Seminar Open Cluster Management Intensiv: Administration und Betrieb

Das Intensivseminar bündelt die administrativen Spezialthemen zu einem vollständigen Betriebslernweg. Architektur, Installation, Registrierung, Inventar, Mandantentrennung, Sicherheit, Monitoring, Troubleshooting, Upgrades und Fleet-Lifecycle werden in einer zusammenhängenden Umgebung umgesetzt.

Zielsetzung

Eine OCM-Flotte wird geplant, aufgebaut, gehärtet, überwacht, gestört, aktualisiert und wiederhergestellt. Die Inhalte verdichten die administrativen Einzelseminare, ohne deren zusätzliche Übungsbreite vollständig zu wiederholen.

Zielgruppe

  • Kubernetes- und OCM-Administratoren
  • Senior Platform Engineers
  • SRE- und Cloud-Betriebsteams

Voraussetzungen

Sehr sichere Kubernetes-Administration, kubectl, YAML, RBAC, Zertifikate, Monitoring und grundlegende OCM-Kenntnisse.

Inhaltsübersicht

  1. Tag 1: Architektur, Komponenten und Vertrauensmodell
  2. Tag 2: Standardregistrierung, Netzwerk und Double Opt-in
  3. Tag 3: ManagedClusterSets, Workspaces und Mandantentrennung
  4. Tag 4: Systematisches Troubleshooting der Kernpfade
  5. Tag 5: Sicherheit, Upgrade und Fleet-Lifecycle

Kapitel 1 – Tag 1: Architektur, Komponenten und Vertrauensmodell

Inhaltsverzeichnis: Hub-Spoke- und Hub-Agent-Prinzipien; ClusterManager, Klusterlet, Registration Agent und Work Agent; Cluster-Namespaces, deklarative Steuerung und Statusrückmeldung; Skalierung, Autonomie der Spokes und Ausfallverhalten

Fachliche Inhalte

  • Hub-Spoke- und Hub-Agent-Prinzipien
  • ClusterManager, Klusterlet, Registration Agent und Work Agent
  • Cluster-Namespaces, deklarative Steuerung und Statusrückmeldung
  • Skalierung, Autonomie der Spokes und Ausfallverhalten

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Die Rollen von Hub, Managed Cluster und Add-on-Komponenten in einem Architekturdiagramm markieren.
  2. Schritt 2: Den Registrierungs-, Verteilungs- und Rückmeldepfad für eine Änderung vollständig nachzeichnen.
  3. Schritt 3: Cluster-Namespaces und RBAC-Grenzen für zwei getrennte Betriebsteams entwerfen.
  4. Schritt 4: Ausfallbilder für Hub-Unterbrechung, Netzwerkpartition und nicht erreichbaren Spoke analysieren.

Praxisprüfung

Die Architektur wird anhand eines Nachrichtenflusses und einer Fehlerfallmatrix geprüft; unklare Verantwortlichkeiten werden vor der Installation bereinigt.

Kapitel 2 – Tag 2: Standardregistrierung, Netzwerk und Double Opt-in

Inhaltsverzeichnis: Netzwerk- und DNS-Voraussetzungen zwischen Spoke und Hub; Bootstrap-Kubeconfig, CertificateSigningRequest und Annahmeprozess; clusteradm init, join und accept; ManagedCluster-Status, Lease und Zertifikatsablage

Fachliche Inhalte

  • Netzwerk- und DNS-Voraussetzungen zwischen Spoke und Hub
  • Bootstrap-Kubeconfig, CertificateSigningRequest und Annahmeprozess
  • clusteradm init, join und accept
  • ManagedCluster-Status, Lease und Zertifikatsablage

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Erreichbarkeit, Zertifikatsnamen, Proxy-Einstellungen und Kubernetes-Kontexte vor dem Join prüfen.
  2. Schritt 2: Den Klusterlet per clusteradm installieren und die entstehenden CSR- und ManagedCluster-Objekte beobachten.
  3. Schritt 3: Die Registrierung auf Hub-Seite kontrolliert annehmen und die beidseitige Zustimmung verifizieren.
  4. Schritt 4: Lease, Conditions, Hub-Kubeconfig-Secret und Agent-Protokolle als Abnahmekriterien auswerten.

Praxisprüfung

Ein fehlerhaftes Zertifikatsszenario wird absichtlich erzeugt, diagnostiziert und ohne Neuaufbau des gesamten Clusters korrigiert.

