Seminar Intensivseminar Mobly Komplett

Seminar / Training

Seminarprofil

Das Programm vermittelt einen vollständigen Überblick mit unmittelbar einsetzbaren Kernpraktiken. Die Breite aller Einzelthemen wird durch ein durchgängiges End-to-End-Projekt zusammengehalten.

Didaktische Einordnung: Fünf Tage sind die maximal zulässige und notwendige Dauer, um alle anderen Seminarthemen in verdichteter Form zu behandeln und dennoch ein lauffähiges Gesamtprojekt mit Diagnose und Betriebsprozess zu erstellen.

Lernziele

  • Das vollständige Mobly-Komponentenmodell einordnen
  • Android-, Netzwerk- und Custom-Hardware-Tests orchestrieren
  • Snippets, Suites, dynamische Fälle und Diagnose kombinieren
  • CI/CD- und Laborbetrieb mit Stabilitätsregeln planen
  • Eine wartbare End-to-End-Testlösung als Gesamtprojekt umsetzen

Zielgruppe

Technische Testleiter, erfahrene Testautomatisierer, Framework-Entwickler und Teams, die einen vollständigen Mobly-Einstieg in einem Block benötigen.

Voraussetzungen

Gute Python-Grundkenntnisse, allgemeine Testautomatisierungserfahrung und Basiswissen zu Android oder eingebetteten Systemen.

Inhaltsübersicht

  1. Tag 1 – Architektur und Einsatzmodell
  2. Tag 1 – Umgebung, Konfiguration und erster Lauf
  3. Tag 1 – Lifecycle, Assertions und dynamische Fälle
  4. Tag 2 – AndroidDevice, ADB und Fastboot
  5. Tag 2 – Bundled und eigene Snippets
  6. Tag 2 – Instrumentierung, Services und Screen Recording
  7. Tag 3 – Multi-Device-End-to-End-Orchestrierung
  8. Tag 3 – Bluetooth- und Connectivity-Muster
  9. Tag 3 – Wi-Fi, OpenWrt und eigene Hardware
  10. Tag 4 – Controller- und Testarchitektur
  11. Tag 4 – Suites, Runner und Testauswahl
  12. Tag 4 – Logging, Reports und Fehlerdiagnose
  13. Tag 5 – CI/CD und Testlabore
  14. Tag 5 – Stabilisierung und Modernisierung
  15. Tag 5 – Integriertes Abschlussprojekt

1. Tag 1 – Architektur und Einsatzmodell

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Hostgesteuerte End-to-End-Tests von Unit- und Gerätetests abgrenzen.
  2. Schritt 2: Testbeds, Controller, Testklassen und Runner als Komponentenmodell darstellen.
  3. Schritt 3: Geeignete Anwendungsfälle und Grenzen für das eigene Umfeld bestimmen.

2. Tag 1 – Umgebung, Konfiguration und erster Lauf

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Python- und Systemabhängigkeiten reproduzierbar einrichten.
  2. Schritt 2: Mehrere Testbeds, Controller und TestParams in YAML konfigurieren.
  3. Schritt 3: Testfälle auswählen, ausführen und Ergebnisverzeichnisse prüfen.

3. Tag 1 – Lifecycle, Assertions und dynamische Fälle

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Setup, Teardown, Fehler-Hooks und Signale korrekt einsetzen.
  2. Schritt 2: Aussagekräftige Assertions und Diagnosekontexte erstellen.
  3. Schritt 3: Parameterbasierte Fälle in pre_run generieren und selektieren.

4. Tag 2 – AndroidDevice, ADB und Fastboot

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Android-Geräte registrieren, Rollen zuweisen und Eigenschaften prüfen.
  2. Schritt 2: Shell, Dateien, Apps und Neustarts automatisieren.
  3. Schritt 3: Bootloader-, Fastboot- und Verbindungswechsel robust behandeln.

5. Tag 2 – Bundled und eigene Snippets

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Vorhandene Android-APIs über Bundled Snippets aufrufen.
  2. Schritt 2: Eine eigene RPC-Methode in einem Snippet bereitstellen.
  3. Schritt 3: Asynchrone Ereignisse, Timeouts und Fehlerantworten behandeln.

