Seminar MCP – Model Context Protocol

Offene Schnittstellen für KI-Anwendungen

Das Model Context Protocol ist ein offenes Protokoll zur Anbindung von Werkzeugen und Informationsbeständen an KI-Anwendungen. Es schafft eine gemeinsame technische Verständigung zwischen einer steuernden Anwendung und angebundenen Diensten. Die Auswahl geeigneter Funktionen, ihre Berechtigungen und der verlässliche Betrieb bleiben Aufgaben der konkreten Integration.

Die Seminarreihe richtet sich an Entwickler, Administratoren, Integrationsarchitekten und Sicherheitsverantwortliche. Die übergeordnete Themenseite bündelt das herstellerübergreifende MCP-Angebot. Inhalte und Übungen orientieren sich am Protokollstand 2026-07-28; ältere Integrationen werden ausdrücklich in der Kompatibilitäts- und Migrationsstrecke behandelt. SDKs, Hosts und optionale Erweiterungen werden jeweils auf ihre tatsächliche Unterstützung geprüft.

Inhalte im Überblick

  • Einordnung und Einsatzgebiete
  • Fachseminare und passende Vertiefung
  • Empfohlene Seminarreihenfolge
  • Intensivseminare und Kompaktformat
  • Seminarauswahl

Einordnung und Einsatzgebiete

Typische Einsatzfelder sind die kontrollierte Wissenssuche, die Anbindung von Service- und Ticketsystemen, der Zugriff auf Fachdaten sowie klar begrenzte Automatisierungsschritte. Die Schulungen betrachten den gesamten Weg einer Anfrage: vom Host über den MCP-Client zum Server und weiter zu den jeweiligen Daten oder Geschäftsoperationen.

Im Mittelpunkt stehen nachvollziehbare Schnittstellen, geringstmögliche Rechte und überprüfbare Funktionen. RAG, Hintergrundaufträge und interaktive Oberflächen werden dort ergänzt, wo sie zum fachlichen Anwendungsfall passen. MCP wird dabei als Integrationsprotokoll eingeordnet; die Steuerung eines Arbeitsablaufs, Indexierung und fachliche Freigaben werden gesondert geplant.

Fachseminare und passende Vertiefung

Die zehn Einzelseminare decken Orientierung, Clientanbindung, Entwicklung in Python oder TypeScript, Unternehmensdaten, fortgeschrittene Interaktionen, Sicherheit, Tests, Migration und Betrieb ab. Die Dauer reicht von einem Tag für die Orientierung bis zu vier Tagen für den Betrieb mit Deployment-, Monitoring- und Wiederherstellungsübungen. Die genaue Dauer sowie Teilnehmerkreis und Voraussetzungen stehen auf jeder Seminarseite in den Seminardetails.

Die beiden Sprachseminare sind alternative Entwicklungswege. Bei gemischten Teams können beide Wege belegt werden; für die weiteren Fachseminare genügt eine sichere Hauptsprache. Serverprojekte, Identitätsdienste oder Cluster werden bei den Vertiefungen entsprechend den angegebenen Voraussetzungen vorbereitet, damit die Unterrichtszeit für die eigentlichen Schwerpunkte verfügbar bleibt.

Empfohlene Seminarreihenfolge

Einstieg und technische Anbindung

  1. Architektur, Grundlagen und Einsatzplanung – 1 Tag; gemeinsames Verständnis und geeigneten Pilotumfang aufbauen.
  2. Clients integrieren und KI-Assistenten anbinden – 2 Tage; lokale und entfernte Verbindungen sowie Freigaben praktisch beherrschen.

Lernweg für Entwicklung und Integration

  1. Server mit Python entwickeln oder Server mit TypeScript entwickeln – jeweils 3 Tage; die vorhandene Programmiersprache entscheidet über den Einstieg.
  2. Unternehmensdaten, APIs und RAG anbinden – 3 Tage; den eigenen Server um kontrollierte Informationszugriffe erweitern.
  3. Sicherheit, OAuth und Berechtigungen – 3 Tage; Identitäten und fachliche Zugriffskontrollen vertiefen.
  4. Qualitätssicherung, Tests und Fehlersuche – 2 Tage; die Integration unabhängig von plausiblen Modellantworten prüfen.
  5. Fortgeschrittene Interaktionen, Tasks und MCP Apps – 3 Tage; nach Bedarf mehrstufige und interaktive Abläufe ergänzen.
  6. Betrieb, Deployment und Monitoring – 4 Tage; für Entwickler mit den ausgewiesenen Administrationskenntnissen oder gemeinsam mit dem Betriebsteam.

Lernweg für Administration und Plattformbetrieb

  1. Sicherheit, OAuth und Berechtigungen – 3 Tage nach Grundlagen und Clientanbindung.
  2. Betrieb, Deployment und Monitoring – 4 Tage; Container-, Cluster- und Linux-Kenntnisse werden vorausgesetzt.
  3. Qualitätssicherung, Tests und Fehlersuche – 2 Tage; Abnahme, Regression und Störungsanalyse vertiefen.

Aktualisierung bestehender Integrationen

Migration und Protokollkompatibilität – 2 Tage; nach eigener Projektpraxis und sicherer Fehleranalyse. Der Einstieg ist auch direkt möglich, wenn die beschriebenen Vorkenntnisse bereits vorliegen.

Intensivseminare und Kompaktformat

Intensivseminar Entwicklung und Integration – 5 Tage. Bündelt Architektur, Clients, Serverentwicklung, Datenanbindung, fortgeschrittene Interaktionen, Tests und Migrationsgrundlagen in einem Projekt. Eine Hauptsprache wird praktisch vertieft; die andere Sprache wird anhand vorbereiteter Bausteine verglichen.

Intensivseminar Sicherheit und Betrieb – 5 Tage. Verbindet Architektur und Clientdiagnose mit Sicherheit, Deployment, Überwachung, Tests und Migration. Identitätsdienst, Cluster und Monitoringbasis sind vorbereitet.

Die beiden Intensivseminare fassen gemeinsam die Kernthemen aller zehn Fachseminare zusammen. Die Formate sind eigenständige Vertiefungen mit unterschiedlichen Voraussetzungen und jeweils auf fünf Tage begrenzt. Der vollständige Übungsumfang sämtlicher Einzelseminare wird dadurch nicht ersetzt. Bei umfassender Zuständigkeit bietet sich zuerst die Entwicklungsstrecke und anschließend die Sicherheits- und Betriebsstrecke an.

Kompaktseminar Praxis und Integration – 3 Tage. Ein zusammenhängender Einstieg mit Clientanbindung, kleiner Servererweiterung, begrenztem Datenzugriff und wesentlichen Schutzmaßnahmen. Geeignet für technische Generalisten mit Grundkenntnissen in einer Programmiersprache.

Seminarauswahl

Die untergeordneten Seminarseiten sind alphabetisch angeordnet. Die fachlich empfohlene Reihenfolge ist in den Lernwegen beschrieben. Alle Fachseminare können bei entsprechenden Vorkenntnissen einzeln besucht werden.

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