Kapitel 3 – Tag 3: ManagedClusterSets, Workspaces und Mandantentrennung

Inhaltsverzeichnis: ManagedClusterSet und Mitgliedschaftsmodelle; ManagedClusterSetBinding und Workspace-Namespaces; RBAC für Cluster-Set-Administratoren; Default- und Global-ClusterSet sowie Betriebsgrenzen

Fachliche Inhalte

  • ManagedClusterSet und Mitgliedschaftsmodelle
  • ManagedClusterSetBinding und Workspace-Namespaces
  • RBAC für Cluster-Set-Administratoren
  • Default- und Global-ClusterSet sowie Betriebsgrenzen

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Cluster nach Region und Verwendungszweck in exklusive Sets einordnen und die Mitgliedschaft verifizieren.
  2. Schritt 2: ClusterSets gezielt an Workspace-Namespaces binden und den zulässigen Sichtbereich dokumentieren.
  3. Schritt 3: Rollen und RoleBindings für getrennte Plattformteams erstellen und unzulässige Zugriffe testen.
  4. Schritt 4: Default- und Global-Set in das Berechtigungskonzept einordnen und unbeabsichtigte Reichweite ausschließen.

Praxisprüfung

In einer Mandantenübung werden zwei Teams mit überlappenden, aber kontrollierten Clusterrechten eingerichtet und durch Negativtests abgesichert.

Kapitel 4 – Tag 4: Systematisches Troubleshooting der Kernpfade

Inhaltsverzeichnis: Registrierung und Zertifikatsfehler; ManifestWork-Anwendung und Statusfeedback; Placement-Entscheidungen und fehlende Kandidaten; Add-on-Installation und Agentfehler

Fachliche Inhalte

  • Registrierung und Zertifikatsfehler
  • ManifestWork-Anwendung und Statusfeedback
  • Placement-Entscheidungen und fehlende Kandidaten
  • Add-on-Installation und Agentfehler

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Fehler anhand der betroffenen API, Condition und zuständigen Controllerkomponente klassifizieren.
  2. Schritt 2: Events, Logs, Statusobjekte und Secrets in einer festen Reihenfolge prüfen.
  3. Schritt 3: Die Störung auf Hub, Kommunikationspfad oder Spoke eingrenzen und eine minimale Reproduktion erstellen.
  4. Schritt 4: Korrektur, Wiederanlauf und Nachkontrolle durchführen, ohne Symptome nur durch Neustarts zu verdecken.

Praxisprüfung

Vier vorbereitete Fehlerbilder werden mit demselben Diagnoseverfahren bearbeitet und in einem wiederverwendbaren Runbook dokumentiert.

Kapitel 5 – Tag 5: Sicherheit, Upgrade und Fleet-Lifecycle

Inhaltsverzeichnis: Double Opt-in, Zertifikate und Rotation; Cluster-Namespaces und Rollenmodell; clusteradm- und operatorgestützte Aktualisierung; Registrierung von Cluster-API-Clustern

Fachliche Inhalte

  • Double Opt-in, Zertifikate und Rotation
  • Cluster-Namespaces und Rollenmodell
  • clusteradm- und operatorgestützte Aktualisierung
  • Registrierung von Cluster-API-Clustern

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Hub- und Spoke-Berechtigungen auf minimale Aktionen reduzieren und mit Negativtests prüfen.
  2. Schritt 2: Mindest-TLS-Version und zulässige Cipher Suites per Profil konfigurieren und den Neustartpfad kontrollieren.
  3. Schritt 3: Den Hub aktualisieren, Conditions und Generationen kontrollieren und erst danach die Pilot-Spokes bearbeiten.
  4. Schritt 4: Lösch- und Wiederherstellungsverhalten von Hub- und Spoke-Ressourcen testen.

Praxisprüfung

Die Abschlussübung verbindet Härtung, gestaffelte Aktualisierung und Wiederherstellung zu einem dokumentierten Betriebsverfahren.

Ansprechpartner

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Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: CHF 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: CHF 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Kubernetes- und OCM-Administratoren; Senior Platform Engineers; SRE- und Cloud-Betriebsteams
Voraussetzungen: Sehr sichere Kubernetes-Administration, kubectl, YAML, RBAC, Zertifikate, Monitoring und grundlegende OCM-Kenntnisse.
Standorte: Basel, Bern, Luzern, Sankt Gallen, Winterthur, Zürich
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter +41 (800) 225127

Seminartermine

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