Seminarüberblick
Dieses 2-tägige Seminar vermittelt Architekturplanung und Zero-Trust-Konzeption mit NordLayer in einer durchgängigen, praxisnahen Referenzumgebung. Die Inhalte führen von der fachlichen Einordnung über Planung und Konfiguration bis zu Funktionsprüfung, Fehleranalyse und betrieblicher Dokumentation. Planabhängige Funktionen werden innerhalb der verfügbaren Übungsumgebung eingeordnet und mit geeigneten Alternativen beziehungsweise Einführungsschritten bewertet.
Inhaltsübersicht
- Lernziele
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Seminarinhalte nach Trainingstag
- Praxisübungen
- Methodik
Lernziele
Nach Abschluss des Seminars können folgende Aufgaben methodisch und nachvollziehbar durchgeführt werden:
- Eine NordLayer-Zielarchitektur aus Schutzbedarf und Geschäftsanforderungen ableiten
- Identitäten, Geräte, Netze und Anwendungen in ein Zero-Trust-Zugriffsmodell überführen
- Geeignete Komponenten für Remote Access, Standortkopplung und Internetzugriff auswählen
- Verfügbarkeit, Betrieb und Einführung mit überprüfbaren Kriterien planen
- Architekturentscheidungen nachvollziehbar dokumentieren und verteidigen
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: IT-Architekten, Netzwerk- und Security-Administratoren, technische Projektleitungen sowie Verantwortliche für Zugriffs- und Sicherheitskonzepte.
Voraussetzungen: Fundierte Grundlagen zu TCP/IP, Routing, Identitätsmanagement und IT-Sicherheitsarchitekturen; Kenntnisse der eigenen Anwendungs- und Standortlandschaft.
Seminarinhalte
Jeder Themenblock wird zunächst anhand des Sollzustands vorbereitet, anschließend in der Übungsumgebung umgesetzt und zum Abschluss mit festgelegten Prüffällen kontrolliert.
Tag 1: Zielarchitektur und Schutzbedarf
- Schritt 1: Geschäftsanforderungen, Nutzergruppen, Standorte und schützenswerte Ressourcen aufnehmen
Aus den fachlichen und technischen Anforderungen wird für diesen Arbeitsschritt ein überprüfbarer Sollzustand abgeleitet. Abhängigkeiten, Verantwortlichkeiten, Sicherheitswirkung und spätere Abnahmekriterien für Architekturplanung und Zero-Trust-Konzeption werden dabei in einer Arbeitsvorlage festgehalten.
- Schritt 2: NordLayer-Komponenten und Datenflüsse in eine bestehende Infrastruktur einordnen
Die Funktion wird innerhalb der Gesamtarchitektur von Architekturplanung und Zero-Trust-Konzeption fachlich und technisch eingeordnet. Begriffe, Voraussetzungen, Grenzen, Planabhängigkeiten und Wechselwirkungen mit benachbarten Schutzmechanismen werden anhand konkreter Szenarien geklärt.
- Schritt 3: Vertrauensgrenzen, Identitäten, Geräte und Netzwerkpfade als Schutzobjekte modellieren
Aus den fachlichen und technischen Anforderungen wird für diesen Arbeitsschritt ein überprüfbarer Sollzustand abgeleitet. Abhängigkeiten, Verantwortlichkeiten, Sicherheitswirkung und spätere Abnahmekriterien für Architekturplanung und Zero-Trust-Konzeption werden dabei in einer Arbeitsvorlage festgehalten.
- Schritt 4: Zero-Trust-Prinzipien in überprüfbare Zugriffsentscheidungen übersetzen
Für die Prüfung werden Sollzustand, Testdaten, positive Funktionsfälle und mindestens ein negativer Sicherheitsfall definiert. Die Beobachtungen werden so protokolliert, dass Abweichungen reproduzierbar und die Freigabeentscheidung nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 5: Gateway-, Dedicated-IP- und Regionskonzept dimensionieren
Aus den fachlichen und technischen Anforderungen wird für diesen Arbeitsschritt ein überprüfbarer Sollzustand abgeleitet. Abhängigkeiten, Verantwortlichkeiten, Sicherheitswirkung und spätere Abnahmekriterien für Architekturplanung und Zero-Trust-Konzeption werden dabei in einer Arbeitsvorlage festgehalten.
- Schritt 6: Abhängigkeiten zu Identitätsdiensten, DNS, Firewalls und Endgeräten dokumentieren
Der Arbeitsschritt wird in einen wiederholbaren Betriebsprozess mit Zuständigkeit, Prüffrequenz, Eskalation und Nachweis überführt. Die Dokumentation enthält außerdem Ausnahmen, Wiederanlauf und Kriterien für die regelmäßige Überarbeitung.
- Schritt 7: Zielbild, Annahmen und technische Entscheidungsregeln in einer Architekturvorlage festhalten
Der Arbeitsschritt wird in einen wiederholbaren Betriebsprozess mit Zuständigkeit, Prüffrequenz, Eskalation und Nachweis überführt. Die Dokumentation enthält außerdem Ausnahmen, Wiederanlauf und Kriterien für die regelmäßige Überarbeitung.
