Inhaltsverzeichnis
- Seminarprofil
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Lernziele
- Seminarinhalte
- 1. Cluster-Inventar und Verantwortlichkeit
- 2. Zugriffs- und Scanner-Architektur
- 3. Asset-Struktur und Tags
- 4. Prüfprofil und Zeitplan
- 5. Ausführung und Qualitätskontrolle
- 6. Befunde im Kubernetes-Kontext
- 7. Remediation und DevSecOps-Übergabe
- 8. Regelbetrieb und Skalierung
- Praxisanteil
- Methodik
Seminarprofil
Das Seminar behandelt Kubernetes als eigenständige technische Angriffsfläche innerhalb der System- und Netzwerkbewertung. Neben der Verbindung und Zielstruktur stehen die Einordnung von Cluster-, Knoten- und Workload-Kontext, sichere Ausführung und die Übergabe in Plattform- und DevSecOps-Prozesse im Mittelpunkt.
Zielgruppe
Kubernetes- und Plattformadministratoren, DevSecOps-Teams, Cloud Security Engineers, Security Consultants, Vulnerability Manager und Betreiber containerisierter Plattformen.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse zu Kubernetes-Architektur, Clustern, Knoten, Namespaces, Rollen und Netzwerkzugriff. Allgemeines Verständnis von Schwachstellen- und Konfigurationsprüfungen.
Lernziele
- Cluster und Verantwortungsbereiche vollständig erfassen.
- Zugriff, Scanner-Pfad und Berechtigungen kontrolliert vorbereiten.
- Prüfprofile und Zeitpläne für Kubernetes-Umgebungen einrichten.
- Befunde im Cluster-, Knoten- und Workload-Kontext priorisieren.
- Maßnahmen in Plattform- und DevSecOps-Prozesse integrieren und verifizieren.
Seminarinhalte
1. Cluster-Inventar und Verantwortlichkeit
Die technische Struktur wird mit Eigentümern und Geschäftsbezug verbunden.
- Schritt 1: Cluster, Umgebungen, Knoten, Namespaces und Plattformdienste erfassen.
- Schritt 2: Plattform-, Workload- und Security-Verantwortung voneinander abgrenzen.
- Schritt 3: Kritische Cluster und internetnahe Workloads kennzeichnen.
- Schritt 4: Prüfgrenzen und Wartungsfenster festlegen.
2. Zugriffs- und Scanner-Architektur
Der technische Prüfpfad wird sicher und nachvollziehbar vorbereitet.
- Schritt 1: Netzwerkpfad zwischen Scanner und Cluster-Komponenten prüfen.
- Schritt 2: Namensauflösung, Zertifikate und notwendige Schnittstellen kontrollieren.
- Schritt 3: Technische Identität beziehungsweise Zugang nach Minimalprinzip vorbereiten.
- Schritt 4: Verbindung mit begrenztem Testumfang validieren.
3. Asset-Struktur und Tags
Clusterobjekte werden in die gemeinsame Asset- und Priorisierungslogik eingeordnet.
- Schritt 1: Cluster und zugehörige Systeme im Asset Manager identifizieren.
- Schritt 2: Tags für Umgebung, Plattformteam, Kritikalität und Lebenszyklus vergeben.
- Schritt 3: Geschäftsauswirkung für zentrale Plattformkomponenten festlegen.
- Schritt 4: Gespeicherte Ansichten für Plattformbetrieb und Security erstellen.
4. Prüfprofil und Zeitplan
Die Bewertung wird an Änderungsdynamik und Betriebsfenster angepasst.
- Schritt 1: Geeignete Prüftiefe und Zielgruppe definieren.
- Schritt 2: Profil mit kontrollierter Parallelität und Zeitgrenzen anlegen.
- Schritt 3: Pilotlauf für einen repräsentativen Cluster planen.
- Schritt 4: Wiederkehrende Prüfung und Benachrichtigung konfigurieren.
5. Ausführung und Qualitätskontrolle
Abdeckung und technische Plausibilität werden während und nach der Prüfung geprüft.
- Schritt 1: Pilotprüfung starten und Erreichbarkeit überwachen.
- Schritt 2: Authentifizierungs- oder Verbindungsfehler klassifizieren.
- Schritt 3: Erkannte Komponenten gegen das erwartete Inventar abgleichen.
- Schritt 4: Nach Korrektur der Voraussetzungen den vollständigen Lauf durchführen.
6. Befunde im Kubernetes-Kontext
Technische Risiken werden nach ihrer Rolle im Cluster eingeordnet.
- Schritt 1: Befunde nach Knoten, Plattformkomponente, Konfiguration und Workload-Bezug gruppieren.
- Schritt 2: Exposition, Privilegierung und Reichweite als Priorisierungsfaktoren berücksichtigen.
- Schritt 3: Gemeinsame Ursachen über mehrere Knoten oder Cluster erkennen.
- Schritt 4: Unvollständige oder nicht anwendbare Befunde nachvollziehbar dokumentieren.
7. Remediation und DevSecOps-Übergabe
Maßnahmen werden in Plattform- und Workload-Verantwortung aufgeteilt.
- Schritt 1: Befunde nach Plattform, Basisimage, Konfiguration oder Anwendung zuordnen.
- Schritt 2: Tickets mit Cluster, Namespace, Komponente und Zielzustand formulieren.
- Schritt 3: Änderungen zunächst in einer geeigneten Umgebung testen.
- Schritt 4: Erneute Prüfung durchführen und technische Wirksamkeit bestätigen.
8. Regelbetrieb und Skalierung
Mehrere Cluster werden mit einheitlichen Standards und Kennzahlen betrieben.
- Schritt 1: Profil- und Tag-Standards für neue Cluster definieren.
- Schritt 2: Onboarding und Außerbetriebnahme in den Cluster-Lebenszyklus integrieren.
- Schritt 3: Kennzahlen zu Abdeckung, kritischen Befunden und Bearbeitungszeit festlegen.
- Schritt 4: Regelmäßige Reviews zwischen Plattformteam, Workload-Teams und Security etablieren.
Praxisanteil
Aufnahme eines Schulungsclusters, Prüfung des Scanner-Pfads, Konfiguration eines Profils, Analyse gemischter Clusterbefunde und Übergabe einer Maßnahme an Plattform- beziehungsweise Workload-Verantwortliche.
Methodik
Technischer Fachvortrag, Architekturarbeit, Live-Konfiguration, Laborprüfung, Befundanalyse und DevSecOps-Fallstudie.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Kubernetes- und Plattformadministratoren, DevSecOps-Teams, Cloud Security Engineers, Security Consultants, Vulnerability Manager und Betreiber containerisierter Plattformen. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse zu Kubernetes-Architektur, Clustern, Knoten, Namespaces, Rollen und Netzwerkzugriff. Allgemeines Verständnis von Schwachstellen- und Konfigurationsprüfungen. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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