Seminar / Training
Strategisch-operatives Seminar zur Verbindung von External Attack Surface Management und risikobasiertem Vulnerability Management. Die Ergebnisse werden in einen kontinuierlichen Exposure-Management-Zyklus mit Geschäftsausrichtung, Validierung, Maßnahmensteuerung und messbarer Risikoreduktion überführt. Die Inhalte werden in einer kontrollierten Übungsumgebung schrittweise aufgebaut, geprüft und in betriebsfähige Arbeitsabläufe übertragen.
Inhaltsübersicht
- Zielsetzung
- Seminarinhalte
- Kapitel 1: CTEM-Scoping und Geschäftsausrichtung
- Kapitel 2: Discovery und vereinheitlichte Exposure-Sicht
- Kapitel 3: Priorisierung im Exposure-Management
- Kapitel 4: Validierung von Exploitierbarkeit und Wirkung
- Kapitel 5: Mobilisierung und Remediation-Steuerung
- Kapitel 6: CTEM-Kennzahlen und kontinuierliche Verbesserung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Methodik
Zielsetzung
Ein vollständiger CTEM-Zyklus verbindet externe Discovery, interne Scanergebnisse und Geschäftskontext mit priorisierten, verifizierten Maßnahmen.
Seminarinhalte
Die Bearbeitung folgt einem durchgängigen Ablauf aus Einordnung, Konfiguration, Analyse, Validierung und Dokumentation. Jeder Arbeitsschritt wird zunächst fachlich begründet und anschließend praktisch ausgeführt.
Kapitel 1: CTEM-Scoping und Geschäftsausrichtung
- Schritt 1: Geschäftskritische Dienste, Angriffsflächen und relevante Bedrohungsszenarien priorisieren.
- Schritt 2: Interne Assets, Cloud, externe Exposition und organisatorische Grenzen in einen Scope überführen.
- Schritt 3: Erfolgskriterien als messbare Reduktion von Exposure statt bloßer Finding-Anzahl definieren.
- Schritt 4: Scope regelmäßig an Geschäftsänderungen, Vorfälle und neue Erkenntnisse anpassen.
Praxis: Die Schritte werden an einem abgegrenzten Beispielszenario umgesetzt, geprüft und in einer wiederverwendbaren Arbeitsunterlage dokumentiert.
Kapitel 2: Discovery und vereinheitlichte Exposure-Sicht
- Schritt 1: EASM-Discovery, OutscanNX-Assets und vorhandene Inventarquellen miteinander abgleichen.
- Schritt 2: Dubletten, fehlende Ownership und unterschiedliche technische Identitäten auflösen.
- Schritt 3: Externe Sicht und interne Scanabdeckung zu einem belastbaren Assetbild verbinden.
- Schritt 4: Datenqualitätslücken mit Owner, Frist und kontrolliertem Nachweis bearbeiten.
Praxis: Die Schritte werden an einem abgegrenzten Beispielszenario umgesetzt, geprüft und in einer wiederverwendbaren Arbeitsunterlage dokumentiert.
Kapitel 3: Priorisierung im Exposure-Management
- Schritt 1: Findings, Expositionen, Angriffswege und Geschäftskontext gemeinsam bewerten.
- Schritt 2: Technische Schwere, Ausnutzungswahrscheinlichkeit, Erreichbarkeit und Assetwert gewichten.
- Schritt 3: Maßnahmen nach tatsächlicher Risikoreduktion und Umsetzbarkeit ordnen.
- Schritt 4: Entscheidungslogik transparent dokumentieren und regelmäßig kalibrieren.
Praxis: Die Schritte werden an einem abgegrenzten Beispielszenario umgesetzt, geprüft und in einer wiederverwendbaren Arbeitsunterlage dokumentiert.
Kapitel 4: Validierung von Exploitierbarkeit und Wirkung
- Schritt 1: Annahmen zu Erreichbarkeit, Schwachstelle und kompensierender Kontrolle gezielt überprüfen.
- Schritt 2: Sichere technische Validierung von unbegründeter oder riskanter Exploit-Ausführung abgrenzen.
- Schritt 3: Ergebnis als bestätigt, widerlegt oder weiter zu untersuchen klassifizieren.
- Schritt 4: Priorität und Maßnahme anhand der Validierung kontrolliert anpassen.
Praxis: Die Schritte werden an einem abgegrenzten Beispielszenario umgesetzt, geprüft und in einer wiederverwendbaren Arbeitsunterlage dokumentiert.
Kapitel 5: Mobilisierung und Remediation-Steuerung
- Schritt 1: Priorisierte Exposures in konkrete, eigentümerfähige Arbeitspakete übersetzen.
- Schritt 2: Security-, Infrastruktur-, Cloud- und Anwendungsteams mit konsistentem Kontext versorgen.
- Schritt 3: Blocker, Abhängigkeiten, Ausnahmen und Eskalationen aktiv steuern.
- Schritt 4: Abschluss durch technische Verifikation und messbare Risikoreduktion bestätigen.
Praxis: Die Schritte werden an einem abgegrenzten Beispielszenario umgesetzt, geprüft und in einer wiederverwendbaren Arbeitsunterlage dokumentiert.
Kapitel 6: CTEM-Kennzahlen und kontinuierliche Verbesserung
- Schritt 1: Kennzahlen für Discovery-Abdeckung, Priorisierungsqualität, Time-to-Remediate und Restexposure definieren.
- Schritt 2: Mengenkennzahlen von tatsächlicher Risikoreduktion und Prozesswirkung unterscheiden.
- Schritt 3: Zyklusweise Ergebnisse vergleichen und strukturelle Engpässe identifizieren.
- Schritt 4: Scope, Kontrollen, Automatisierung und Ressourcen anhand der Messwerte verbessern.
Praxis: Die Schritte werden an einem abgegrenzten Beispielszenario umgesetzt, geprüft und in einer wiederverwendbaren Arbeitsunterlage dokumentiert.
Zielgruppe
Security Leadership, Exposure Management, Vulnerability Management, EASM, SOC, Risiko- und Serviceverantwortung sowie technische Projektleitung.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in EASM, Vulnerability Management, Risiko- und Maßnahmensteuerung. Eigene Prozessbeispiele erhöhen den Praxisnutzen.
Methodik
Fachlicher Kurzvortrag, geführte Demonstration, schrittweise Konfiguration, Analyse realitätsnaher Befunde, praktische Übungen am System sowie dokumentierte Kontroll- und Abnahmeschritte.
Fachbereichsleitung / Trainingsleitung / Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Security Leadership, Exposure Management, Vulnerability Management, EASM, SOC, Risiko- und Serviceverantwortung sowie technische Projektleitung. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in EASM, Vulnerability Management, Risiko- und Maßnahmensteuerung. Eigene Prozessbeispiele erhöhen den Praxisnutzen. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System, strukturierte Arbeitsaufträge und dokumentierte Kontrollschritte |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Ausführliche Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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