Seminar PoolParty Semantic Suite – Betrieb, Monitoring, Backup und Wiederherstellung

Seminar / Training

Semantische Dienste bestehen aus mehreren voneinander abhängigen Komponenten, Datenbeständen, Indizes und Integrationen. Das Seminar strukturiert den Betrieb entlang von Umgebungen, Servicezustand, Sicherung, Wiederherstellung und Störungsanalyse. Technische Messwerte werden mit fachlichen Kontrollen für Datenaktualität, Suchfähigkeit und Veröffentlichungsstand verbunden.

Inhaltsverzeichnis

  1. Zielsetzung
  2. Kompetenzziele
  3. Seminarinhalte
  4. Praxisübungen
  5. Zielgruppe und Voraussetzungen
  6. Methodik und Qualitätssicherung

Zielsetzung

Ziel ist ein belastbares Betriebsmodell mit klaren Zuständigkeiten, prüfbaren Sicherungen und reproduzierbaren Wiederanlaufverfahren. Betriebsdokumentation wird als ausführbares Runbook aufgebaut.

Kompetenzziele

  • Komponenten und Abhängigkeiten in einem Betriebsdiagramm erfassen.
  • Technisches und fachliches Monitoring mit Schwellenwerten definieren.
  • Backup-, Snapshot- und Restore-Verfahren praktisch prüfen.
  • Störungen systematisch diagnostizieren und Wiederanlauf dokumentieren.

Seminarinhalte

3.1 Betriebsarchitektur und Umgebungen

  1. Komponenten, Abhängigkeiten, Datenspeicher und Schnittstellen inventarisieren.
  2. Entwicklungs-, Test-, Abnahme- und Produktionsumgebung mit klaren Zuständigkeiten trennen.
  3. Kapazitäts-, Verfügbarkeits- und Wartungsanforderungen pro Dienst festlegen.
  4. Betriebsdiagramm und Runbook-Grundstruktur erstellen.

3.2 Monitoring und Servicezustand

  1. Gesundheit, Ressourcen, Antwortzeiten, Jobs, Indizes und Datenaktualität als Messbereiche definieren.
  2. Technische und fachliche Schwellenwerte mit Warn- und Kritischstufe festlegen.
  3. Beispielstörung erzeugen oder simulieren und Signale über mehrere Komponenten korrelieren.
  4. Alarm, Diagnose, Behebung und Dokumentation in einem standardisierten Ablauf testen.

3.3 Backup, Snapshot und Wiederherstellung

  1. Zu sichernde Projekte, Konfigurationen, Datenbanken, Indizes und abhängige Modelle erfassen.
  2. Sicherungsplan mit Häufigkeit, Aufbewahrung, Verschlüsselung und Verantwortlichkeit festlegen.
  3. Snapshot oder Export in einer Testumgebung erzeugen und Integrität prüfen.
  4. Wiederherstellung durchführen und fachliche sowie technische Abnahmepunkte kontrollieren.

3.4 Mehrstufige Umgebungen und Spiegelung

  1. Authoring-, Test- und Bereitstellungsinstanzen mit Datenflüssen und Freigabepunkten modellieren.
  2. Spiegelungsrichtung, Umfang, Zeitplan und Ausschlüsse festlegen.
  3. Projekt in eine Zielumgebung übertragen oder spiegeln und abhängige Modelle nachführen.
  4. Konsistenz, Veröffentlichung und Rückkehr zu einem definierten Stand prüfen.

3.5 Zeitplanung, Monitoring und Wiederanlauf

  1. Ausführungsplan, Abhängigkeiten und maximale Laufzeit konfigurieren.
  2. Execution Monitor zur Analyse laufender, erfolgreicher und fehlgeschlagener Ausführungen nutzen.
  3. Benachrichtigungen und Eskalationskriterien für kritische Fehler festlegen.
  4. Idempotenz, Wiederanlauf und manuelle Korrektur für einen Fehlerfall testen.

