Seminar Testlabore mit Mobly skalieren und stabilisieren

Seminar / Training

Seminarprofil

Skalierung bedeutet nicht nur mehr Geräte, sondern kontrollierte Ressourcenzuteilung und messbare Stabilität. Die Veranstaltung entwickelt ein Betriebsmodell, das Testcode, Laborsteuerung und Qualitätssicherung miteinander verzahnt.

Didaktische Einordnung: Vier Tage sind erforderlich, weil Architektur und Inventar, Ressourcensteuerung und Parallelität, Stabilitäts- und Recovery-Mechanismen sowie Monitoring, Kennzahlen und ein vollständiger Betriebsworkshop jeweils eigene praktische Schwerpunkte bilden.

Lernziele

  • Laborressourcen inventarisieren und nach Fähigkeiten planbar machen
  • Reservierung, Isolation und parallele Ausführung sicher gestalten
  • Gerätezustand, Recovery und Quarantäne automatisieren
  • Flaky Tests und Infrastrukturfehler datenbasiert unterscheiden
  • Monitoring, Kennzahlen und Betriebsprozesse für Dauerbetrieb etablieren

Zielgruppe

Testlaborverantwortliche, Testarchitekten, DevOps- und Infrastrukturteams sowie Senior-Testautomatisierer für größere Geräte- und Hardwarebestände.

Voraussetzungen

Praktische Mobly-Erfahrung, gute Python-Kenntnisse und Grundverständnis von CI-Systemen, Geräteverwaltung und Netzwerkbetrieb.

Inhaltsübersicht

  1. Tag 1 – Zielbild und Kapazitätsmodell entwickeln
  2. Tag 1 – Ressourceninventar und Fähigkeiten modellieren
  3. Tag 1 – Laborgrenzen und Verantwortlichkeiten festlegen
  4. Tag 2 – Reservierung und Zuteilung implementieren
  5. Tag 2 – Parallele Testläufe isolieren
  6. Tag 2 – Durchsatz kontrolliert optimieren
  7. Tag 3 – Gesundheitsprüfung und Ausgangszustand automatisieren
  8. Tag 3 – Recovery und Quarantäne steuern
  9. Tag 3 – Flaky Tests systematisch behandeln
  10. Tag 4 – Beobachtbarkeit und Kennzahlen aufbauen
  11. Tag 4 – Betriebsabläufe und Änderungen absichern
  12. Tag 4 – Skalierungsworkshop durchführen

1. Tag 1 – Zielbild und Kapazitätsmodell entwickeln

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Testarten, Geräteklassen, Laufzeiten und Parallelitätsbedarf erfassen.
  2. Schritt 2: Kapazitätsengpässe nach Ressource, Verbindung und Umgebung identifizieren.
  3. Schritt 3: Serviceziele für Verfügbarkeit, Durchsatz und Diagnosezeit definieren.

2. Tag 1 – Ressourceninventar und Fähigkeiten modellieren

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Geräte und Hardware mit stabiler Kennung, Zustand und Fähigkeiten erfassen.
  2. Schritt 2: Rollenanforderungen aus Testbeds in Auswahlkriterien übersetzen.
  3. Schritt 3: Änderungen, Wartung und Kalibrierung versionierbar protokollieren.

3. Tag 1 – Laborgrenzen und Verantwortlichkeiten festlegen

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Testcode, Scheduler, Controller, Laborservice und physische Ressource trennen.
  2. Schritt 2: Besitz, Sperre und Freigabe einer Ressource eindeutig modellieren.
  3. Schritt 3: Fehlerschnittstellen und Eskalationswege zwischen den Schichten definieren.

4. Tag 2 – Reservierung und Zuteilung implementieren

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Atomare Reservierungen für zusammengehörige Gerätegruppen entwerfen.
  2. Schritt 2: Timeout, Verlängerung und verwaiste Reservierungen behandeln.
  3. Schritt 3: Fähigkeitsbasierte Auswahl und faire Warteschlangenregeln prüfen.

5. Tag 2 – Parallele Testläufe isolieren

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Ports, Arbeitsverzeichnisse, Logpfade und Controllerinstanzen pro Lauf trennen.
  2. Schritt 2: Gemeinsam genutzte Netzwerk- oder Funkressourcen explizit serialisieren.
  3. Schritt 3: Kollisionen durch eindeutige Lauf-, Testbed- und Ressourcenkennungen vermeiden.

