Störungen werden schneller gelöst, wenn Status, Ereignisse, Logs, Accounting und Clientbeobachtung in einer festen Reihenfolge ausgewertet werden. Befund, Ursache und Maßnahme bleiben klar getrennt.
Inhaltsverzeichnis
- Seminarprofil
- Lernziele
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Qualitäts- und Abnahmekriterien
- Einordnung in das Gesamtprogramm
Seminarprofil
ocserv überwachen und Fehler lösen: Logs, occtl, JSON, Sitzungen, Ereignisse, Bans, RADIUS-Accounting, Health-Checks und Diagnoseketten. Die festgelegte Dauer ist fachlich begründet: Drei Tage sind erforderlich, um Status- und Sitzungsdaten, Accounting, maschinenlesbare Auswertung, Monitoringdesign und breite Fehlerdiagnose mit Übungen abzudecken.
Lernziele
- Logs und Ereignisse auswerten.
- occtl sicher einsetzen.
- Daten und Accounting integrieren.
- Health-Checks und Alarmierung definieren.
- TLS-, Auth- und Netzfehler lösen.
Zielgruppe
System- und Netzwerkbetrieb, SRE, Security Operations, Second-Level-Support und technische Incident-Verantwortliche.
Voraussetzungen
Praktische ocserv- und Linux-Erfahrung sowie sichere TCP/IP-, Routing-, DNS- und TLS-Kenntnisse.
Seminarinhalte
Schritt 1: Beobachtungsmodell
DNS, Erreichbarkeit, TLS, Authentifizierung, Sitzung, Tunnel, Route, DNS und Anwendung werden mit Beweisen, Zuständigkeiten und Zeitkorrelation getrennt. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.
- Planung und Voraussetzungen für Beobachtungsmodell
- Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von Beobachtungsmodell
- Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für Beobachtungsmodell
- Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für Beobachtungsmodell
Schritt 2: Logs und Ereignisse
Normal- und Debugstufen, Systemjournal, Authentifizierungslogs, externe Komponenten, Aufbewahrung, Zugriff und Datenschutz werden sinnvoll abgestimmt. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.
- Planung und Voraussetzungen für Logs und Ereignisse
- Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von Logs und Ereignisse
- Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für Logs und Ereignisse
- Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für Logs und Ereignisse
Schritt 3: occtl-Status und Sitzungen
Gesamtzustand, Benutzer, Sitzungen, interne Routen, Ereignisse, Sperren, Trennung, Terminierung und Reload werden gezielt genutzt. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.
- Planung und Voraussetzungen für occtl-Status und Sitzungen
- Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von occtl-Status und Sitzungen
- Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für occtl-Status und Sitzungen
- Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für occtl-Status und Sitzungen
Schritt 4: Maschinenlesbare Ausgaben
JSON-Daten werden robust mit Fehlercodes, leeren Ergebnissen, Zeitüberschreitungen und Schutz sensibler Felder in Monitoringadapter überführt. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.
- Planung und Voraussetzungen für Maschinenlesbare Ausgaben
- Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von Maschinenlesbare Ausgaben
- Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für Maschinenlesbare Ausgaben
- Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für Maschinenlesbare Ausgaben
Schritt 5: RADIUS-Accounting
Start-, Zwischen- und Stop-Datensätze, Sitzungskennung, verlorene Stop-Meldungen und Abgleich mit Dienststatus werden behandelt. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.
- Planung und Voraussetzungen für RADIUS-Accounting
- Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von RADIUS-Accounting
- Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für RADIUS-Accounting
- Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für RADIUS-Accounting
Schritt 6: Health-Checks und Alarmierung
Prozess, Zertifikatslaufzeit, Identitätsabhängigkeit, synthetische Verbindung, Testziel, Schwellwerte und kontextreiche Alarme werden kombiniert. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.
- Planung und Voraussetzungen für Health-Checks und Alarmierung
- Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von Health-Checks und Alarmierung
- Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für Health-Checks und Alarmierung
- Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für Health-Checks und Alarmierung
Schritt 7: TLS- und Authentifizierungsfehler
Namensfehler, Kette, Ablauf, Zeit, Kontosperre, RADIUS-Timeout, Kerberos-Principal und OIDC-Claim werden schichtweise diagnostiziert. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.
- Planung und Voraussetzungen für TLS- und Authentifizierungsfehler
- Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von TLS- und Authentifizierungsfehler
- Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für TLS- und Authentifizierungsfehler
- Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für TLS- und Authentifizierungsfehler
Schritt 8: Routing-, DNS- und Tunnelprobleme
Tunneladresse, Clientroute, interne Route, Forwarding, Firewall, Rückweg, Resolver, Split-DNS und Zielport werden nacheinander geprüft. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.
- Planung und Voraussetzungen für Routing-, DNS- und Tunnelprobleme
- Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von Routing-, DNS- und Tunnelprobleme
- Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für Routing-, DNS- und Tunnelprobleme
- Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für Routing-, DNS- und Tunnelprobleme
Schritt 9: DTLS, MTU und Performance
Blockiertes UDP, NAT, Load Balancer, Datenkanal, Paketgröße, ICMP, MSS und Anwendungsengpass werden voneinander getrennt. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.
- Planung und Voraussetzungen für DTLS, MTU und Performance
- Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von DTLS, MTU und Performance
- Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für DTLS, MTU und Performance
- Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für DTLS, MTU und Performance
Schritt 10: Incident-Runbook
Zeitlinie, Auswirkungen, Beweise, Ursache, Sofortmaßnahme, dauerhafte Korrektur, Prävention und Rücknahme temporärer Debugeinstellungen werden dokumentiert. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.
- Planung und Voraussetzungen für Incident-Runbook
- Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von Incident-Runbook
- Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für Incident-Runbook
- Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für Incident-Runbook
Praxisübungen
- Beobachtungsmodell anhand eines vorbereiteten Szenarios planen, umsetzen und technisch prüfen.
- Logs und Ereignisse anhand eines vorbereiteten Szenarios planen, umsetzen und technisch prüfen.
- occtl-Status und Sitzungen anhand eines vorbereiteten Szenarios planen, umsetzen und technisch prüfen.
- Maschinenlesbare Ausgaben anhand eines vorbereiteten Szenarios planen, umsetzen und technisch prüfen.
- RADIUS-Accounting anhand eines vorbereiteten Szenarios planen, umsetzen und technisch prüfen.
- Health-Checks und Alarmierung anhand eines vorbereiteten Szenarios planen, umsetzen und technisch prüfen.
Qualitäts- und Abnahmekriterien
- Jede Konfigurationsänderung besitzt einen dokumentierten Ausgangszustand und einen Rückfallpunkt.
- Erlaubte Funktionen werden positiv, verbotene oder fehlerhafte Zustände ausdrücklich negativ getestet.
- Client-, Server-, Netzwerk- und Identitätssicht werden zeitlich korreliert.
- Geheimnisse, Schlüssel und personenbezogene Sitzungsdaten bleiben geschützt.
- Die Laborergebnisse werden in eine wiederholbare Betriebs- oder Projektcheckliste überführt.
Einordnung in das Gesamtprogramm
Der Kurs folgt auf Grundinstallation und Betrieb. Performance und Hochverfügbarkeit vertiefen Kapazitäts- und Ausfallthemen.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | System- und Netzwerkbetrieb, SRE, Security Operations, Second-Level-Support und technische Incident-Verantwortliche. |
| Voraussetzungen: | Praktische ocserv- und Linux-Erfahrung sowie sichere TCP/IP-, Routing-, DNS- und TLS-Kenntnisse. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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