3.6 Sicherheitsbaseline und Härtung

  1. Netzwerkzonen, TLS, Geheimnisverwaltung, privilegierte Zugänge und externe Schnittstellen inventarisieren.
  2. Standardkonten, unnötige Dienste und zu breite Berechtigungen bereinigen.
  3. Konfigurations- und Datenzugriffe nach Schutzbedarf trennen.
  4. Baseline mit wiederholbaren Kontrollen und dokumentierten Ausnahmen absichern.

3.7 Störungsanalyse und Wiederanlauf

  1. Symptom, Auswirkung, Zeitpunkt und letzte Änderung strukturiert erfassen.
  2. Hypothesen nach Identität, Netzwerk, Daten, Index, Job und Anwendung priorisieren.
  3. Logs, Status, Testaufrufe und Vergleichsdaten gezielt sammeln.
  4. Ursache beheben, Service verifizieren und Vorbeugungsmaßnahme im Runbook ergänzen.

3.8 Qualitätsregeln und Datenvalidierung

  1. Qualitätsszenarien für fehlende Labels, verwaiste Konzepte, ungültige Relationen und Pflichtfelder anlegen.
  2. Validierung auf einen definierten Projektstand anwenden und Befunde priorisieren.
  3. Fehlerursachen von fachlichen Ausnahmen unterscheiden und dokumentierte Ausnahmeregeln festlegen.
  4. Korrekturen durchführen, erneut prüfen und den Qualitätsstatus nachvollziehbar protokollieren.

Praxisübungen

4.1 Monitoringmodell erstellen

  1. Services und fachliche Prüfpunkte inventarisieren.
  2. Warn- und Kritischschwellen definieren.
  3. Simulierte Störung erkennen und Diagnosepfad protokollieren.

4.2 Wiederherstellung testen

  1. Sicherungsumfang und Ausgangsstand dokumentieren.
  2. Snapshot oder Export erzeugen.
  3. Wiederherstellen und mit technischen sowie fachlichen Prüfpunkten abnehmen.

4.3 Runbook für einen Incident ausarbeiten

  1. Symptom und Auswirkung klassifizieren.
  2. Diagnose- und Eskalationsschritte ordnen.
  3. Wiederanlauf, Nachkontrolle und Präventionsmaßnahme festhalten.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Systemadministration, Plattformbetrieb, DevOps, SRE, technische Projektleitung und Service Management.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Linux- oder Plattformbetrieb, Monitoring und Sicherungskonzepten. Zugriff auf eine Schulungsumgebung wird für Übungen vorausgesetzt.

Methodik und Qualitätssicherung

Die Vermittlung kombiniert strukturierte Fachimpulse, Demonstrationen, moderierte Modellierungs- oder Konfigurationsschritte und praktische Übungen. Jeder Arbeitsblock endet mit einer prüfbaren Zwischenkontrolle.

  • Ausgangszustand und Lernziel werden vor jedem Arbeitsauftrag festgelegt.
  • Konfigurationen und Modelle werden schrittweise aufgebaut und dokumentiert.
  • Positiv-, Negativ- und Grenzfälle werden anhand definierter Kriterien geprüft.
  • Abweichungen werden analysiert, korrigiert und in einer erneuten Prüfung bestätigt.

Fachbereichsleitung, Trainerteam und Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Systemadministration, Plattformbetrieb, DevOps, SRE, technische Projektleitung und Service Management.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Linux- oder Plattformbetrieb, Monitoring und Sicherungskonzepten. Zugriff auf eine Schulungsumgebung wird für Übungen vorausgesetzt.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, moderierte Fallarbeit und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse und Workshop
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmenden
Sprache: Deutsch; bei Firmenseminaren ist Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Stream gespeichert 3 Tage
Bern 3 Tage
Luzern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
Zürich 3 Tage
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