6. Tag 2 – Durchsatz kontrolliert optimieren

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Setup-, Test- und Cleanup-Zeiten getrennt messen.
  2. Schritt 2: Wiederverwendung sicherer Zustände gegenüber vollständigem Reset abwägen.
  3. Schritt 3: Parallelitätsgrenzen anhand realer Engpässe statt Gerätezahl festlegen.

7. Tag 3 – Gesundheitsprüfung und Ausgangszustand automatisieren

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Erreichbarkeit, Speicher, Stromversorgung, Verbindung und Softwarestand prüfen.
  2. Schritt 2: Gesundheitszustände mit klaren Übergängen und Ursachen definieren.
  3. Schritt 3: Vor jedem Lauf eine abgestufte Eignungsprüfung durchführen.

8. Tag 3 – Recovery und Quarantäne steuern

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Leichte Reparatur, Neustart, Reprovisionierung und manuelle Wartung staffeln.
  2. Schritt 2: Recovery-Versuche begrenzen und Erfolg anhand von Nachbedingungen prüfen.
  3. Schritt 3: Wiederholt auffällige Ressourcen automatisch isolieren und kennzeichnen.

9. Tag 3 – Flaky Tests systematisch behandeln

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Produktfehler, Testfehler und Laborfehler anhand von Signaturen unterscheiden.
  2. Schritt 2: Wiederholungen nur mit dokumentierter Hypothese und Kennzeichnung einsetzen.
  3. Schritt 3: Stabilitätskennzahlen pro Test, Ressource und Softwarestand auswerten.

10. Tag 4 – Beobachtbarkeit und Kennzahlen aufbauen

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Ausführungs-, Ressourcen- und Fehlerdaten in einem konsistenten Modell erfassen.
  2. Schritt 2: Verfügbarkeit, Warteschlange, Durchsatz, Fehlerrate und Recovery-Erfolg messen.
  3. Schritt 3: Warnschwellen und betriebliche Ansichten für Laborzustände definieren.

11. Tag 4 – Betriebsabläufe und Änderungen absichern

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Wartung, Softwareupdates und Konfigurationsänderungen kontrolliert einführen.
  2. Schritt 2: Smoke-Tests und Rückrollkriterien nach Laboränderungen festlegen.
  3. Schritt 3: Runbooks für häufige Fehlerbilder und manuelle Eingriffe erstellen.

12. Tag 4 – Skalierungsworkshop durchführen

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Ein Laborzielbild mit Ressourcenpool, Zuteilung und Zustandsautomat entwerfen.
  2. Schritt 2: Einen parallelen Beispielbetrieb mit Fehler- und Recovery-Szenarien simulieren.
  3. Schritt 3: Eine priorisierte Umsetzungsroadmap mit messbaren Qualitätszielen erstellen.

Praxisprojekt

  1. Schritt 1: Ein Ressourceninventar mit Fähigkeiten, Zustand und Reservierungsinformationen modellieren.
  2. Schritt 2: Zwei parallele Testläufe mit getrennten Arbeits- und Controllerressourcen simulieren.
  3. Schritt 3: Eine abgestufte Gesundheits-, Recovery- und Quarantänelogik implementieren.
  4. Schritt 4: Ein Betriebsdashboard konzeptionell aus Kennzahlen und Alarmregeln ableiten.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Testlaborverantwortliche, Testarchitekten, DevOps- und Infrastrukturteams sowie Senior-Testautomatisierer für größere Geräte- und Hardwarebestände.
Voraussetzungen: Praktische Mobly-Erfahrung, gute Python-Kenntnisse und Grundverständnis von CI-Systemen, Geräteverwaltung und Netzwerkbetrieb.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Zürich 4 Tage
Stream live 4 Tage
Stream gespeichert 4 Tage
Luzern 4 Tage
Bern 4 Tage
Inhaus / Firmenseminar 4 Tage
Sankt Gallen 4 Tage
Basel 4 Tage
Winterthur 4 Tage
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Zürich 4 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 4 Tage
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