Tag 2: Zugriffsmodell und Einführungsplanung
- Schritt 8: Rollen, Teams, Ressourcen und Least-Privilege-Regeln zu einem Berechtigungsmodell verbinden
Die Konfiguration wird in der Übungsumgebung schrittweise mit eindeutiger Benennung und minimal erforderlichen Berechtigungen umgesetzt. Jede Änderung wird vor der Freigabe gegen den Ausgangszustand geprüft und mit einer Rückfalloption dokumentiert.
- Schritt 9: Netzwerksegmentierung, Cloud Firewall, Device Posture und Internet Access Security kombinieren
Der Themenbereich wird anhand einer realistischen Referenzumgebung für Architekturplanung und Zero-Trust-Konzeption bearbeitet. Konfiguration, Sicherheitswirkung, typische Fehlannahmen und geeignete Prüfschritte werden miteinander verknüpft und dokumentiert.
- Schritt 10: Remote Access, Site-to-Site, Cloud LAN und Browserzugriffe gegeneinander abgrenzen
Die Funktion wird innerhalb der Gesamtarchitektur von Architekturplanung und Zero-Trust-Konzeption fachlich und technisch eingeordnet. Begriffe, Voraussetzungen, Grenzen, Planabhängigkeiten und Wechselwirkungen mit benachbarten Schutzmechanismen werden anhand konkreter Szenarien geklärt.
- Schritt 11: Hochverfügbarkeit, Kapazität, Betriebsverantwortung und Notfallzugang planen
Aus den fachlichen und technischen Anforderungen wird für diesen Arbeitsschritt ein überprüfbarer Sollzustand abgeleitet. Abhängigkeiten, Verantwortlichkeiten, Sicherheitswirkung und spätere Abnahmekriterien für Architekturplanung und Zero-Trust-Konzeption werden dabei in einer Arbeitsvorlage festgehalten.
- Schritt 12: Pilotgruppen, Testfälle, Abnahmekriterien und gestufte Einführung definieren
Für die Prüfung werden Sollzustand, Testdaten, positive Funktionsfälle und mindestens ein negativer Sicherheitsfall definiert. Die Beobachtungen werden so protokolliert, dass Abweichungen reproduzierbar und die Freigabeentscheidung nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 13: Risiken, Planabhängigkeiten und organisatorische Voraussetzungen transparent bewerten
Aus den fachlichen und technischen Anforderungen wird für diesen Arbeitsschritt ein überprüfbarer Sollzustand abgeleitet. Abhängigkeiten, Verantwortlichkeiten, Sicherheitswirkung und spätere Abnahmekriterien für Architekturplanung und Zero-Trust-Konzeption werden dabei in einer Arbeitsvorlage festgehalten.
- Schritt 14: Architekturentscheidung, Migrationsplan und Betriebsübergabe präsentieren und prüfen
Aus den fachlichen und technischen Anforderungen wird für diesen Arbeitsschritt ein überprüfbarer Sollzustand abgeleitet. Abhängigkeiten, Verantwortlichkeiten, Sicherheitswirkung und spätere Abnahmekriterien für Architekturplanung und Zero-Trust-Konzeption werden dabei in einer Arbeitsvorlage festgehalten.
Praxisübungen
Die Übungen bilden typische Projekt- und Betriebssituationen ab und werden mit Prüfschritten sowie dokumentierten Sollzuständen abgeschlossen.
- Erstellung eines Ist- und Zielbildes für ein Unternehmen mit Zentrale, Cloud und mobilen Arbeitsplätzen
- Modellierung eines rollenbasierten Zugriffs- und Segmentierungskonzepts
- Entwurf eines Pilotplans einschließlich Testfällen und Rückfallverfahren
- Architekturreview anhand einer strukturierten Prüfliste
Methodik
Die Durchführung kombiniert fachliche Einordnung, Live-Demonstration, angeleitete Konfiguration, eigenständige Übung, Positiv- und Negativtests sowie strukturierte Fehleranalyse. Für jeden größeren Konfigurationsblock entstehen eine kurze Arbeitsanweisung, ein Prüfprotokoll und ein Eintrag für die spätere Betriebsdokumentation.
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen
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Michael Adler
Telefon: + 41 (800) 225127
E-Mail: michael.adler@seminar-experts.ch -

Stefano Conti
Telefon: + 41 (800) 225127
E-Mail: stefano.conti@seminar-experts.ch
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: CHF 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: CHF 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | IT-Architekten, Netzwerk- und Security-Administratoren, technische Projektleitungen sowie Verantwortliche für Zugriffs- und Sicherheitskonzepte. |
| Voraussetzungen: | Fundierte Grundlagen zu TCP/IP, Routing, Identitätsmanagement und IT-Sicherheitsarchitekturen; Kenntnisse der eigenen Anwendungs- und Standortlandschaft. |
| Standorte: | Basel, Bern, Luzern, Sankt Gallen, Winterthur, Zürich |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, angeleitete und eigenständige praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter +41 (800) 225127 |
Seminartermine
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