Seminar Icinga Netzwerkmonitoring – SNMP, Geräte und Schnittstellen

Einordnung und Nutzen

Netzwerkgeräte und Schnittstellen werden mit sicheren SNMP-Zugriffen, belastbaren Gerätevorlagen und klaren Schwellwerten überwacht. Das Seminar behandelt Erreichbarkeit, Inventar, Interfaces, Counter, Sensoren, Trap-Abgrenzung, automatische Zuordnung und Fehleranalyse.

Inhaltsübersicht

  1. Einordnung und Nutzen
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Seminarinhalte
    1. Monitoring-Modell für Netzwerke
    2. SNMP sicher einrichten
    3. OIDs, MIBs und Abfragen
    4. Geräte- und Sensorchecks
    5. Schnittstellen überwachen
    6. Automatische Zuordnung und Skalierung
    7. Fehleranalyse und Betrieb
  5. Praxisübungen
  6. Lernziele

Zielgruppe

Netzwerkadministratoren, Icinga-Administratoren, NOC-Teams und Betreiber von Routern, Switches, Firewalls, Access Points und Netzwerkdiensten.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in TCP/IP, Routing, Switching und Icinga 2; grundlegendes Verständnis von SNMP ist hilfreich.

Seminarinhalte

1. Monitoring-Modell für Netzwerke

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Geräteklassen, Managementadressen, Verantwortlichkeiten, Kritikalität und Überwachungsziele erfassen.
  2. Schritt 2: Hostgruppen, Templates, Variablen und Serviceklassen für das Netzwerkinventar modellieren.
  3. Schritt 3: Modell mit typischen Router-, Switch-, Firewall- und Access-Point-Fällen prüfen.

2. SNMP sicher einrichten

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: SNMP-Versionen, Communitys, Benutzer, Authentisierung, Verschlüsselung und ACLs vergleichen.
  2. Schritt 2: minimal berechtigten SNMPv3-Zugriff für Testgeräte konfigurieren und Zugangsdaten geschützt ablegen.
  3. Schritt 3: erlaubte Abfragen, falsche Zugangsdaten, ACL-Sperren und Zeitüberschreitungen testen.

3. OIDs, MIBs und Abfragen

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: OID-Baum, skalare Werte, Tabellen, Indizes und MIB-Namen einordnen.
  2. Schritt 2: geeignete OIDs mit Walk- und Get-Abfragen ermitteln und in Checks überführen.
  3. Schritt 3: Datentyp, Einheit, fehlende OID und herstellerspezifische Abweichung kontrollieren.

4. Geräte- und Sensorchecks

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Erreichbarkeit, Laufzeit, CPU, Speicher, Temperatur, Lüfter und Netzteile priorisieren.
  2. Schritt 2: CheckCommands und Servicezuordnungen mit passenden Schwellwerten konfigurieren.
  3. Schritt 3: Normal-, Warn-, Kritisch-, Unknown- und Timeout-Fälle reproduzieren.

5. Schnittstellen überwachen

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: administrativen und operativen Status, Geschwindigkeit, Fehler, Drops und Auslastung unterscheiden.
  2. Schritt 2: Interface-Erkennung, Filter und servicebezogene Variablen für relevante Ports umsetzen.
  3. Schritt 3: Counter-Differenzen, Wrap, Portwechsel, Down-Zustände und ausgeschlossene Interfaces prüfen.

6. Automatische Zuordnung und Skalierung

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Gerätemerkmale, Gruppen, Datenlisten und Regeln für verschiedene Herstellerklassen festlegen.
  2. Schritt 2: Apply Rules oder Director-basierte Zuordnungen für Geräte und Interfaces erstellen.
  3. Schritt 3: neue Geräte, geänderte Ports, Ausnahmen und nicht mehr vorhandene Objekte kontrollieren.

7. Fehleranalyse und Betrieb

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Prüfkette aus Netzwerkweg, ACL, Credential, OID, Plugin, Timeout und Icinga-Objekt festlegen.
  2. Schritt 2: typische SNMP- und Checkfehler anhand vorbereiteter Störungen beheben.
  3. Schritt 3: Credential-Wechsel, Geräteaufnahme, Schwellwertpflege und Dokumentation als Runbook abschließen.

Praxisübungen

  • Praxisaufgabe zu „Monitoring-Modell für Netzwerke“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
  • Praxisaufgabe zu „SNMP sicher einrichten“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
  • Praxisaufgabe zu „OIDs, MIBs und Abfragen“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
  • Praxisaufgabe zu „Geräte- und Sensorchecks“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
  • Praxisaufgabe zu „Schnittstellen überwachen“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
  • Praxisaufgabe zu „Automatische Zuordnung und Skalierung“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.

Lernziele

  • Den Themenbereich „Monitoring-Modell für Netzwerke“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „SNMP sicher einrichten“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „OIDs, MIBs und Abfragen“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „Geräte- und Sensorchecks“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „Schnittstellen überwachen“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „Automatische Zuordnung und Skalierung“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „Fehleranalyse und Betrieb“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.

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Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: CHF 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: CHF 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Netzwerkadministratoren, Icinga-Administratoren, NOC-Teams und Betreiber von Routern, Switches, Firewalls, Access Points und Netzwerkdiensten.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in TCP/IP, Routing, Switching und Icinga 2; grundlegendes Verständnis von SNMP ist hilfreich.
Standorte: Basel, Bern, Luzern, Sankt Gallen, Winterthur, Zürich
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Schritt-für-Schritt-Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop – alle Seminare mit Trainer vor Ort; Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Ausführliche Dokumentation in digitaler Form
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter +41 (800) 225127

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