6. Tag 2 – Instrumentierung, Services und Screen Recording

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Instrumentierungstests hostseitig starten und filtern.
  2. Schritt 2: AndroidDevice-Services registrieren und Lebenszyklen nutzen.
  3. Schritt 3: Videos und weitere Output Excerpts als Fehlerartefakte erzeugen.

7. Tag 3 – Multi-Device-End-to-End-Orchestrierung

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Geräterollen und Synchronisationspunkte definieren.
  2. Schritt 2: Aktionen, Ereignisse und Assertions über mehrere Komponenten koordinieren.
  3. Schritt 3: Abbruch und Cleanup bei Teilausfällen absichern.

8. Tag 3 – Bluetooth- und Connectivity-Muster

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Verbindungszustände und Pairing als überprüfbare Zustandsfolge modellieren.
  2. Schritt 2: Asynchrone Funkereignisse und Wiederverbindung testen.
  3. Schritt 3: Stabilitätsmatrix und korrelierte Diagnose aufbauen.

9. Tag 3 – Wi-Fi, OpenWrt und eigene Hardware

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Netzwerkgerät und Android-Clients in einem Testbed verbinden.
  2. Schritt 2: AP-Konfiguration und Clientaktionen kontrolliert verändern.
  3. Schritt 3: Einen Custom Controller für zusätzliche Laborhardware skizzieren.

10. Tag 4 – Controller- und Testarchitektur

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Test-API, Treiber und Transport sauber trennen.
  2. Schritt 2: Wiederverwendbare Helfer, Services und Konfigurationen strukturieren.
  3. Schritt 3: Determinismus, Idempotenz und Zustandsbereinigung als Qualitätsregeln anwenden.

11. Tag 4 – Suites, Runner und Testauswahl

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Einzelklassen zu ausführbaren Suites zusammenstellen.
  2. Schritt 2: Testfälle listen, per Muster auswählen und Metadaten erfassen.
  3. Schritt 3: Repeat und Retry mit klaren Grenzen einsetzen.

12. Tag 4 – Logging, Reports und Fehlerdiagnose

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Host-, Geräte- und Controllerlogs mit Kennungen korrelieren.
  2. Schritt 2: Summary- und Einzelrecords maschinell auswerten.
  3. Schritt 3: Produkt-, Test- und Infrastrukturfehler getrennt klassifizieren.

13. Tag 5 – CI/CD und Testlabore

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Geräte reservieren, prüfen und nach dem Lauf freigeben.
  2. Schritt 2: Exit-Codes, Artefakte und Pipeline-Status verbinden.
  3. Schritt 3: Parallelität, Kapazität und Warteschlangen für Testbeds planen.

14. Tag 5 – Stabilisierung und Modernisierung

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Flakiness messen und kontrollierte Retry- oder Quarantäneregeln definieren.
  2. Schritt 2: Aktuelle Python-, Snippet- und Suite-Schnittstellen gegenüber Altcode prüfen.
  3. Schritt 3: Migration und Abhängigkeitsupdates mit Regressionstests absichern.

15. Tag 5 – Integriertes Abschlussprojekt

Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Android-Geräte, Netzwerkkomponente und simulierten Dienst orchestrieren.
  2. Schritt 2: Dynamische Fälle, Störung, Recovery und Diagnose integrieren.
  3. Schritt 3: Ausführung, Bericht und Betriebsregeln als vollständiges Paket abnehmen.

Praxisprojekt

  1. Schritt 1: Ein heterogenes Testbed mit Android-Geräten, Netzwerkkomponente und Dienst definieren.
  2. Schritt 2: Snippets, Custom Controller und dynamische Testfälle kombinieren.
  3. Schritt 3: Störungs- und Recovery-Szenario mit vollständiger Diagnose ausführen.
  4. Schritt 4: Das Projekt als Suite in einen vereinfachten CI/CD-Ablauf überführen.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Technische Testleiter, erfahrene Testautomatisierer, Framework-Entwickler und Teams, die einen vollständigen Mobly-Einstieg in einem Block benötigen.
Voraussetzungen: Gute Python-Grundkenntnisse, allgemeine Testautomatisierungserfahrung und Basiswissen zu Android oder eingebetteten Systemen.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Sankt Gallen 5 Tage
Basel 5 Tage
Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
Stream live 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
Luzern 5 Tage
Bern 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
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