten, Senior Analytics Engineers, Plattformteams und technische Leitungen mit kompaktem Weiterbildungsbedarf.

Voraussetzungen

Sehr gute SQL-Kenntnisse, praktische Erfahrung mit Kafka oder vergleichbaren Ereignisplattformen, Datenbankintegration, Versionsverwaltung und grundlegender Plattformadministration.

Seminarinhalte

  1. Schritt 1: Grundlagen und SQL rekapitulieren

    Objekte, Änderungssemantik, Joins, Aggregationen und kontinuierliche Materialisierung werden anhand eines anspruchsvollen Einstiegsfalls auf gemeinsamen Stand gebracht.

  2. Schritt 2: Architektur und Interna bewerten

    Frontend, Meta, Compute, Zustandsablage, Streaming-Graphen, Barrieren und Wiederanlauf werden direkt mit Design- und Betriebsentscheidungen verknüpft.

  3. Schritt 3: Ereignismodelle und Zeitlogik entwerfen

    Schlüssel, Ereigniszeit, Fenster, Watermarks, verspätete Daten und Zustandsaufbewahrung werden für mehrere fachliche Ströme abgestimmt.

  4. Schritt 4: Kafka und Message Queues integrieren

    Partitionen, Offsets, Formate, Schema Registry, Upserts und Durchsatz werden in einem belastbaren Quellvertrag zusammengeführt.

  5. Schritt 5: CDC-Pipelines aufbauen

    Snapshot, Änderungsstrom, Schemaentwicklung, Schlüssel und Abstimmung werden für eine operative Datenbank praktisch umgesetzt.

  6. Schritt 6: Webhooks und Events API absichern

    HTTP-Ereignisse, Authentifizierung, Idempotenz, Retries und Lastspitzen werden als ergänzender Aufnahmeweg integriert.

  7. Schritt 7: Materialized-View-Datenprodukte entwickeln

    Staging, Transformation, Serving, Abhängigkeiten, Indexe, Qualität und kontrollierte Logikänderung werden in einer mehrstufigen Pipeline umgesetzt.

  8. Schritt 8: dbt-Entwicklungsprozess integrieren

    Modelle, Tests, Dokumentation, Git-Workflow und CI-Deployment werden auf die Streaming-Pipeline angewendet.

  9. Schritt 9: UDFs gezielt erweitern

    SQL- und externe Funktionen werden nach Nutzen, Vertrag, Leistung, Sicherheit und Deployment bewertet und an einem Spezialfall eingesetzt.

  10. Schritt 10: Sinks und Subscriptions bereitstellen

    Kafka-, Datenbank- und Lakehouse-Ziele sowie fortlaufende Consumer werden nach Liefersemantik und Wiederanlauf ausgewählt.

  11. Schritt 11: Iceberg-Lakehouse anbinden

    Katalog, Objektspeicher, Partitionierung, Sink, Snapshots und Kompaktierung werden als offener Analysepfad umgesetzt.

  12. Schritt 12: KI- und Agentenkontext modellieren

    Echtzeitmerkmale, Vektordaten, Hybrid Retrieval und Python-Zugriff werden als spezialisierter Serving-Fall eingeordnet.

  13. Schritt 13: Cloud-Projekte betreiben

    Managed-Projekt, Zugänge, Secrets, Compute-Skalierung, Kosten und Betriebsübergabe werden als schnelle Betriebsvariante geprüft.

  14. Schritt 14: Kubernetes-Bereitstellung steuern

    Helm, Operator, Storage, Netzwerk, Ressourcen, Hochverfügbarkeit und Skalierung werden für den selbst verwalteten Betrieb verdichtet.

  15. Schritt 15: Rollen und Secrets absichern

    Least Privilege, Objektbesitz, TLS, zentrale Identitäten, Rotation und Nachweis werden in das Plattformdesign integriert.

  16. Schritt 16: Monitoring und Troubleshooting etablieren

    Metriken, Dashboards, Logs, Datenfortschritt, Alarmierung und Incident-Ablauf werden an einer erzeugten Störung angewendet.

  17. Schritt 17: Performance und Kapazität optimieren

    Baseline, SQL-Plan, Parallelität, Zustand, Source- und Sink-Durchsatz sowie Serving-Latenz werden messbasiert verbessert.

  18. Schritt 18: Administration standardisieren

    Konfiguration, Routineaufgaben, Objektinventur, Change-Verfahren und Betriebsrunbooks werden für den Regelbetrieb zusammengeführt.

  19. Schritt 19: Backup und Upgrade planen

    Sicherungsumfang, Restore, Validierung, Versionswechsel, Cutover und Rollback werden als kontrolliertes Wartungsfenster vorbereitet.

  20. Schritt 20: Gesamtplattform abnehmen

    Architektur, Datenqualität, Leistung, Sicherheit, Wiederanlauf, Kosten und Verantwortlichkeiten werden mit einer gemeinsamen Abnahmecheckliste bewertet.

Praxisübungen

  • Eine mehrstufige Plattform mit Kafka-, CDC- und HTTP-Aufnahme entwerfen
  • Zeitbezogene Materialized Views einschließlich dbt-Tests entwickeln
  • Kafka-, Datenbank- und Iceberg-Ausgabe mit Lieferkontrollen kombinieren
  • Eine UDF und einen Echtzeit-KI-Serving-Fall integrieren
  • Skalierung, Störung, Restore- und Upgrade-Entscheidung in einer Betriebssimulation bearbeiten

Methodik

Das Seminar arbeitet mit einem durchgängigen anspruchsvollen Plattformfall. Grundlagen werden nur dort wiederholt, wo sie für Architektur- oder Betriebsentscheidungen benötigt werden; der Praxisanteil bleibt hoch. Die gewählte Seminardauer beträgt 4 Tage. Vier Tage sind nur bei sehr guten Vorkenntnissen vertretbar. Die Dauer ermöglicht einen vollständigen Themenüberblick mit integrierten Übungen, verzichtet aber bewusst auf ausführliche Grundlagenwiederholung.

Fachbereichsleitung / Trainerteam / Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Erfahrene Data Engineers, Streaming-Architekten, Senior Analytics Engineers, Plattformteams und technische Leitungen mit kompaktem Weiterbildungsbedarf.
Voraussetzungen: Sehr gute SQL-Kenntnisse, praktische Erfahrung mit Kafka oder vergleichbaren Ereignisplattformen, Datenbankintegration, Versionsverwaltung und grundlegender Plattformadministration.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Luzern 4 Tage
Bern 4 Tage
Inhaus / Firmenseminar 4 Tage
Sankt Gallen 4 Tage
Basel 4 Tage
Winterthur 4 Tage
Zürich 4 Tage
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