Seminar Icinga Intensivseminar – Administration und Automatisierung

Einordnung und Nutzen

Der fünftägige Intensivpfad bündelt die Kernkompetenzen für Aufbau, Administration, Datenhaltung, Konfigurationsautomatisierung und sicheren Betrieb einer Icinga-Plattform. Die Inhalte werden in einer durchgängigen Umgebung von der Installation bis zu API- und Director-gestützten Abläufen umgesetzt.

Inhaltsübersicht

  1. Einordnung und Nutzen
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Seminarinhalte
    1. Zielarchitektur und Installation
    2. Objektmodell und Templates
    3. Apply Rules und skalierbare Konfiguration
    4. Plugins und eigene Checks
    5. Icinga Web, Rollen und Ressourcen
    6. Icinga DB und Migration
    7. Director-Grundaufbau und Deployments
    8. Import und Synchronisation
    9. API und Event-Automatisierung
    10. Benachrichtigungen und Wartungsabläufe
    11. Betrieb, Updates und Troubleshooting
    12. Abschlussprojekt: automatisierte Monitoring-Plattform
  5. Praxisübungen
  6. Lernziele

Zielgruppe

Administratoren, Plattformteams und technische Verantwortliche, die eine Icinga-Umgebung vollständig aufbauen, standardisieren und automatisieren sollen.

Voraussetzungen

Solide Linux-, Netzwerk- und Kommandozeilenkenntnisse; Monitoring-Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend.

Seminarinhalte

1. Zielarchitektur und Installation

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Überwachungsziele, Komponenten, Datenwege, Rollen und Verfügbarkeitsanforderungen erfassen.
  2. Schritt 2: Icinga 2 samt Basiskonfiguration installieren und eine belastbare Referenzarchitektur aufbauen.
  3. Schritt 3: Dienste, Konfiguration, Ports, Zeit und Namensauflösung mit einer Abnahmecheckliste prüfen.

2. Objektmodell und Templates

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Hosts, Services, Commands, Benutzer, Zeiträume und Abhängigkeiten strukturieren.
  2. Schritt 2: wiederverwendbare Templates und konsistente Variablenmodelle erstellen.
  3. Schritt 3: Vererbung, Objektauflösung und Konfigurationsvalidierung für mehrere Systeme vergleichen.

3. Apply Rules und skalierbare Konfiguration

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: technische Merkmale, Zuweisungen, Ausschlüsse und iterative Datenstrukturen modellieren.
  2. Schritt 2: Apply Rules für Services, Benachrichtigungen und Abhängigkeiten implementieren.
  3. Schritt 3: erzeugte Objekte, Regelüberschneidungen und Ausnahmen systematisch kontrollieren.

4. Plugins und eigene Checks

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Plugin-Schnittstelle, sichere Argumente, Schwellwerte und Performance-Daten festlegen.
  2. Schritt 2: Standardcheck einbinden und einen eigenen prüfbaren Check entwickeln.
  3. Schritt 3: alle Zustände, Timeouts, Rechte und Ausführungsorte in einer Testmatrix verifizieren.

5. Icinga Web, Rollen und Ressourcen

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Authentifizierungsquellen, Gruppen, Rollen, Datenbankressourcen und Sichtgrenzen planen.
  2. Schritt 2: Icinga Web installieren, Ressourcen anbinden und rollenbasierte Zugriffe konfigurieren.
  3. Schritt 3: Anmeldung, Berechtigungen, Filter und unerlaubte Zugriffe mit Testkonten prüfen.

6. Icinga DB und Migration

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Redis, Writer, Daemon, SQL-Datenbank und Webmodul im Datenfluss einordnen.
  2. Schritt 2: Icinga DB vollständig installieren und eine kontrollierte Umschaltung vorbereiten.
  3. Schritt 3: Statusaktualität, Historie, Datenbestand, Leistung und Rückfallweg verifizieren.

7. Director-Grundaufbau und Deployments

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Director, Datenbank, Daemon, Kickstart und Deployment-Prozess planen.
  2. Schritt 2: Vorlagen, Felder, Hosts, Services und Revisionen in Director umsetzen.
  3. Schritt 3: Vorschau, Validierung, Deployment-Historie und Rollback anhand einer Änderung prüfen.

8. Import und Synchronisation

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Quellschlüssel, Attribute, Modifikatoren, Filter und Löschstrategie definieren.
  2. Schritt 2: Importquelle und Synchronisationsregel für einen repräsentativen Bestand erstellen.
  3. Schritt 3: Anlegen, Aktualisieren, Konflikte und entfernte Datensätze kontrolliert testen.

9. API und Event-Automatisierung

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: API-Rechte, Objektfilter, Aktionen, Event Streams und Fehlerklassen einordnen.
  2. Schritt 2: sichere Abfragen, Betriebsaktionen und einen kleinen Event-Client implementieren.
  3. Schritt 3: Berechtigungen, Wiederverbindung, ungültige Daten und Idempotenz prüfen.

10. Benachrichtigungen und Wartungsabläufe

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Empfänger, Zeiträume, Filter, Eskalationen, Acknowledgements und Downtimes modellieren.
  2. Schritt 2: Alarmierungsregeln und standardisierte Betriebsaktionen konfigurieren.
  3. Schritt 3: Zustandsfolgen, Wartungsfenster und Eskalationen vollständig durchspielen.

11. Betrieb, Updates und Troubleshooting

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Gesundheitsindikatoren, Logs, Sicherung, Updatepfad und Wiederherstellung priorisieren.
  2. Schritt 2: Runbooks für Änderung, Diagnose, Upgrade und Rollback erstellen.
  3. Schritt 3: Check-, Datenfluss-, Berechtigungs- und Konfigurationsfehler methodisch beheben.

12. Abschlussprojekt: automatisierte Monitoring-Plattform

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Anforderungen für mehrere Systemklassen, Rollen und Datenquellen in ein Zielmodell überführen.
  2. Schritt 2: Objekte, Director-Import, Checks, Alarmierung und API-Ablauf integriert bereitstellen.
  3. Schritt 3: Gesamtlösung mit Funktions-, Sicherheits-, Fehler- und Wiederherstellungstests abnehmen.

Praxisübungen

  • Praxisaufgabe zu „Zielarchitektur und Installation“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
  • Praxisaufgabe zu „Objektmodell und Templates“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
  • Praxisaufgabe zu „Apply Rules und skalierbare Konfiguration“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
  • Praxisaufgabe zu „Plugins und eigene Checks“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
  • Praxisaufgabe zu „Icinga Web, Rollen und Ressourcen“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
  • Praxisaufgabe zu „Icinga DB und Migration“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.

Lernziele

  • Den Themenbereich „Zielarchitektur und Installation“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „Objektmodell und Templates“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „Apply Rules und skalierbare Konfiguration“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „Plugins und eigene Checks“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „Icinga Web, Rollen und Ressourcen“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „Icinga DB und Migration“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „Director-Grundaufbau und Deployments“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.

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Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: CHF 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: CHF 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Administratoren, Plattformteams und technische Verantwortliche, die eine Icinga-Umgebung vollständig aufbauen, standardisieren und automatisieren sollen.
Voraussetzungen: Solide Linux-, Netzwerk- und Kommandozeilenkenntnisse; Monitoring-Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend.
Standorte: Basel, Bern, Luzern, Sankt Gallen, Winterthur, Zürich
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Schritt-für-Schritt-Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop – alle Seminare mit Trainer vor Ort; Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Ausführliche Dokumentation in digitaler Form
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter +41 (800) 225127

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